Die süße Lüge vom Paid Content



FTD: eingestellt. Impulse verkauft. Frankfurter Rundschau und viele viele andere klassische Printmedien haben Probleme. Sie haben Angst vorm schwarzen Mann "Internet" und hoffen auf den Weihnachtsmann "Paid Content". Jetzt hat Stefan Winterbauer den etablierten auf MEEDIA http://meedia.de/internet/die-suesse-luege-vom-paid-content/2013/04/02.html die Leviten gelesen: Bezahl-Inhalte werden die Finanz-Probleme von Zeitungen nicht lösen.

Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund, den jeder sehen kann der sehen will:

Und zwar deshalb, weil es "News" im Web gratis und in inflationärem Überfluss gibt!
Wenn die WELT jetzt eine "PayWall" einführt und ijre Leser zwingen will, für Online-News zu bezahlen (falls ich mehr als 20 monatlich ansehe) dann ist die natürliche Folge, dass das einige machen. Klar. aber die meisten werden statt dessen zu anderen Medien ausweichen. Und zwar zu Medien, wo die News nach wie vor kostenfrei sind.

Winterbauer schließt: "Guardian-Kolumnist Michael Wolff hat sich ebenfalls kritisch mit dem Thema Paid-Content auseinandergesetzt und kam zu dem Schluss: “Der prägnanteste und erfolgreiche Trend bei Online-News ist nicht das Hinzufügen von Paywalls, sondern dass mehr Nachrichten mit deutlich weniger Leuten zur Verfügung gestellt werden.” Das ist wahrscheinlich die bittere Wahrheit. Die Erfolgsgeschichte vom Paid Content dagegen ist nichts weiter als eine süße Lüge."



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