Auch Buschkowsky mahnt jetzt Steinbrück



Man hats nicht leicht im Leben, schon gar nicht als SPD-Kanzlerkandidat.
Da hat sich Peer Steinbrück wieder mal was geleistet. Gestern abend hat er Wahlkampfveranstaltung gehabt. Ein Schülers fragte, wie weit Toleranz gehen solle. Er erzählte davon, dass ein muslimischer Vater den gemeinsamen Sportunterricht seiner Tochter mit Jungen ablehnt.

Steinbrück versuchte sich rauszureden mt Floskeln wie "schwieriges Thema" , zu dem "alle eine andere Meinung" hätten. Doch laut "Bild" soll er auch gesagt haben: "Wenn die Schulen es einrichten können, sollten sie da Rücksicht auf die religiösen Gefühle nehmen und getrennten Sportunterricht anbieten".

Und nun gehts wieder mal los.
Shitstorm.
HUHUHU!!!

Der SPD-Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky kommentiert in der "Welt": "Das ist eine sehr unglückliche Äußerung von Herrn Steinbrück. ... Junge Leute brauchen moderne gesellschaftliche Orientierung – in Ergänzung oder auch im Gegensatz zu tradierten Familienriten. Mädchen- und Jungenschulen hatten wir vor 150 Jahren. Wir haben in Deutschland eben keine Geschlechtertrennung. Es kann nicht sein, dass wir jetzt die gesellschaftliche Uhr zurückdrehen."
Auch für Berlins langjährige Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) oder FDP-Innenpolitiker Serkan Tören ist getrennter Unterricht "der falsche Weg".

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Foto: Wikimedia, Dirk Vorderstraße, Creative Commons Attribution 2.0 Generic



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