Gedanken zur Braunkohle, Umwelt und Politik.


Eigene Gedanken zur Braunkohle, Umwelt und Politik.
von Martin Krause, vom Dezember 2009, st.krause(at)t-online.de

Die Rohbraunkohle ist schon über viele Jahrzehnte der Primärenergieträger unserer Region und war die Voraussetzung für den technischen Fortschritt und die technische Revolution. Viele Menschen, Arbeiter, Techniker Ingenieure und Wissenschaftler haben an diesem Projekt gearbeitet und keiner hat es bisher der Allgemeinheit bewusst gemacht, dass diese Technologie der Menschheit durch eine Umweltbeeinflussung Schaden zuführen könnte.

So gab es bisher keine Proteste über Tagebauentwicklungen über Umweltbeeinflussung und über politische Entwicklungsstrategien. Über diese Sachlage habe ich mir viele Gedanken gemacht und damit viele schlaflose Nächte gefüllt. Um dieser Situation etwas kompetenter gegenüber zu stehen, habe ich mich über Literatur, übers Internet sowie über persönliche Gespräche soweit qualifiziert, dass ich zu dieser Thematik eigene Gedanken äußern kann. Freilich gehören das Philosophieren und die Verarbeitung objektiver Eindrücke mit dazu, meine Überlegungen zu den vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse und deren Auswertungen zu ordnen Meinen Überlegungen ganz voranstellen möchte ich, dass gänzlich ohne Kohlendioxyd kein Leben auf der Erde möglich wäre und dass die Lebewesen selbst Kohlendioxyd produzieren. Dieses Gas entsteht eben auch bei der Verstromung der Braunkohle, wo es von vielen als Klimagas für einen Klimawandel verantwortlich gemacht wird. Das ist wohl der Hauptbestandteil meiner Überlegungen, worauf ich im Folgenden noch zu sprechen komme .In Wirklichkeit ist das CO2 das Elixier aller Pflanzen auf der Erde. Daraus ergebe sich, dass je mehr sich Kohlendioxyd in der Atmosphäre befindet, desto intensiver entwickelt sich der Pflanzenwuchs und je mehr wiederum würde Kohlendioxyd absorbiert werden. Dieser Kreislauf entwickelte sich in der Frühzeit der Erdgeschichte. Bereits vor 355 Millionen Jahren(TV) eroberten sich Pflanzen und Moose das Land und es entstanden die ersten Wälder.

Mittels Kohlendioxydaufnahme und der Photosynthese (Blattgrün + Sonnenlicht) produzieren die Pflanzen durch die Kohlenstoffaszimilation Sauerstoff und Kohlenstoff in Form von Holz und andere für das Wachstum der Pflanzen erforderlichen Stoffe (Traubenzucker) Dieser Kreislauf könnte uns beruhigend stimmen, wenn wir nicht erfahren müssten, dass in großem Maße auf der Erde der Waldbestand durch Abholzung verringert wird. Also beides geht sicher nicht. Die Menschen können nicht an Maß Kohlendioxyd produzieren und auf der anderen Seite den Baumbestand verringern. So geschieht es zurzeit in Brasilien, in Indonesien und im Amazonas, wo der Regenwald in großem Maße vernichtet wird. Dabei muss man feststellen, dass die meiste Kohlendioxydproduktion in Ländern des Wohlstandes durch Verbrauch von fossilen Brennstoffen erfolgt und in den armen Ländern das Holz des Regenwaldes zur Verbesserung der eigenen Lebenslage genutzt wird.

Was nun?

Ich bin der Meinung, dass die behördliche Zensur in der Bundesrepublik vor Jahren, etwa nach der Wendezeit, in fragen der Abholzung, viel strenger war, als heutzutage. Es wird bei uns zu viel Baumbestand abgeholzt. Dabei gäbe es nur eine sichere Alternative, den CO2 Gehalt der Atmosphäre auf Normalstand zu halten und äquivalent der Baumbestand in Deutschland oder auf der gesamten Erdkugel der Entwicklung des CO2 Gehaltes anzupassen. Das bedeute, dass man den Baumbestand erhöhen müsste. Wir wissen, dass im Zeitalter der Zivilisation der Erde das Ackerland, zur Ernährung bodenständiger Bevölkerung, dem Wald abgerungen wurde. Die Zeit ist noch gar nicht so lange her, etwa unsere Vorfahren waren mit dieser vegetativen Veränderung noch beschäftigt.

Heut zu Tage sind schon wieder ganz andere Tendenzen erkennbar. Es erhalten Landwirte staatliche Subventionen, wenn sie bebaute Felder nicht abernten. Vom humanistischen Standpunkt zwar nicht zu verstehen, weil auf der Erde eine Großzahl der Menschheit dem Hungertod ausgesetzt ist. Man könnte ja den Gedanken verfolgen diese Flächen dem Wald wieder zurück zu geben. Auch der Bio Strom, der auch aus Getreide und Nutzpflanzen hergestellt wird, unterstützt nicht die humanitären Interessen. Als Stichwort möchte ich noch einfügen, die uralten Alleen, die unser Land so attraktiv gemacht haben, verschwinden nach und nach.
Ich habe mal eine für Deutschland zutreffende Überschlagsrechnung vorgenommen, die nachweisen soll, dass die in Deutschland erzeugte CO2 Emission auch wieder durch natürliche Maßnahmen gebunden wird.

Es ist schwer eine diesbezügliche Berechnung von CO2 Absorption vorzunehmen, weil die unterschiedlichsten Theorien auch die verschiedensten Grundlagen dazu hervor bringen. Als die wissenschaftlichste Theorie erscheint mir die von Prof. Dr. H. Röhle, TU Dresden vom Jan. 2009 Diese deshalb am glaubwürdigsten, weil sie mit einer für Forschungszwecke angelegte Waldanlage das Wachstum der Bäume, abhängig vom Alter und Größe genauestens untersucht .Hierin heißt es, dass die Bäume im ersten Jahrzehnt pro ha. zwischen 11 bis 15 to. CO2 binden .Nun sind ja die Bäume in Deutschland wesentlich älter und damit auch mehr CO2 Bindung möglich. Großzügiger Weise bringe ich die 15 to. in Ansatz. Deutschland hat nach der letzten Waldinventur (Internet)eine Waldfläche von 11.075.798 ha. * 15 to. CO2 Bindung pro ha und Jahr das sind 166.136.970 to. CO2 Absorption pro Jahr. Eine andere Theorie besteht darin , dass eine etwa 50 jährige Fichte ,in 1,3m Höhe gemessenen Durchmesser, von 50 cm hat, hat ein Holzvolumen von 3,4 cbm, das entspricht einer Trockenmasse von1,4 to, die Hälfte der Trockenmasse ist Kohlenstoff, gleich 0,7 to .Diese entspricht einer CO2 Absorption von 2,6 to{Internet }Wenn ich dieser Aussage Glauben schenken darf und meine Gedanken weiter treibe, dann kann man bei 8 Milliarden Bäume in Deutschland{Internet }und wenn alle Bäume Fichten währen und alle 50 Jahre alt sein würden, ergebe es ein CO2 Volumen von 36,8 Milliarden to Diese 8 Milliarden Bäume hätten in 50 Jahren bei linearem Zuwachs an CO2 Absorption 736 Millionen to CO2 pro Jahr gebunden.

Einen weiteren Rechnungsansatz entnehme ich aus der Erkenntnis der Landforstverwaltung Bayern, die im Internet folgendes veröffentlicht: Ein hundertjähriger Baum erzeugt durchschnittlich pro Tag 5 kg Sauerstoff und absorbiert 6 kg CO2 pro Tag. Das sind , wenn ich von einer aktiven Baumperiode ausgehe von 183 Tagen und nicht von 6kg CO2 , sondern nur von 3 kg, dann sind das bei 8 Milliarden Bäume 183 Tg * 3 kg = 549 kg CO2 das ; entspricht 0,55 to pro Jahr insgesamt 4,4 Milliarden to CO2 Absorption pro Jahr .Wir sehen hieraus 3 verschiedene Theorien , 3 verschiedene Ergebnisse an CO2 Absorption .Nun weiß ich , dass nicht nur Bäume CO2 absorbieren , sondern alle Grünpflanzen. Das sind auch Sträucher, Stauden, Gräser, Moose, sogar auch Unterwasserpflanzen gehören dazu, was zum Ausdruck bringt, dass dabei eine unberechenbare Menge an CO2 aus der Luft gebunden werden kann. Alles in Allem sehe ich darin eine gute Bilanz für Deutschland. Nun wird ja das CO2 von den Wissenschaftlern mit unterschiedlicher Intensität, oder überhaupt, als Klimagas bezeichnet und es gibt hierzu, durch Kernbohrungen der Erdformationen, des Permaeises und des Polareises Ergebnisse, wie hoch der CO2 Gehalt der Luft in den vergangenen Erdzeitaltern gewesen ist. Dabei hat man erkannt, dass dieser zur letzten Eiszeit höher gewesen ist, als zur Gegenwart.

Aus meiner Sicht hege ich keinen Zweifel, dass sich unsere Erde derzeitig in einem Klimawandel, oder auch anders gesagt, in einer lokalen Temperaturveränderung befindet. Man könnte sich auch mal die Frage stellen , was könnte denn noch dazu beitragen, um das CO2, welches ja nur zu unter 10% am natürlichen Treibhauseffekt beteiligt ist, dabei zu entlasten? Dann sind es meiner Ansicht nach die Erderuptionen, die über, aber insbesondere auch unterhalb des Meeresspiegels, die vor Jahren in Indonesien den großen Tsunami ausgelöst hatte und die Meereswassertemperatur beeinflusste. Auch die vom Menschen organisierten Weltraumflüge zerstören mit ihren Treibgasen die Ozonschicht der Erdatmosphäre. Sie schützt alle Lebewesen der Erde vor den schädlichen ultravioletten Sonnenstrahlen, indem diese von der Ozonschicht reflektiert werden. Laut einem TV Bericht ist das Ozonloch über der Nordhalbkugel der Erde bereits auf 1 Million km² angewachsen. Dort kann das ultraviolette Licht der Sonne ungehindert die Erdoberfläche erreichen, was die Ursache sein kann, dass das Permaeis, die Gletscher und das Polareis zunehmend abschmelzen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse dokumentieren, dass sich im laufe der Erdgeschichte die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ständig verändert hat, was auch die Ursache einer Klimaveränderung nach sich ziehen könnte. Auch die Sonnenflecken, deren Veränderungen zunehmend nachgewiesen werden, könnten solche Folgen haben. Es bedarf keiner großen wissenschaftlichen Erkenntnisse festzustellen, dass sich die Intensität der Sonnenstrahlung im Laufe der letzten 10 Jahre auf der Erde erhöht hat. Jeder von uns kann diese Feststellung machen und wird sie bereits auch schon gemacht haben. Ob die Klimaschützer z. Zt. in der Arbeitsberatung in Kopenhagen auch derartige Gedanken haben? Sicher gäbe es hierzu noch andere Argumente, die mir nur nicht so geläufig sind. Ein Thema möchte ich hierzu noch anschneiden, das ist der Treibhauseffekt, als Ursache des Klimawandels. Ich bin wiederum kein Meteorologe sondern Techniker und ich würde nie ein Treibhaus ohne Dach bauen. Unsere Erde ist durch die Erdatmosphäre begrenzt. Diese kann sich durch Temperaturerhöhung nach oben ausdehnen und so die Wärme in die kälteren Luftschichten ableiten.

Diese Sachlage könnte den Treibhauseffekt in Frage stellen. Vielmehr, so erklären es Wissenschaftler, könnte die intensive Sonneneinstrahlung und der in der Atmosphäre befindliche Wasserdampf eine Beeinflussung des Klimas hervorrufen und das macht es auch (als Treibhauseffekt) nur mit dem Unterschied, dass diese Situation nicht vom Menschen beeinflussbar ist. Ein weiteres Argument besteht darin, dass die Erdatmosphäre aus einer ganz bestimmten Zusammensetzung besteht, nämlich aus ca. 78% Stickstoff, ca. 21 % Sauerstoff, 0,9 % Argon, 0,05 % Kohlendioxyd sowie Spuren von Krypton, Xenon, Neon, Helium, Ozon, Jod, Radon und Wasserdampf. Es befindet sich das CO2 also im Gasgemisch und nicht wie das Ozon in konzentrierter Form als atmosphärische Schicht, wo es einen Treibhauseffekt hervorrufen könnte. Da das aber nicht so ist, kann man das auch nur unter bestimmten Erkenntnissen bewerten. Das Kohlendioxyd hat die Eigenschaft dass es einen Teil der infraroten Sonnenstrahlung absorbiert, wobei die noch kurzwelligere Strahlung am CO2 vorbeigeht, so dass sich das Kohlendioxyd erwärmt und diese Energie an die oberen, kälteren Luftschichten wieder abgibt. In den unteren Luftschichten ist dieser Effekt eigentlich vom Menschen gewollt, weil er durch diese Erwärmung die Erdoberflächentemperatur auf durchschnittlich + 18 Grad Celsius erwärmt, die ohne diesen Effekt – 18 Grad Celsius wäre.

Zur allgemeinen Information möchte ich die atmosphärischen Luftschichten noch einmal nennen: So gibt es die untere Luftschicht oder Troposphäre bis etwa 11 km Höhe mit einer Temperatur von 18 bis - 60 Grad Celsius, Die Stratosphäre bis 50 km Höhe mit einer Temperatur von -60 bis -20 Grad Celsius danach die Mesosphäre bis 90 km Höhe mit einer Temperatur von -20 bis -80 Grad Celsius (Quelle: Internet).

Hieraus können wir ersehen, dass dieses unvorstellbare Luftvolumen nicht durch "ein paar Braunkohlenbriketts“, aufgeheizt werden kann. Dennoch werden von einigen Wissenschaftlern und Klimaschützern andere Meinungen vertreten, die sich gegen die CO2 Produktion zusammentun und sich als Tagebaugegner, Klimaschützer und andere Interessengruppen outen. Ja es gibt sogar Klimaschützer, die das CO2 verflüssigen - und dies unter der Erde einlagern.wollen. Davon halte ich persönlich mit folgender Begründung überhaupt nichts:

1. Durch den Verflüssigungsprozess ist das CO2 ja nicht von der Erde weg, wir heben das Gas nur für unsere Enkel und Urenkel auf.

2. Durch den Verflüssigungsprozess wird erhebliche Energie aufgewendet, so dass sich der Wirkungsgrad der Elektroenergieerzeugung wesentlich verschlechtert und der Strom sich verteuert.

3. Die Einlagerung von CO2 ist aber auch mit Risiken verbunden. Hierfür gibt es folgendes Gleichnis: Lt. TV- Bericht gab es im Jahre 1984 unter der Wasseroberfläche des Nyossees in Afrika eine Erderuption. Das dabei freigewordene CO2 sammelte sich in einer Erdspalte unter dem Wasser in diesem See. Ein darauf folgendes Erdbeben, verbunden mit einem Erdrutsch, glättete diese Erdspalte und 1,6 Millionen Tonnen CO2 gelangten durch den See ins Freie. Die Folge davon war, dass im Umkreis von 30 km alles Leben ausgelöscht wurde. Es betraf 1800 Menschen und unzählige Tiere. Meine Meinung deshalb: Hände weg von der CO2- Einlagerung, es könnte eine tickende Zeitbombe sein.

Heutzutage wird ganz global das CO2 als Klimagas bezeichnet und wir wissen ganz genau, dass das Methan oder der in der Atmosphäre befindliche Wasserdampf wirksamere Klimagase sind. Das Methan wird in großem Maße auf der Nordkugel der Erde durch Abschmelzen des Permaeises freigesetzt. Dieses Gas entstand durch Fäulnis von Algen und anderen Fossilien und wurde durch gefrieren der Erdoberfläche im Permaeis eingeschlossen. Nun müsste es ja dem Menschen eigen sein, diese natürlichen Ressourcen durch technische Verfahren zu gewinnen und für die Elektroenergiegewinnung zu nutzen. Das setzt allerdings voraus, diese Aufgabe interdisziplinär zu behandeln, für Länder, die dazu technisch in der Lage sind und den kürzesten Weg zur Energieerzeugungsstätte haben. Ob diese Strategie in unsere heutige Politik hinein passt, kann mich nicht überzeugen, weil unschlüssige Entscheidungen zur Energiewirtschaft in mir einige Zweifel aufkommen lassen. Selbst ein Gremium, wie die Klimakonferenz in Kopenhagen, die zwischenzeitlich zu ende gegangen ist und deren Ergebnis mich enttäuscht hat, müsste sich auch um derartige Probleme kümmern.

Nun weiß ich ja aus eigener Erfahrung, dass die CO2 Verflüssigung keine neue Erfindung ist, sondern dass es diese Technologie bereits in der Vorkriegs- und auch zur DDR-Zeit im Leunawerk gab. Hier wurde die Rohbraunkohle unter sehr hohem Druck mit Wasserstoff zur Reaktion gebracht und mittels Hochdruckhydrierung, im so genannten Bergiusverfahren, mit dem man Kohlenwasserstoffe gewonnen hatte, die zur Erzeugung von Plasten und Elasten diente. Diese Materialien werden heute ausschließlich aus Erdöl gewonnen.

Ein weiteres Verfahren wurde im Synthesewerk Schwarzheide mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren angewendet, mit dem man mittels Rohbraunkohle diverse Treibstoffe hergestellt hatte. Diese Industrieanlagen wurden ebenfalls durch politische Entscheidungen, mit welchen Hintergründen auch immer, liquidiert und wir wissen alle dass im Zeitalter der Weltwirtschaftsglobalisierung die einheimischen Rohstoffe genutzt werden müssen.

So auch unsere Braunkohle, die nicht nur einfach verbrannt werden sollte.

Meine Gedanken zur Energiegewinnung wären, dass man alle ausgereiften Energieerzeugungsverfahren derzeitig nutzen sollte wie z. B. die Kohleverstromung und alle anderen Verfahren, die sicherheitstechnisch noch nicht ganz ausgereift sind, wie die Nutzung der Atomenergie und die Energieumwandlungsanlagen, die noch mit schlechtem Wirkungsgrad behaftet sind, wie die Nutzung der Wind- und Gezeitenenergie, der Sonnenenergie, diese in Form von materieller und finanzieller Planung, mit wissenschaftlichen Forschungsaufgaben, zu effektiven Energieumwandlungsanlagen zu entwickeln. Hierbei hege ich wiederum Zweifel an eine fachlich kompetente Energiepolitik.

Es gibt auf der Welt viele Wissenschaftler, die sich mit dem Klima und seiner Veränderung beschäftigen. So gibt es in der UN auch einen Klimarat (IPCC) der dieses Thema zum Inhalt hat. Dieser behauptet von sich, dass alle 3000 Klimawissenschaftler in dieser Organisation vereinigt sind, was auch wiederum von anderen Wissenschaftlern widerlegt wird. Diese meinen, dass die 3000 Mitglieder der IPCC zwar im Klimabereich tätig sind, jedoch nicht alle wissenschaftlich an diesem Thema arbeiten. So entwickelte sich eine Gruppe Wissenschaftler, die gänzlich anderer Meinung sind und sogar nachweisen, dass das Klima vom Menschen nicht beeinflusst werden kann (Quelle: Youtube „Rede eines amerik. Prof. im Internet“). So ist folgende Tendenz erkennbar: Es gibt auf der einen Seite Klimawissenschaftler und auf der anderen Klimapolitiker.

Die Wissenschaftler versuchen zu beweisen, ob und wie der Klimawandel vonstatten geht, die Politiker dagegen wollen mit der derzeitig erkennbaren Klimaveränderung, mit Unterstützung der Medien, Kapital schlagen. So hat z. B. der Klimarat IPCC seinen Mitgliedern die Grundaufgabe gestellt, nachzuweisen, dass der Klimawandel oder die Klimaveränderung vom Menschen gemacht wird. Man erkennt hieraus, dass es keine wissenschaftliche Alternative ist, sondern gleich eine Aufgabenstellung, die in eine gezielte Richtung wirken soll. Und so meine ich, ist das politische Motiv, aus dem Klima mittels Emissionshandel Kapital zu schlagen, transatlantisch von den USA nach Deutschland übergeschwappt. Die Fehleinschätzungen des Weltklimarates in Bezug auf die zukünftigen Temperaturerhöhungen der Atmosphäre, die sich auf die globale Erderwärmung auswirken soll, sowie der Anstieg des Meeresspiegels, gab der Gegenpartei Anlass, den Grundtenor ihrer Arbeit anzuzweifeln. Im Internet unter: ( Temperaturmessungen ab 1701 von Friedrich- Karl Ewert Tabelle 3 Mitteltemperatur in Grad C pro 100 Jahre) ist zu erkennen , dass sich die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren auf der Erde um 0,4 C erhöht hat und dieser Anstieg keine wesentliche Klimaänderung nach sich ziehen kann , sondern ein Solcher immer wieder ein Temperaturrückgang nach sich zieht.

Aus den tagespolitischen Nachrichten können wir erkennen, dass sich auch unsere Regierungspartei mit dem Klima beschäftigt, wenn auch gleich unsere Bundeskanzlerin die Meinung vertritt, bis zum Jahre 2100 die Temperaturerhöhung maximal um 2-4° C zu zulassen, dann hat sie bestimmt keine Vorstellung darüber, wie diese Ziele erreicht werden können und wie sich auch eine solche Temperaturerhöhung auswirken würde. Eines aber weiß sie genau, wer ihren Vorgaben zur Kohlendioxydemission widerspricht oder dieser gar zuwiderhandelt muss bezahlen. Die linksgerichteten Parteien vertreten mehr die Meinung, dass der Mensch das Klima weder beeinflussen noch verändern kann.

So ist es für uns normal gebildeten schwer, sich über dieses Thema eine Meinung zu bilden. Es ist erkennbar dass die Klimawissenschaftler mit ihrer Meinung zu wenig an die Öffentlichkeit gehen, dadurch eine einseitige Information entsteht und damit das eigentliche Thema als Meinungs- und Forschungsaufgabe verdrängt wird.
Wenn nun die Menschen ihren Energiebedarf, der ja mit zunehmender Zeit nicht geringer wird ausschließlich aus der Wind-, Solar- und Atomenergie herstellen würde, dann gäbe es „keine“ CO2-Produktion mehr, aber es gäbe nach Meinung der energiepolitischen Ideologen wiederum einen Klimawandel mit umgekehrtem Vorzeichen.

Solange die Atomenergie zur Umwandlung in Elektroenergie nicht absolut sicher ist, sollte man diese Energieumwandlung nicht als Alternative benutzen und die Nutzung der Braunkohle nicht verschmähen. Wissenschaft und Politik sehen in der Beeinflussung und Beherrschung des Klimawandels die Verringerung des CO2 Ausstoßes. Wie wäre es, wenn sie den Gegenpol mal anklemmen und vorschlagen würden, wie durch die Vergrößerung der, für die CO2 Absorption geeignete Fauna, der CO2 Gehalt der Atmosphäre in Grenzen gehalten werden könnte. Auch sollte man die neuen Erkenntnisse zur Herstellung von Bio-Kohle als weltweite Technologie mit erhöhter Absorption von CO2 und Elektroenergiegewinnung mit geringerem CO2 Ausstoß als Alternative anerkennen.

Es hat ja auch der Abbau der Braunkohle als Medaille 2 Seiten. Einmal die schon beschriebene volkswirtschaftliche, ökonomische und ökologische Seite, zum anderen die moralische Seite. Wenn durch die Entwicklung von Tagebauen hunderte von Menschen durch Dewastierungen ihre Heimat verlieren, so ergeben sich dadurch Situationen, die wir als Nichtbetroffene nicht nachvollziehen können. Auf dieses Thema jedoch möchte ich hier nicht näher eingehen, weil ich selbst davon nicht betroffen bin. Vielmehr steht uns, die Hierbleibenden, die Zeit bevor, mit dem Tagebau leben zu müssen und keiner weiß bisher, wie sich das entwickeln wird. Jeder spricht nur von denen, die ihre Heimat verlieren .Genau an dieser Stelle ist die Politik gefragt. Es muss also im politischen Sein ein Ausgleich geschaffen werden, dass die Menschen nicht nur ein neues Haus oder eine neue Wohnung anderswo gelegenen Ortes erhalten, sondern dass ihnen auch die Gewähr gegeben wird, in ihrer Heimat bleiben zu können. Das hieße, dass man den Menschen in der Kohleregion Arbeit bietet und den jüngeren Menschen einen Ausbildungsplatz mit späterer Arbeitsbeschäftigung vermittelt.

Der Bundespräsident Köhler sprach in einer Ansprache davon, dass wir nicht nur auf Kosten Anderer leben dürfen und er sprach sogar von einer Vergabe von Verschmutzungsrechten. Herr von Weizsäcker sprach davon, dass die nächste industrielle Revolution einen ökologischen Aspekt ausdrücken wird.“ Es sei den Menschen eine kulturelle Herausforderung, Sparsamkeit zu üben. Wir sind reich genug, um Sparsamkeit zum Bedürfnis zu machen. Wir können es uns nicht leisten, junge Menschen verloren zu geben, die Verantwortung ist groß!“ Alles richtig! Wir sehen daraus, dass die Erkenntnis vorhanden ist, wir müssen nur noch danach handeln!

So sollte die Politik nicht leichtfertig Entscheidungen zur Entwicklung und Nutzung der Braunkohle treffen, sondern sie sollte wirklich mal den Faden bis zu Ende spinnen.
Dabei die Betrachtung heranziehen, dass die Braunkohlenindustrie mit eine der größten Brötchengeber unseres und anderer deutscher Bundesländer ist und man sollte sich einmal vor Augen führen, was passiere, wenn………?

Bei allen Überlegungen zur Durchsetzung einer positiven Umweltpolitik sollte man den Prozess einer innovativen Industrialisierung nicht aus dem Auge verlieren. Die klimapolitischen Ziele sind nur dann wirkungsvoll, wenn sie mit der Industrie im Einklang stehen und die Industrie sie bewältigen kann.

Dennoch gäbe es für die Politik lohnenswerte Überlegungen wie z.B. der CO2 Ausstoß verringert werden kann, so in der Organisation eines innerdeutschen Berufsverkehrs.

Wenn nicht z. B. 50 Industriearbeiter und Angestellte mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren würden, sondern das kostengünstiger und ökologischer ein Sammeltransport übernehmen würde, wäre bei der Vielzahl der arbeitenden Bevölkerung eine enorme Menge an CO2 Emission eingespart. Auch eine Verlagerung des Güterverkehrs, von der Straße auf die Schiene, würde ein solches Ergebnis unterstützen.

Noch eine Bemerkung zu den Medien, die ja im TV die Auswirkungen der CO2-Produktion und damit der Klimaveränderung als Horrorszenarien darstellen. Kann so etwas die Menschheit überhaupt überstehen? Es ist schon klar, dass bei den Gedanken menschlicher Überlebenschancen einer weiteren Zukunft einem die Nachtruhe zum Albtraum werden kann.

Beim philosophieren weitere Erdgeschichte mit den TV Darstellungen eines Klimawandels muss einem automatisch die Frage kommen? Wie müssten sich in der Zukunft die Menschen politisch und wirtschaftlich organisieren, damit ein derartig dargestellter Klimawandel überstanden werden kann? In einer Gesellschaft, in der fast jegliche Moral in Geld umgewandelt wird, kann so etwas nicht vonstatten gehen.

Der Industriezweig Braunkohle sei von mir auch noch erwähnt. Er hat nicht nur die Verantwortung als Energieversorger und Steuerzahler, sondern muss auch die geologische und hydrologische Sicherheit gewährleisten sowie die Sicherheit in den Tagebauen, insbesondere im Unfallschutz Nicht zuletzt sollte er auch der dort arbeitenden Bevölkerung die materielle und soziale Sicherheit gewährleisten, auch denen, die ihr Arbeitsleben dem Bergbau verschrieben hatten und auch noch wollen.

So viel zu meinen Gedanken der Braunkohle, Umwelt und Politik. Ich habe diese einfach mal nach meinen Vorstellungen aufgeschrieben, ohne zu wissen, ob das alles politisch und wirtschaftlich umsetzbar ist und ob derartige Gedanken von Politik und Wirtschaft überhaupt gewollt sind

PS: Nun sind reichlich 3 Jahre meiner Niederschrift vergangen und ich konnte mit meinen Gedanken nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil sich die Lausitzer Rundschau für meine Anregungen nicht interessiert hat und ich anderswo nicht nachdringlich vorgesprochen habe. Eigentlich bin ich zufrieden darüber, dass sich innerhalb von 3 Jahren einige meiner Gedanken bestätigt haben:

1. Es wurde mit Unterstützung der Klimapolitik und der EU ein Emissionshandel aufgebaut in dem ab 2012 CO2-Vergaberechte ausgegeben werden, wer sie überschreitet, muss bezahlen. Anders herum besteht auch die Möglichkeit, wer durch Anpflanzung von Wäldern CO2-Absorption nachweisen kann, Zertifikate an die CO2-Erzeuger verkaufen darf. Auch können nicht verbrauchte Vergaberechte gehandelt werden .Hierzu ein Beispiel aus dem Internet: Der ehemalige FDP- Abgeordnete Manfred Vohrer aus dem Münsterland hat wohl Deutschlands innovativste Unternehmensgründung getätigt. Ihr Handelsgut: schlechte Luft. Ihr Kapital: 17000 ha Aufforstungsfläche in Uganda, Argentinien und Paraguay. Ihre Rendite: Fotosynthese: Kalkulation von Vohrer:17000 ha mal 800To pro ha mal 30€ pro To CO2 gleich 408 Millionen € (als Geschäft der Zukunft) Also der Hansel mit dem CO2 ist eingetreten.

2. Der letzte Klimagipfel von Doha war für viele auch für die Klimawissenschaftler eine große Enttäuschung. Damit überhaupt ein positiver Protokollpunkt genannt werden konnte und die Konferenz überhaupt einen Bestand hatte, wurde beschlossen, das Kyoto-Protokoll in Kyoto 2 zu verlängern und etwas Geld an die Entwicklungsländer zu verteilen. So konnte man feststellen, dass viele Staaten aus den Verpflichtungen von Kyoto 1 wieder zurück getreten sind ,so dass auf Grund nicht ereichter Mindestanzahl von Mitgliedsstaaten von Kyoto 1, Kyoto 2 gar nicht mehr wirksam ist. Ich hatte dabei den Eindruck dass sich alle Klimapolitiker von Doha gar nicht mehr überzeugt zeigten, dass der CO2-Ausstoß Ursache einer Klimaveränderung ist und dass die Weltwirtschaft eine solche Maßnahme von Kyoto nicht bewältigen kann.

3. Es beweist sich dass die Wissenschaft den Energiewandel mit steuert. Ich war sehr erfreut, als ich am 23. Januar d. J. in der Lausitzer Rundschau las, „Forschen für das Kohlekraftwerk der Zukunft“. Einmal ist es mir klar, dass ohne Kohlekraftwerke die Elektroenergieerzeugung nicht abgesichert werden kann. Weiterhin entnehme ich daraus, dass die motorische Kraft nicht von der Politik ausgelöst wurde, sondern durch Einzelinitiative des Herrn Prof. Hans- Joachim Krautz BTU Cottbus, der als Grundlage der Forschungsarbeit ein Inovationsforum durchführt in dem er den Energiekonzern, die Energieversorgung und mittelständische Betriebe einbezogen hat . Automatisch werden dadurch auch die Politik und Wirtschaft sowie die Landesregierung mit integriert.

Ich persönlich habe vor 54 Jahren mein Ingenieurdiplom abgelegt und ich bewerte das aus heutiger Sicht als sehr positiv und fortschrittlich, wenn Studenten innovativ in diese Forschungsaufgaben mit einbezogen werden.

4. Als ein weiterer richtiger Beweis meiner Gedanken ist der diesjährige Winter 2012/13. Die Wetterkonstellationen ergaben sich so, wie nicht mehr innerhalb vergangener 50 Jahren in Brandenburg. So waren es vom 23. zum 24. März 2013 in Coschen (Brandenburg) -19° C. Es ist doch ein Beweis dafür, dass das Wetter unterschiedlich sein kann, das Klima jedoch konstant bleibt. Wenn wirklich der liebe Gott uns das Wetter bereitet, dann diesjährig bestimmt deshalb, um den Klimapolitikern zu beweisen, dass ihre Klimaideologie mit der globalen Erderwärmung falsch ist.

(Bild: Der Braunkohletagebau Schleenhain in Sachsen im Jahr 2009, Wikimedia, Joeb07, GNU Free Documentation License, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Braunkohletagebau_Schleenhain.jpg)




Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen