Die deutsche Wirtschaft blickt positiv auf 2014 – beste Ausgangslage für Finanzkommunikation im Mittelstand


Bessere Geschäfte und mehr Investitionen als im letzten Jahr erwarten die meisten deutschen Wirtschaftsverbände von ihren Mitgliedsunternehmen in 2014 laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft. Optimistisch äußert sich auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Er stuft 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum als realistisch ein, so neue Turbulenzen in der Eurozone ausbleiben. Das Münchner Ifo-Institut spricht von einem Konjunkturaufschwung von 1,9 Prozent. Laut der Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“ von DZ Bank, WGZ Bank und BVR möchte der Mittelstand investieren wie seit 13 Jahren nicht mehr: 79 Prozent der Befragten planen, in den kommenden Monaten Geld in ihr Unternehmen stecken zu wollen. 29 Prozent wollen dabei mehr ausgeben als im zurückliegenden halben Jahr. Zudem planen so viele Betriebe Neueinstellungen wie nie zuvor seit Beginn der Erhebungen 1995. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erwartet sogar für 2014 einen Exportumsatz von 1,45 Billionen Euro - ein Plus von mehr als vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sichert das Jobs in Deutschland, denn jeder Dritte arbeitet mittlerweile für den Export. Der Optimismus der Verbände und Institutionen stützt sich vor allem auf eine robuste Binnenkonjunktur, aber auch auf bessere Aussichten außerhalb Deutschlands.Ideale Bedingungen für Finanzkommunikation Grundsätzlich bietet es sich vor dem Hintergrund dieser exzellenten Wirtschaftsaussichten an, mit einer ausgewogenen und offenen Finanzkommunikation jetzt zu starten. Warum aber sollte sich ein Unternehmer und Kaufmann für Finanzkommunikation engagieren und Zeit in aufwändige Statistiken und Kommunikation investieren?Vier gute Gründe:1. Unternehmer sind per Gesetz ohnehin aufgefordert, ihre Daten zu veröffentlichen: durch die gesetzliche Publikationspflicht im öffentlichen Register des Handelsgerichts und im Bundesanzeiger sowie die Datensammlungen der Auskunfteien. Im Idealfall aber liefert der Unternehmer selbst diese Fakten. Er kennt seinen aktuellen Datenbestand am besten, sollte ihn dann auch selbst kommunizieren und auf diesem Weg beispielsweise seine Bonitätsratings verbessern.2. Ein Unternehmer kann jetzt in guten Zeiten und ohne den Druck des Marktes und der Banken Instrumente für seine Finanzkommunikation auf den Weg bringen. Sind Instrumente und eine kontinuierliche Datenkontrolle einmal aufgesetzt, hält sich der Aufwand in Grenzen. Wie der geschäftsführende Gesellschafter der PFK Group GmbH aus Köln, Dr. Streck, berichtet, sind in einem Vierteljahr die Grundlagen geklärt. Für die Pflege der Daten müssen nicht mehr als 2-3 Stunden pro Woche kalkuliert werden.3. Der Unternehmer hat wichtiges Daten- und Faktenmaterial immer und vor allem aktuell zur Hand. Er muss sich diesbezüglich nicht gesondert auf Bankengespräche vorbereiten. Und kommuniziert er sogar seine Fakten regelmäßig gegenüber Hausbanken oder Auskunfteien, wird dies als ein ungewöhnlich guter Service gewertet.4. Ja, die wirtschaftlichen Prognosen sind sehr gut. Die Zinsen sind –noch - niedrig. Fakt bleibt aber, dass im Zuge von Basel III Banken für ihre Geschäfte mehr Eigenkapital hinterlegen müssen - eine direkte Konsequenz aus der Krise 2008/2009. Indirekt betrifft dies auch den Mittelstand. Denn die Kreditinstitute werden Risiken stärker abwägen und langfristige Kreditzusagen eher zögerlich oder gar nicht vergeben. Firmeninhaber wissen das: Laut einer Umfrage der Commerzbank unter 4000 Mittelständlern sind 80 Prozent der Unternehmer überzeugt, dass durch Basel III der Zugang zu Krediten schwerer wird. 77 Prozent befürchten schlechtere Kreditkonditionen. Ähnlich sehen das Finanzexperten vom Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der TU München bis hin zu IHKs und Verbänden.Heißt: Eine aktive Finanzkommunikation bereitet den Boden für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Finanzkommunikation ist für mittelständische Unternehmen grundsätzlich und verstärkt im Zuge der von Basel III ein Schlüsselfaktor für verbesserte Banken-Gespräche und Finanzierungen. Was Banken bis hin zu Verbänden wie der BDI fordern, bestätigt das Institut für Kredit- und Finanzwirtschaft: Aktive Unternehmen verbessern die Bonitätsbeurteilung, erzielen vorteilhafte Rating-Noten, sind erfolgreicher bei der Selbstfinanzierung und der Gewinnung von Risikokapital sowie Krediten.Im nächsten Blogbeitrag:
Finanzkommunikation im Mittelstand: das Best-Practise-Beispiel der PFK Group GmbH aus Köln. 2011 wurde der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Streck mit dem Preis für die beste Finanzkommunikation im Mittelstand ausgezeichnet. Im Gespräch erläutert Dr. Uwe Streck, warum er sich dafür einsetzt, gegenüber welchen Zielgruppen er aktiv kommuniziert und mit welchen Instrumenten er dies macht.



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