Industriepolitisches Thesenpapier von Wolfgang Clement und Christian Lindner 6/10


These 6: Die Chemie wird als Problemlöser bei der Energiewende gebraucht.
Nordrhein-Westfalen ist der bedeutendste Chemiestandort Deutschlands, 35 Prozent der gesamten Chemieproduktion stammen aus Nordrhein-Westfalen. Als zentraler Materiallieferant ist die chemische Industrie auch für einen hohen Anteil von Innovationen in den Wertschöpfungsketten verantwortlich. Auch für das Gelingen der Energiewende sind Innovationen aus der Chemie unverzichtbar: Ob Solarzellen, Stromspeicher, Wärmedämmung oder Batterien für Elektroautos – die neuen klima- und ressourcenschonenden Technolo-gien basieren allesamt auf Entwicklungen der Chemieindustrie.
Damit die Chemieindustrie in NRW ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit ausbauen kann, sind die Unternehmen auf verlässliche Rahmenbedingungen bei wichtigen Investitionsvorhaben angewiesen. Ein solches Vorhaben ist zum Beispiel die nahezu fertig gestellte CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen, mit der die Versorgungssicherheit der Standorte gewährleistet werden soll. Die Pipeline wäre ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Chemiestandortes Nordrhein-Westfalen, würde mehrere tausend innovative Arbeitsplätze langfristig sichern und käme zudem durch die Verwertung von CO2, das bisher an die Atmosphäre abgegeben wird, auch der Umwelt zugute. Statt wie der grüne Umweltminister einen ideologischen Feldzug gegen dieses wichtige Industrieprojekt zu führen, muss die Politik in Nordrhein-Westfalen endlich wieder Verantwortung für Wirtschaft und Arbeitsplätze übernehmen.
Wolfgang Clement und Christian Lindner
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Foto Christian Lindner (Wikimedia/Dirk Vorderstraße/CC-3.0) Foto Wolfgang Clement (Wikipedia, gemeinfrei)



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