Die Gründung einer Kfz-Werkstatt


Ob es nun mit der Wirtschaft in Deutschland auf- oder abwärts geht, das Bruttoinlandsprodukt besonders hoch oder doch eher niedrig ist – auf eines kann man sich in jedem Fall verlassen: Die Deutschen fahren Auto! Gute Kfz-Werkstätten werden daher auch weiterhin gebraucht. Wie aber gelingt die Gründung einer solchen Werkstatt?

Die Besonderheiten einer Kfz-Werkstatt



Wer eine Kfz-Werkstatt eröffnen möchte, muss dabei auf einige Dinge achten. Die berufliche beziehungsweise soziale Qualifikation spielt dabei eine genauso große Rolle wie das Kapital, mit dem die neue Werkstatt realisiert wird. In Autowerkstätten finden sich unzählige Werkzeuge, Ersatzteile, Hebebühnen, Farben, Lacke, Reifen, Schrauben, Muttern, hochwertige Stanzteile und heutzutage auch sehr viele elektronische Komponenten. Man benötigt darüber hinaus natürlich auch ein geeignetes Gebäude oder eine Werkhalle mit einem Büroraum, Stellplätze für die Autos, fähige Angestellte, eine EDV-Grundausstattung, einen Internetauftritt und viele Dinge mehr. Das kostet nicht gerade wenig. Die meisten Gründungen kommen daher nur mit einem Darlehen zustande, doch bei der Finanzierung mit Fremdkapital sollte der zukünftige Werkstattbesitzer immer sehr vorsichtig und bestenfalls in der Lage sein, etwa ein Drittel der benötigten Kosten selbst zu übernehmen. Eine weitere Besonderheit bei der Gründung einer Kfz-Werkstatt ist die berufliche Qualifikation. Sollte man selbst keinen Meisterbrief oder eine entsprechende Qualifikation vorweisen können, muss man mindestens einen Mitarbeiter finden, der diese Anforderungen erfüllt. Bei der zuständigen Handwerkskammer wird vor der Gründung die Erlaubnis für die handwerkliche Tätigkeit eingeholt. Dabei müssen auch die Brandschutzbestimmungen und andere Rahmenbedingungen beachtet werden. Hinzu kommt ein vergleichsweise hoher bürokratischer Aufwand.

Freie Werkstatt oder Vertragswerkstatt?



Von großer Bedeutung ist die Entscheidung, ob man eine freie Werkstatt oder eine Vertragswerkstatt eröffnen möchte. Auch Franchise-Werkstätten sind heute gang und gäbe. Mieten ist darüber hinaus auch eine Lösung: Eine Mietwerkstatt wird im Allgemeinen nicht dem zulassungspflichtigen Handwerk zugeordnet. Der oben beschriebene Nachweis der Qualifikationen ist deshalb auch nicht notwendig.



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