Versuchungen der Unfreiheit



Die standhaften freiheitlichen Intellektuellen im Denken und Handeln stellten nach Dahrendorf im 20. Jahrhundert nur eine Minderheit dar, viele seien den zahlreichen Versuchungen der Unfreiheit erlegen. Dahrendorf betrachtete Großbritannien als liberale Gesellschaft (Erasmus-Land), die als offene Gesellschaft auf einem common sense beruhe und mit der sich der Autor als Liberaler mehr oder weniger identifizierte.

Kommentare
Internet-Dunkel: PIRATEN & »Reporter ohne Grenzen« gegen Zensur
Verfasst von admin am 11. März 2013 - 15:53.

Licht aus im Internet: PIRATEN und »Reporter ohne Grenzen« gegen Internetzensur

Am 12. März gehen auf zahlreichen Seiten und Blogs der PIRATEN die Lichter aus. Die Partei beteiligt sich damit an den weltweiten Protesten gegen die zunehmende Repression und Überwachung im Internet. Zu den Protesten aufgerufen haben die »Reporter ohne Grenzen« anlässlich des Welttages gegen Internetzensur. Wie in den vergangenen Jahren veröffentlicht die Nichtregierungsorganisation an diesem Tag ihren jährlichen Bericht über die »Feinde des Internets« weltweit. Parallel dazu werden die PIRATEN einen eigenen Bericht über die »Feinde des Internets« in Europa publizieren.

»Wir zeigen uns solidarisch mit allen durch Überwachung und Zensur eingeschränkten Journalisten und Aktivisten weltweit«, heißt es auf den Bannern, die am Aktionstag viele Piratenseiten verdunkeln. Katharina Nocun, Themenbeauftragte für Datenschutz der Piratenpartei Deutschland, erklärt, warum Internetzensur auch hierzulande ein wichtiges Thema ist: »Auch in Europa wurden und werden Journalisten, Aktivisten und Blogger in zahlreichen Fällen gezielt eingeschüchtert oder überwacht. Demokratie in der digitalen Welt funktioniert aber nicht ohne digitale Pressefreiheit. Es ist eine riesige Chance, dass wirklich jeder Inhalte publizieren und sich in politische Debatten einbringen kann. Diese sollten wir nicht leichtsinnig oder aus Angst verspielen.«

Der Bericht der Piratenpartei zählt zahlreiche Fälle von Internetüberwachung und Zensur in vielen EU-Staaten auf und macht auch auf zukünftige Gesetzesvorhaben aufmerksam.


rbb zum "Spiegel"-Bericht
Verfasst von admin am 11. März 2013 - 14:58.

Journalistische Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt

Berlin (ots) - Zur Berichterstattung des "Spiegel" über angebliche Einflussmöglichkeiten der Landesregierung von Brandenburg auf die Berichterstattung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sagt rbb-Sprecher Justus Demmer: "Der "Spiegel" unterstellt mit der Überschrift "Bei Anruf Schnitt" eine direkte oder indirekte Einflussmöglichkeit der Staatskanzlei in Potsdam auf den rbb und seine Berichterstattung. Das entbehrt jeder Grundlage.

Der im "Spiegel" als angeblicher Beleg angeführte Fall wurde im rbb zwar kontrovers, aber sehr ausführlich und offen diskutiert. Der "Spiegel" verschweigt dabei zum Beispiel wider besseres Wissen, dass der angeblich zensierte Beitrag unverändert auf den rbb-Seiten im Internet abrufbar blieb. Aus dieser Episode abzuleiten, die journalistische Unabhängigkeit des rbb oder seines Chefredakteurs Christoph Singelnstein sei gefährdet der gar eingeschränkt, ist ebenso unredlich wie falsch. Der rbb beweist in seinen sechs Radioprogrammen, seinem Fernsehprogramm und seinen Online-Aktivitäten tagtäglich seine Unabhängigkeit und Meinungsvielfalt. Das war so und das bleibt so."


Wahlen dienen der Illusion von Demokratie
Verfasst von Gast am 21. Dezember 2012 - 15:39.

Die Massenmedien haben das Wahlvolk dabei so gut unter Kontrolle, dass Wahlfälschungen erst gar nicht nötig werden. Rückständige Diktaturen manipulieren Wahlen, moderne Diktaturen manipulieren die Wähler. Letzteres ist nicht nur unauffälliger und effizienter, sondern sorgt sogar noch dafür, dass ein Verdacht auf Wahlfälschungen erst gar nicht aufkommt und regimekritische Demonstrationen von Anfang an gar keinen Nährboden finden.

Wahlen dienen nur dazu, die Illusion von der Demokratie aufrecht zu erhalten. Und wer nicht wählen will, dessen Stimme wird automatisch durch „die Partei“, also die CDUCSUSPDFDPGrünenLinke, per Umlageverfahren gestohlen. Hat ein Parlamentarier erst einmal seinen Sitz ergattert, dann kann ihm praktisch nichts mehr passieren – solange er nicht gegen die echte Regierung vorgeht, versteht sich. Als einer von Tausenden von Parlamentariern in Bund, Ländern und Gemeinden muss er dann nur noch Gesetzesvorlagen abnicken, ist bis zum Lebensende reichlich versorgt und trägt für die Folgen seiner Handlungen nicht die geringste persönliche Verantwortung.
siehe http://www.steuerboykott.org/


Großer Zirkus US-Wahlen
Verfasst von Gast am 9. November 2012 - 17:28.

"Im Wesentlichen stellt der Ausgang der US-Wahlen auch keine größere Überraschung dar. Irgendein Clown musste ja schließlich gewinnen. Letztendlich waren die Milliarden, die in die Wahlkampfkampagnen investiert wurden, umsonst. Eine Verschwendung von Zeit und Geld." so Bill Bonner, US-Redakteur Taipan, auf http://blog.taipan-online.de/5028/2012/auf-dem-weg-ins-armenhaus-vergessen-wir-die-us-wahlen/

Bonner spitzt zu, dass Bürger in einer Demokratie glauben sollen, Sie könnten über die Politik entscheiden. In Wirklichkeit hat aber der durchschnittliche Wähler keine Macht über eine Regierung. Ebenso wie der normale Aktionär trotz aller Stimmrechtsmöglichkeiten keine Macht über ein börsennotiertes Unternehmen gewinnt. "Seine Stimme ist bedeutungslos. Die Manager und Insider sind die Elite, die alles kontrolliert." schließt Bonner.


Frau Pieper hat Recht: Es gibt keinen Fraktions"zwang"
Verfasst von admin am 9. November 2012 - 17:13.

Der derzeit auf die FDP-Agebordnete Cornela Pieper ausgeübte öffentliche Druck, sich in der Abstimmung über das Betreuungsgeld der Fraktion zu unterwerfen, wird von der Piratenpartei scharf kritisiert. Der Usus des Fraktionszwangs ist nach Auffassung der PIRATEN ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz und das Recht auf freie Ausübung des Mandats. Dazu Sebastian Nerz, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland:

»Würden sich die Kollegen in der FDP das Grundgesetz mal näher anschauen, würden sie schnell feststellen, dass es den Fraktionszwang rechtlich gesehen gar nicht gibt. Ganz im Gegenteil: Das Grundgesetz verpflichtet Abgeordnete auf ihr Gewissen. Frau Pieper verhält sich hier als verantwortungsbewusste Abgeordnete. Sie kündigt ihr Abstimmungsverhalten im Vorfeld an, erklärt es auch und widersetzt sich dem öffentlichen und grundgesetzwidrigen Druck ihrer Fraktion. Unabhängig von allen inhaltlichen Differenzen mit Frau Pieper hat sie dafür Respekt verdient.

Ein Bundestag mit geknebelten Fraktionen ist kein parlamentarisches Forum für demokratische Debatten. Im Bundestag sitzen nicht fünf Fraktionen, im Bundestag sitzen 620 Abgeordnete. Wenn sich mehr Abgeordnete an ihre Gewissensfreiheit erinnern würden, wären vielleicht auch sachlichere Debatten und themenbezogene Entscheidungen wieder die Regel und nicht die Ausnahme des parlamentarischen Alltags.«


"Grundumsatz" der Unternehmen
Verfasst von admin am 15. August 2012 - 14:49.

Der deutsche Staat behinderte in den letzten 50 Jahren immer mehr die Eigenkapitalbildung der Firmen. Man darf doch nicht vergessen, dass Firmen einen Kapitalstock zur Existenz brauchen wie der Körper Energie für den Grundumsatz braucht. Das vom Autor zitierte Bundesfinanzministerium hat dafür hier http://tinyurl.com/9z3gnue eine sechs Jahre alte Analyse veröffentlicht (warum wohl will niemand wissen, wie die Zahlen heute sind?).

Man kann es drehen und wenden wie man will: Ein (sozialversicherungspflichtiger) Arbeitsplatz kostet im Durchschnitt >100.000 Euro. Wer 1 Million zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze schaffen will, muss dafür also 100 Milliarden Euro Kapital einsetzen. Wenn dieses Kapital zuvor weggesteuert und verkonsumiert wird, steht es dafür nicht zur Verfügung. Wenn Gründer mit unausreichender Kapitalisierung gründen, erhöht sich das Risiko der Pleite. Hat davon die Gesellschaft irgendeinen Nutzen?


"Grundumsatz"
Verfasst von Helfried Schmidt am 17. August 2012 - 13:06.

In Analogie zum "Grundumsatz" eines Menschen, d.h. zu dessen Energieverbrauch, so dass alle lebenswichtigen Organe funktionieren, auch wenn es nicht aktiv ist (schläft): Es muss doch einen "Grundumsatz eines Unternehmens" geben: Firmen brauchen einen Kapitalstock zur Erhaltung ihrer Existenz, wie der Körper Energie für den Grundumsatz braucht. Kennt jemand Analysen, wie hoch die Gewinne im Durchschnitt sein müssen, damit nach Steuern die notwendigen Ersatzinvestitionen etc. getätigt werden können ohne dass es zu Substanzverlust und schleichendem Verfall kommt?


CMI (Company-Mass-Index)
Verfasst von Christian Kalkbrenner am 17. August 2012 - 13:07.

Ja, das ist der CMI, der Company-Mass-Index. Er wird erstmals in dem Buch "Der Markt hat uns verdient" vorgestellt, das ab Mitte Sep. erhältlich ist. Darin werden sowohl die Formel zur Berechnung als auch die passenden Bandbreiten erläutert.


Re: "Die Wirtschaft muss schrumpfen!"
Verfasst von admin am 14. August 2012 - 12:56.

Zitat aus XING: "Die Grenzen des Wachstums"Die Wirtschaft muss schrumpfen!" ... Wir kriegen den monetären Bereich einer zu groß gewordenen Wirtschaft erst wieder in den Griff, wenn wir zu Reduktionen bereit sind. "
???
Fallen denn niemandem folgende Widersprüche auf:

1) Global: Laut Stiftung Weltbevölkerung wächst die Menschheit bis zum Jahr 2050 von jetzt 7 auf 9,5 Milliarden Menschen. Wie sollen sich diese 2,5 Milliarden zusätzlichen Menschen ohne Wirtschaftswachstum ernähren?

2) National: In Deutschland und den anderen entwickelten Ländern, aber auch z.B. in China, wird die Zahl der Rentner UND deren Lebenserwartung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unaufhaltsam ansteigen. Wie bitteschön sollen diese Millionen MEHR Senioren ernährt werden? Wie sollen MEHR Rentenbeiträge und Kapitalzinsen aus einer schrumpfenden Wirtschaft erzielt werden?

Allein in Deutschland wird sich nach Prognosen der OECD der Anteil der wirtschaftlich "inaktiven" Bevölkerung ab 65 Jahre an der gesamten Erwerbsbevölkerung von 34,7 % im Jahr 2000 auf über 80 Prozent im Jahr 2040 verdoppeln. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/14177/umfrage/deutschland-anteil-rentner-an-erwerbsbevoelkerung/

Das ist in nur 18 Jahren! Das ist das Jahr, in dem die rund 700.000 im Jahr 2012 geborenen volljährig und wahlberechtigt werden. Die sollen dann jeder für sich selbst, UND für 2 Rentner Wertschöpfung betreiben - und dass bei einer schrumpfenden Wirtschaft?


So weit sind wir schon: Akademiker fordern Zwangsenteignungen
Verfasst von Gast am 11. Juli 2012 - 20:22.

Wenn der Staat nicht weiter weiß, greift er in die Taschen seiner Bürger. Das war schon immer so. So wurden auch Kriege finanziert. Das DIW schlägt genau das jetzt der Bundesregierung vor. "Man könnte das (eine Zwangsabgabe, M.H.) aber auch mit einer Zwangsanleihe kombinieren, indem die betroffenen Abgabepflichtigen Schulden übernehmen müssen", zitiert das Handelsblatt Studienleiter Stefan Bach. "Je nach Konsolidierungsfortschritt beim Staat können diese Anleihen dann später zurückgezahlt und auch verzinst werden." Wenn das nicht der Fall sei, dann gehe das Ganze in eine Vermögensabgabe über.

Ab einem individuellen Vermögen von 250.000 Euro (Ehepaare 500.000 Euro) soll ein Zwangskredit oder eine Abgabe in Höhe von zehn Prozent insgesamt rund 230 Milliarden Euro mobilisieren. Rund acht Prozent der Bevölkerung müssten dann damit rechnen, dass ihr bereits versteuertes Immobilienvermögen, Geldvermögen und Betriebsvermögen auf diese Weise zwangsenteignet wird, weil der Staat mit den vorab bereits vorab gezogenen Steuern im Gegensatz zu seinen Steuerbürgern nicht haushalten konnte und sich bis +über beide Ohren verschuldete.

"Der Vorteil einer Vermögensabgabe ist, dass die Betroffenen im Gegensatz zur laufenden Besteuerung nicht so einfach ausweichen können. Bei einer Kombination mit Zwangsanleihen besteht außerdem die Möglichkeit, einen Teil des Geldes zurückzubekommen, was den Widerstand reduzieren dürfte. Gerade für die europäischen Krisenländer wären Abgaben und Zwangsanleihen eine sinnvolle Option und ein Signal an die Geberländer und Hilfsfonds, dass man zunächst einmal zu Hause alle Möglichkeiten für eine geordnete Staatsfinanzierung auszuschöpfen versucht. Und schließlich würde damit auch der deutlich gestiegenen Ungleichheit in der Vermögensverteilung entgegengewirkt."

Wo sind wir hingekommen?

M.H., Düsseldorf


Doppelter Irrtum
Verfasst von Helfried Schmidt am 29. Juni 2012 - 19:45.

Die Freie Universität Berlin stellte jüngst eine Studie vor, nach der die Hälfte aller Schüler den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur nicht kennt. Der Geschichtslehrer-Verband kritisiert die Studie vermutlich zu Recht, weil sie Fakten abfragt, die die Schüler zum Teil noch nicht behandelt hatten.

Für den Verband sei demokratisches Verhalten wichtiger als demokratische Begrifflichkeit.

Hier irrt auch der Verband. Demokratisches Verhalten ist ein irreführender Begriff. Diktatur und Demokratie kennzeichnen Machtverhältnisse, denen ein Volk ausgesetzt ist. Mit demokratischem Verhalten wird das Verhältnis der Menschen untereinander angesprochen, nicht das Verhältnis der Führung zum Volk.


5 Euro Pflegeversicherungszuschuss vom Staat
Verfasst von Gast am 14. Juni 2012 - 13:19.

http://finanzenlounge.com/2012/06/11/regierung-kann-pflegeversicherung-nicht-versicherungen-konnen-aber-lobbyarbeit/
Christiane Könitz hat recht:

Das Bundeskabinett hat beschlossen: Wer eine private Pflege-Zusatzversicherung abschließt, soll monatlich 5 EUR Zuschuss vom Staat erhalten. Um jedoch in den Genuss dieses Zuschusses zu kommen, muss der Versicherungstarif konkrete Bedingungen erfüllen.

Könitz schlägt vor:
Der Staat sollte die 5 Euro als Zuschuß an die gesetzliche Pflegeversicherung zahlen. Dies wird er natürlich nicht tun, denn wahrscheinlich kalkuliert er, dass nicht jeder eine solch subventionierte Pflegeversicherung abschliessen würde. Ok, dann soll er eben 2,50 Euro in die gesetzliche Pflegeversicherung zahlen.
Eine solche Vorgehensweise wäre
■ ehrlicher
■ spart Verwaltungskosten
■ kommt auch denjenigen zugute, die sich den Aufwand für eine Pflegeversicherung nicht leisten können
■ -und bewahrt Versicherungsnehmer davor, „ungünstigte Verträge“ abzuschliessen.


Dieter Hund belehrt anschaulich mit Fußballbeispiel
Verfasst von Gast am 2. Juni 2012 - 19:31.

http://www.welt.de/wirtschaft/article106407770/Arbeitgeberverband-geisselt-Bundesregierung.html Welt am Sonntag: Ist denn die Argumentation schlüssig: Weil es anderen Ländern finanziell nicht gut geht, müssen wir die Nachfrage über höhere Löhne steigern?

Hundt: Ich halte diese Überlegungen für absurd. Wir haben in Deutschland nach wie vor international mit die höchsten Löhne und Arbeitskosten. Wir sind mit unserer produktivitätsorientierten Tarifpolitik gut gefahren. Das ist die Basis unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Es kann nicht um eine Anpassung nach unten gehen. Wir können ja auch das Niveau des deutschen Fußballs nicht dadurch stärken, dass wir Vereinen wie Bayern München oder Dortmund erst einmal 15 Punkte abziehen, damit andere Vereine, wie etwa der VfB Stuttgart, leichter deutscher Meister werden.


Organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen
Verfasst von Marion Kießling am 20. Mai 2012 - 17:14.

Frank Fahsel war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart. Als er im Ruhestand ist, gibt er über den Zustand der deutschen Justiz folgende Einschätzung ab:

"Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht 'kriminell' nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen ... In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst - durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen." - Frank Fahsel, Fellbach, in der Süddeutschen Zeitung am 9. April 2008.

Wie so oft wird Kritik an der Justiz aus den eigenen Reihen erst dann geübt, wenn der Kritiker sicher vor negativen Auswirkungen auf ihn selbst ist. Damit zeigt sich die Korruptheit der Justiz. Versucht sie doch jeden zu vernichten, der "ihre" Kreise stört.

In einem Leserbrief in DER SPIEGEL, 25/1981 hatte er schon geschrieben: «Der Verfassungsrichter Hirsch irrt: Selbst in der nur mild konservativen Stuttgarter Justiz teilt die sogenannte schweigende Mehrheit die Meinung des Richterbundes (gelegentlich -- ganz und gar unberechtigt -- "Beförderungsverein auf Gegenseitigkeit" genannt), denn die Mehrheit ist Mitglied dieses Vereins, der sich als Über-Ich S.12 der Justiz und als Oberaufpasser gegenüber Justizkritikern geriert.

Daß Herr Hirsch bei Justizoberen besonders aneckt, kann nicht verwundern; jene sind auch das Produkt einer Verhaltensweise-Auslese: Wer das System kritisiert, kommt aus Tradition nicht nach oben.

Nicht gefolgt werden kann Herrn Hirsch, wenn er vorgibt, das synchrone Walten und Schalten der fünf Nürnberger Richter sei ihm ein Geheimnis. Herr Hirsch kennt die Gründe. Ich stelle fest, daß nicht einmal ein Verfassungsrichter gewisse Dinge beim Namen nennen will. Was bemäkelt er aber dann das Schweigen der "kleineren" Richter? Er sagt doch selbst, daß in der Justiz kritische Meinungsäußerungen mit Sanktionen geahndet werden. Im übrigen liegt er gleichermaßen außerhalb des Justiz-Komments wie mit seinen Ansichten richtig. Doch es bringt nichts. Die Justiz ist nicht bewegbar!
Stuttgart FRANK FAHSEL Richter am Landgericht»

Ausführliche Besprechung: http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1862051_0_9223_-bitterboeser-leserbrief-ex-richter-geht-mit-seiner-zunft-ins-gericht-und-die-schweigt.html



In welcher Maske kehren die Faschisten zurück?
Verfasst von Marion Kießling am 20. Mai 2012 - 17:03.

"Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten"

Theodor Adorno


Linker Irrtum-NS-Kunststofftechnik Sonneberg
Verfasst von Gast am 25. Oktober 2012 - 16:06.

Sehr geehrter Herr F:M.

Ich finde es schon komisch, dass Sie nicht Ihren vollständigen Namen angeben. Ich stehe mit meinem Namen für meine Anschauungen ein.
Herr Schellhorn wird nicht in Armut leben müssen, er wird sicherlich, wenn er clever war, nur mit seinem Geschäftsvermögen haften.
Dieses Privileg genießen die Beschäftigten seiner Firma nicht. Sie haben wahrscheinlich, und da bin ich mir ziemlich sicher, kein Privatvermögen, denn ein solches anzusparen, war ihnen bei den Löhnen unmöglich.

MfG
Jutta Roselt


Linker Irrtum
Verfasst von Gast am 14. Mai 2012 - 12:06.

Eine Firma schafft es nicht, mitzuhalten und geht pleite. Die NS Kunststofftechnik in Sonneberg. 350 Menschen werden beschäftigt. Der Automobilzulieferer wirn nicht in anoymer Kapitalgesellschaft geführt, sondern mit voller persönlicher Haftung des Gründers. "Norbert Schelhorn e.K." ist die Firmierung. Die Lage hat sich seit der Weltwirtschaftskrise 2008 verschlechtert. Viele Firmen in Deutschland und in der ganzen Welt überlebten die Wirren nicht. Jetzt also auch Sonnerberg.

Und was schreibt die Kreistagsabgeordnete Jutta Roselt in der "in Südthüringen"? "Niedrige Löhne schützen nicht vor Insolvenz". Liebe Frau Roselt! Das ist doch eine Plattitüde. Natürlich schützen niedrige Löhne nicht vor Insolvenz. Im Übrigen schützen auch hohe Löhne nicht vor Insolvenz. Bei Foto-Quelle hatten die Mitarbeiter weit über Tarif verdient und sind dennoch arbeitslos geworden, weil die Pleite sich nicht abwenden ließ.

Jutta Roselt schreibt, dass die NS Kunststofftechnik 2007 von der Stadt Sonneberg zum "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert war, dass es 2010 eine IHK-Auszeichnung als hervorragendes Ausbildungsunternehmen erhielt und noch im Februar 2011 die Junge Union im Rahmen eines Besuchs der Firma mit der Fachkräftestrategie beeindruckte.

Ja. So wird es gewesen sein. Vergangener Erfolg ist keine Garantie für künftigen Erfolg. Das wird auch die Linke noch merken. Der Erfolge Gysis und Lafontaines vorm Linksruck der etablierten Parteien und vor Erscheinen der Piraten wird sich so einfach nicht wiederholen lassen.

Das rechtfertigt aber nicht den Missbrauch medialer Plattformen, um mit Plattitüden und Fehlschlüssen ideologische Indoktrinationen zu erleichtern. Der Gründer Norbert Schelhorn verliert in der Insolvenz alles. Wenn diese ehrbare Haltung nicht öffentlich belohnt wird, brauchen sich die Linken doch nicht zu wundern, dass niemand mehr persönliche haftung übernehmen will!

http://www.insuedthueringen.de/lokal/sonneberg_neuhaus/neuhaus/Niedrige-Loehne-schuetzen-nicht-vor-Insolvenz;art83454,1994297

F.M. aus Sonneberg


CDU will eine Welt-Umweltbehörde schaffen!
Verfasst von Wolfgang Thüne am 12. April 2012 - 17:36.

http://www.cducsu.de/Titel__eine_welt_umweltbehoerde_muss_her!/TabID__6/SubTabID__9/InhaltTypID__3/InhaltID__21767/Inhalte.aspx

Der liebe Mann ist ja von allen guten Geistern verlassen und einem Umweltschutzwahn verfallen.
Er betreibt die Errichtung einer Umweltdiktaturbehörde!

Selbst wenn es gelänge, die Zusammensetzung der Atmosphäre konstant zu halten, mit dem Wasserdampfgehalt 0-4 % dürfte es unmöglich sein, wäre dann auf der Erde das Wetter konstant, wären die Temperaturen konstant? Was damals in Rio beschlossen wurde, war ideologischer Unsinn!

Das MPI für Meteorologie stellte 1997 fest, dass in den letzten 8.000 Jahren der CO2-Gehalt konstant gewesen sei!
War das Wetter in diesen 8.000 Jahren konstant oder das davon abgeleitete Klima? Gab es keinerlei Schwankungen?
Man muss sich schämen ob der Dummheit oder ideologischen Verbortheit der CDU/CSU! Immerhin ist der Autor stellv. Fraktionsvorsitzender!


Sündenfall Schlecker im Handelsblatt
Verfasst von Gast am 26. März 2012 - 10:51.

Gabor Steingart weist heute im Handelblatt-Newsletter darauf hin, dass es die Politik einfach nicht lassen kann:

Sie mischt sich in das Schlecker-Konkursverfahren ein. Geht es nach dem Willen von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, sollen die Steuerzahler in den nächsten Tagen für 71 Millionen Euro bürgen, die in eine "Transfergesellschaft" für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter fließen. Das Handelsblatt-Schwerpunktthema "Sündenfall Schlecker" erzählt heute vom Größenwahn des Billigheimers Schlecker - und vom Unsinn der staatlich geförderten Transfergesellschaften. "Falls die FDP noch ein Thema sucht, um sich und die Grundsätze der Marktwirtschaft in Erinnerung zu rufen: Da ist eines." ergänzt Steingart.



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