Englischkenntnisse: Deutsche Arbeitnehmer haben aufzuholen


Gemeinhin sagt man deutschen Arbeitnehmern nach, dass sie fleißig und pünktlich sind. Dies sind Eigenschaften, die man als Arbeitgeber gewiss nicht missen möchte. Mit den Sprachkenntnissen hapert es dagegen jedoch häufiger. Dabei sollte gerade Englisch eine wichtigere Rolle spielen. Wie eine Studie der Organisation Education First belegt, haben die Deutschen gerade hier Einiges nachzuholen.

Die Skandinavier machen das Rennen



Insgesamt sind 54 Länder in der über drei Jahre hinweg durchgeführte Studie von Education First mit aufgenommen worden. Untersucht wurden die Englischkenntnisse in den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse wurden die Länder in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt:

  1. Sehr gute Kenntnisse: Schweden, Dänemark, Niederlande u.a.
  2. Gute Kenntnisse: Belgien, Österreich, Ungarn, Deutschland u.a.
  3. Mittlere Kenntnisse: Indien, Schweiz, Slowakei u.a.
  4. Geringe Kenntnisse: Uruguay, Indonesien, Iran u.a.
  5. Sehr geringe Kenntnisse: Chile, Venezuela, El Salvador u.a.



Die Meisten dürfte es nicht verwundern, dass die skandinavischen Länder, zu denen neben Schweden und Dänemark auch Finnland und Norwegen zählen, die oberen Ränge bekleiden. Auch das gute Ergebnis der Niederländer ist nicht sonderlich überraschend. Deutschland allerdings liegt etwas abgeschlagen auf dem neunten Platz und damit hinter Belgien, Österreich und Ungarn. Absolutes Schlusslicht ist Lybien auf dem 54. Platz.

Wo kann nun angesetzt werden?



Ein häufiges Problem ist, dass die Englischkenntnisse, die man sich in der Schulzeit oder auch im Studium angeeignet hat, in vielen Berufen nicht mehr ausreichen. Es sind zusätzliche spezielle Business-Englischkurse erforderlich, damit man sich auch in der Geschäftswelt in der Fremdsprache adäquat ausdrücken kann. Solche Kurse gibt es jedoch nicht überall. Es kann sich darum auszahlen, auf der Suche nach einem Englischkurs Mainz oder andere deutsche Städte, die nicht unbedingt in der näheren Umgebung liegen, ebenso in Betracht zu ziehen, wie die eigene Heimat. Nicht immer ist das beste Angebot das, was sich in unmittelbarer Nähe finden lässt. Eine kleine Reise kann sich lohnen, wenn Sie tatsächlich Wert auf gute Englischkenntnisse legen. Außerdem ist das Modell des Fernunterrichts ist inzwischen relativ weit verbreitet und bietet insbesondere Berufstätigen die Möglichkeit, flexibler zu sein.

Mithilfe der modernen Technologie (wie zum Beispiel skype) sind außerdem Übungskonversationen mit Muttersprachlern auf der ganzen Welt möglich, ohne dass man weit reisen muss. Entsprechende Netzwerke, die Kontakte anbieten, können im World Wide Web gefunden werden. Möglich sind auch sogenannte Tandem-Modelle. In diesem Fall lehrt man selbst seine eigene Muttersprache, während das Gegenüber die Fremdsprache vermittelt. Wer Englisch allerdings nicht nur in seiner Freizeit, sondern ebenso im beruflichen Alltag verwenden möchte, könnte auf der Suche nach einem passenden Partner auf Schwierigkeiten stoßen. Nicht immer verfügt der Gesprächspartner über das entsprechende Niveau.



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