Lebensmittelindustrie: Zukunftsmarkt gesunde Ernährung


Die Gastronomiebranche befindet sich im Wandel: Statt Currywurstbuden und Dönerladen entstehen in letzter Zeit immer mehr Geschäfte, in denen gesunde Säfte, Smoothies, Salate und belegte Brote aus Bio-Lebensmitteln angeboten werden: ein zukunftsträchtiger Markt.

Deutschland legt Wert auf gesunde Ernährung



Schon der European Food Trends Report wusste im letzten Jahr zu berichten, dass gesunde Ernährung weiterhin im Kommen ist. Mittlerweile schlägt sich dies auch in der Öffentlichkeit nieder - sei es die Debatte um den Veggie Day in den Kantinen oder die Eröffnung von Salatbars in der Fußgängerzone. Mit Döner und Currywurst lassen sich junge Großstädter heute nicht mehr beeindrucken. Stattdessen sind saisonale Produkte aus der eigenen Region angesagt und natürlich gesunde Bio-Produkte.

Salate und Smoothies lösen den Kaffeeboom ab



Auch die Technikbranche profitiert von der neuen Entwicklung in der Gastronomie, denn für die Zubereitung der angesagten Trend-Lebensmittel sind entsprechende Geräte notwendig. Nachdem sich der Boom moderner Kaffeeautomaten gerade abzuschwächen beginnt, sind nun beispielsweise hochwertige Mixer zur Zubereitung von gemischten Säften und Smoothies gefragt. Nur diese sind in der Lage, auch Rohkost wirklich optimal zu verarbeiten und cremige Smoothies zu zaubern, die immer populärer als gesunde Zwischenmahlzeiten geworden sind. Den Revoblend 500 gibt es z.B. bei diesem Anbieter.

Doch auch Salate und Butterbrote müssen heute ansprechend präsentiert werden: So wird bei modernen Salatbars Wert darauf gelegt, viele unterschiedliche Zutaten möglichst lange frisch zu halten, während belegte Brote in optisch ansprechenden Frischhaltepackungen angeboten werden. Mit einer in Folie gewickelten Wurststulle lässt sich heute niemand mehr beeindrucken.

Das Paradoxon der Nachhaltigkeit in Deutschland



Ein Problem der Gastronomie ist jedoch nach wie vor der anfallende Müll: Wer beispielsweise einen Salat, ein Sandwich und einen Smoothie in der ökologisch korrekten Salatbar kauft, um die gesunde Mahlzeit im Büro zum Mittagessen zu verzehren, verbraucht gleichzeitig drei Plastikbehälter, die anschließend weggeworfen werden. Wer dagegen das Butterbrot und den Salat in Tuppertöpfen von zu Hause mitbringt und dazu Saft aus der PET-Flasche trinkt, hinterlässt einen wesentlich kleineren ökologischen Fußabdruck: Hier liegt noch viel Potenzial zur Weiterentwicklung für clevere Köpfe.

Insgesamt schreitet das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in Deutschland jedoch voran: So wird die Entwicklung der Elektroautos auch 2014 voran getrieben, und auch im Haushalt setzt sich das ökologische Bewusstsein durch, zum Beispiel durch stromsparende Haushaltsgeräte und Einschränkungen beim Wasserverbrauch: Kein anderes Volk in Europa nutzt so häufig Wasserspareinrichtungen am WC wie die Deutschen.



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