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Populistisch: Zu: Gauck nennt Steuerbetrüger "asozial" und "Hoeneß und die Fairness" vom 2.Mai



Leserbrief in DIE WELT am 6.5.2013:

Von einem Bundespräsidenten erwarte ich mehr Disziplin und Ausgewogenheit in seinen öffentlichen
Äußerungen. Es gehört zur Zeit zum guten Ton, zu suggerieren, es wäre dem Allgemeinwohl mit immer
mehr und immer höheren Steuern und Abgaben gedient, nur wird hier völlig ausgeblendet, dass eine existente Staatsverschuldung von über 2 Billionen Euro, wozu ein jährlicher Kapitaldienst von ca. 42 Milliarden Euro gehört, keineswegs ein Indiz für einen effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Bürger ist. Dazu gehört auch die Verschwendung von Steuergeldern, wofür Politiker nie zur Verantwortung gezogen werden, weil sie in dem Glauben leben, dieses verschwendete Geld der
Bürger sei ihr Eigentum.

Und keineswegs vertretbar ist es, wenn zunehmend der Eindruck geweckt wird, es wäre ein Laster,
zu den Leistungsträgern und den wirtschaftlich erfolgreichen Menschen zu gehören, denen man
pauschal unterstellt, sich nicht sozial zu verhalten.

Hier wird ein Wege beschritten, der dem Allgemeinwohl nicht dienlich ist, weil es ohne eine leistungsfähige und produktive Wirtschaft weder Freiheit noch Wohlstand gibt. Mehr Versachlichung ist in
dieser ganzen einseitigen Steuerdebatte geboten.

Uwe Timm, Neu Wulmstorf



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