Subventionen und Markt



Auch Unis brauchen Knete
Verfasst von admin am 3. März 2013 - 18:50.

Manchmal sind die schönsten Sachen der Welt sehr profan. Liebe kann man auch als Austausch on Körperflüssigkeiten beschreiben. Und die Freiheit t von Forschung und Lehre ist geknüpft an die Möglichkeit, am Subventionstrog zu stehen. Denn sonst stehen dort andere. Und wer kein Geld hat, kann weder Forschende noch Lehrende bezahlen.

Am 13.12.2012 interviewte die Zeit den ehemaligen DFG-Präsidenten Prof. Winnacker zur Frage, wie deutsche Unis Weltniveau erreichen könnten. Winnacker empfiehlt, die Max-Planck-Gesellschaft zur Graduiertenuniversität zu machen und damit sofort im internationalen Ranking der Hochschulen Platz vier oder fünf zu belegen. Schneller gehts nicht. Und den klassischen Unis mit 200.000 Graduierten erwachsen aus 5.000 weiteren bei Planck nicht wirklich Konkurrenten.


Andere Fusionen z.B. der Helmholtz-Gemeinschaft mit Universitäten wie in Karlsruhe, Jülich oder Berlin, sieht Winnacker kritisch, weil sich dann "eine Universität, die ihre Forschung Bottom-up organisiert, vermählt ... mit einer quasistaatlichen Forschungsinstitution, die sich an politischen Programmen orientiert." Jetzt kommt ein entscheidender Satz:

ZEIT: Die Universitäten sehen da kein Problem.
Winnacker: Für sie ist die Fusion ein Weg, um an Bundesgeld zu kommen. Aber wir sollten einmal nach Qualitätskriterien evaluieren. Ich frage mich, warum die Helmholtz-Gemeinschaft den gleichen Aufwuchs von fünf Prozent bekommt wie die Max-Planck-Gesellschaft oder die DFG. Wenn Sie die wissenschaftlichen Erfolge der Institutionen vergleichen, ist das nicht gerechtfertigt.


Jeden Tag stirbt eine Bäckerei
Verfasst von Helfried Schmidt am 31. Juli 2012 - 10:25.

In den 50er jahren gab es in Deutschland 55.000 Bäckereien, heute sind es noch 14.000 Betriebe.
Grund sind die stark veränderten Einkaufs- und Verzehrgewohnheiten der Deutschen, die nur noch 75 Kilogramm Brot und Backwaren jährlich verbrauchen. "Was früher das Abendbrot war, ist heute vielerorts die gelieferte Pizza oder Fast Food", heißt es beim Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gegenüber der WELT. Hinzu kommt die früher ungekannte Konkurrenz durch Backautomaten in Supermärkten, Discountern und Tankstellen sowie durch Discount-Selbstbedienungsbäcker mit industriell vorgefertigter Ware.

Die SB-Kette Backwerk mit inzwischen 300 Filialen in Deutschland bezieht ihre Teiglinge von Systemlieferanten wie Lieken oder Harry. Von Konkurrenten ist der Bäckerinnung Berlin bekannt, dass Teiglinge zum Beispiel im Großraum Shanghai hergestellt, eingefroren und nach Europa verschifft werden. Trotz des langen Transportweges ist das deutlich kostengünstiger als der Import aus Tschechien oder Polen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108419611/Jeden-Tag-stirbt-in-Deutschland-eine-Baeckerei.html


175.000 Euro Subventionen je Solararbeitsplatz
Verfasst von Helfried Schmidt am 31. Juli 2012 - 10:15.

(INSM) Weil die Solarförderung in Deutschland hoch ist, sind hierzulande fast 50 Prozent aller weltweit installierten Anlagen verbaut. Die Politik lässt sich für die saubere Energiegewinnung gerne feiern, den Preis zahlen die Verbraucher. Jeder Arbeitsplatz in der Solarbranche wird mit 175.000 Euro im Jahr subventioniert. Und dem Klima helfen die Subventionen auch nicht. Die eingesparten Emissionen werden lediglich in andere Länder verlagert.

http://blog.insm.de/4020-milliardengrab-solarforderung-175-000-euro-jahrlich-fur-jeden-arbeitsplatz-in-der-solarbranche/



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