Die EALG Brosamen



Im 83. Lebensjahr, Mai 2011, habe ich die EALG Brosamen, also knapp 2% vom Wert des Raubgutes meines Eigentums erhalten, vermutlich durch „Verfahrensbeschleunigung" mit Hilfe des damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Herrn Christian Wulff.

Ein Viertel Jahr später kam die Rehabilitation für meinen Vater Werner Klügel vom L V A Dessau. Die ihr zugrundeliegenden 42 Leumundszeugnisse von 1947 hatte ich aber schon 1991 allen Entscheidungs-Trägern, also dem BVerfG, den LVA.s und den ordentlichen Gerichten eingereicht.

BVerfG Urteil 1991:…wurde nicht zur Entscheidung angenommen … (AZ.: 1 BVR 1511/90) und Landgerichtsurteil Halle: Strafrechtliche Rehab. 2004 abgelehnt(AZ.:22 Reh7554/02) und die Zivilrechtliche Rehab. von 2001 (Urteilsbegründung in AZ.: 1 BVR …) ebenfalls abgelehnt. So wurde meinem Vater Werner Klügel die Rehabilitation in drei Hauptverfahren letztinstanzlich verweigert. Mit den gleichen Beweismitteln wie bisher, verfügt das L V A Dessau (AZ.: 210.3.7- 13062) jetzt aber die Rehabilitation mit folgender Begründung:

1.Die Ausweisung der Familie des Herrn Werner Klügel aus Kleinpörthen Kreis Zeitz ist mit tragenden Grundsätzen eines Rechtsstaats schlechthin unvereinbar. Sie hat aus Gründen der politischen Verfolgung zu einer schweren Herabwürdigung der Betroffenen geführt. Sie ist rechtsstaatswidrig.

2.Diese Rehabilitation begründet keine weiteren Ansprüche. §1 a VwRehaG. Dass wir rechtsstaatswidrig von Russen und Deutschen von 1945 bis 1949 behandelt worden sind, bestätigt uns jetzt mein Staat 20 Jahre nach der Wiedervereinigung. Seine eigenen Menschenrechtsverletzungen an uns, durch den fortdauernden Raub unseres Eigentums und dem Ausschluss unserer Wiedergutmachungsansprüche nach 1990 - hat er mit Kohls Lüge vom 30.01.1991 vor dem deutschen Bundestag - durch GG Art.: 143.3 und Vermögensgesetz aber rechtssicher gemacht.

Wären wir erst 1949 enteignet worden, hätten wir unser 1990 noch verfügbares Eigentum zurückbekommen. Keiner der möglichen Verurteilungs-Gründe besteht und bestand, die zu unserer „Sippenhaft“ nach dem „Bodenreformgesetz“ führten. Auch die Bundesrepublik Deutschland übernahm sie und belastete nach 1990 uns damit, obgleich die Fakten dem widersprachen:

1. Klügels Bauernhof war nur 48 ha, nicht aber 100 ha groß.
2. Mein Vater Werner Klügel war kein NSDAP Mitglied,
3. kein Kriegsverbrecher und auch
4. kein Menschenrechtsverletzer.

Das erkennt man nun auch amtlich an. Alle Fakten sind seit 21 Jahren unseren offiziellen Stellen bekannt. Dennoch behält dieser „Rechtsstaat` unser Eigentum im Wert von weit über einer Million Euros und verscherbelt es meistbietend oder hat es schon verscherbelt. Mein Hilfsangebot, das Klügelsche Eigentum für den Neuaufbau meiner mitteldeutschen Heimat unternehmerisch selbst einzusetzen, verweigerte man. Drei Briefe an Kohl und dessen Antworten 1992-1994 belegen das.

Das empfinde hoffentlich nicht nur ich als Perversität. Ich halte das für offensichtlichen Rechtsbruch und klaren Verstoß gegen jedes normale Rechtsempfinden eines zivilisierten Menschen.

Die das zu verantworten haben, schworen ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr ihnen Gott helfe.

Ministerpräsident Wulff sagte 1995 in der FAZ und 2005 in Hannover

EX INIURIA JUS NON ORITUR

Dieser lateinische Rechtsgrundsatz heißt:

AUS UNRECHT ERWÄCHST KEIN RECHT



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