Über die Wahrheit, New York und die #GroKo



Das Wahlversprechen der CDU hieß: Die Steuern werden nicht erhöht. Irgendwie will man das einhalten und trotzdem mehr Geld haben. Also will die künftige Große Koalition #GroKo nun 5 Mrd. Euro mehr Sozialabgaben eintreiben. "Die Wahrheit ist auch nicht mehr das, was sie mal war." sagt dazu Gabor Steingart im www.handelsblatt.de Wie Recht er hat!

Früher, vor vielen Jahrzehnten, wurden absichtlich Menschen in öffentliche Ämter gewählt, die etwas zu verlieren hatten. Reiche, Erfolgreiche, denen man im Notfall, wenn das Volk gezwungen wäre, sie mit Schimpf und Schande davon zu jagen, ihr Vermögen zur Entschädigung hätte wegnehmen können. Was hätte man einem Armen wegnehmen können? Wer nichts zu verlieren hat, kann sich leicht Gedanken über anderer Leute Geld machen.

70 Prozent der 8 Millionen Einwohner von News York waren in Umfragen mit der Politik ihres Bürgermeisters zufrieden. Das Besondere daran: Er ist der wahrscheinlich reichste NewYorker mit rund 27 Milliarden Dollar Privatvermögen. Nach zwölf Jahren darf der Unternehmer Michael Bloomberg nicht mehr kandidieren. Der nächste Bürgermeister wird wahrscheinlich ärmer sein. Wahrscheinlich demokratischer. Und wahrscheinlich weniger erfolgreich.

(Bild: Michael Bloomberg, New York, Wikimedia, David Shankbone, GNU 1.2)



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