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Deutscher Mittelstand weltweit unterwegs



Das internationale Netzwerk deutschsprachiger Auslandskanzleien tagt im Juni erstmalig in Frankfurt am Main

Berlin, 6. Mai 2014: Am 6. Juni 2014 findet die diesjährige Jahrestagung des CBBL-Forums Auslandsrecht im Main Tower in Frankfurt am Main statt. Die Cross Border Business Law AG (CBBL) betreibt das erste und einzige weltweite Netzwerk deutschsprachiger Wirtschaftskanzleien im Ausland. Erwartet werden mehr als 150 Teilnehmer, davon etwa 60 deutschsprachige Wirtschaftsanwälte aus 40 Ländern aller fünf Kontinente. Der weltweite wirtschaftliche Zugang kommt am 6. Juni in Frankfurt dem deutschen Mittelstand zum Greifen nahe: Die aus der ganzen Welt angereisten Rechtsanwälte stehen auf der gesamten Tagung den deutschen Unternehmen für Fragen und vertiefende Gespräche rund um das Auslandsgeschäft unverbindlich zur Verfügung. Zwei aktuelle Themenschwerpunkte stehen im Fokus der internationalen Tagung:
1.) Unternehmen in Lateinamerika und die strategische, wirtschaftliche und rechtlichen Aspekte
sowie
2.) UN-Kaufrecht: Das Weltrecht in der Praxis

Nach der offiziellen Eröffnung durch Rechtsanwalt Stefan Meyer aus Madrid, Vorstandsmitglied der CBBL, folgt der erste Keynote Vortrag von Prof. Dr. Klaus Fischer, Dozent für internationales Management in der Fachhochschule für Wirtschaft in Hannover. Das Thema lautet: „Let´s go international! Managementfragen bei Ihrem Auslandsengagement“. Weitere Highlights der Veranstaltung sind die Kurzvorträge von Anwälten und Praktikern, die seit Jahren in verschiedenen Ländern Lateinamerikas tätig sind. Besonders hervorzuheben ist auch der Erfahrungsbericht des Aufbaus eines Lieferantennetzwerkes eines deutschen Autoherstellers in den NAFTA-Staaten, typische Fallstricke bei der Gründung einer Niederlassung in Mexiko sowie das EU-Freihandelsabkommen Kolumbien.

Im zweiten Themenblock „UN-Kaufrecht“ referiert Prof. Dr. Burghard Piltz, Lehrbeauftragter für Internationales Recht an der Universität Bielefeld, zum Thema „UN-Kaufrecht: Das Weltrecht in der Praxis“. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion mit dem Experten mit praktischen Erfahrungsberichten zum UN Kaufrecht in verschieden Ländern der Welt an. Rechtsanwalt Emil Epp aus Frankreich, Gründungspartner und Vorstandsmitglied der CBBL, ist sich sicher: „Die steigende Zahl renommierter deutschsprachiger Wirtschaftskanzleien aus aller Welt, die sich CBBL anschließen, ist Beweis genug, dass im Ausland tätige deutsche Unternehmen vor Ort nicht nur einen hervorragenden juristischen Berater suchen, sondern auch einen Partner, der ihnen die kulturellen sowie die geschäftlichen Gepflogenheiten näher bringt.“ Deutsche Unternehmen gelten auch historisch gesehen als Pioniere bei der Eroberung neuer Märkte und dem Export deutscher Arbeitsmethodik. Die globalisierte Welt bietet dem deutschen Mittelstand unzählige Möglichkeiten, diesem Drang nachhaltig Rechnung zu tragen. Die Veranstaltung soll dabei helfen, den Schritten deutscher Unternehmen ins Ausland eine gewisse Ordnung zu geben. Neben dem Fachaustausch, wird die Tagung vor allem eines bringen: hervorragende Kontakte und Ansprechpartner für strategische Auslandsgeschäfte.



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