Blogs / 2014 / Mai

Stiftung Warentest bei "Maischberger": Glaubwürdigkeit = mangelhaft.


Der Auftritt von Stiftung Warentest-Chef Hubertus Primus in der gestrigen Sendung "Menschen bei Maischberger" (ARD) bestätigt einmal mehr Kritiker, die den Tests der StiWa ein erhebliches Glaubwürdigkeitsproblem attestieren.
Primus konnte Vorwürfen der Intransparenz, Interessenkonflikten und Skandalisierung als Geschäftsprinzip der Stiftung Warentest nicht entkräften.
Im Fall der Hautcreme von Uschi Glas (StiWa-Note: mangelhaft) konnte nachgewiesen werden, dass die Stiftung Warentest ein Labor mit dem Test beauftragt hatte, das auch im Dienste von Wettbewerbern der Uschi Glas-Cremehersteller stand.
Marcus Johst, Spezialist für Krisenkommunikation und seinerzeit Berater des geschädigten Kosmetikherstellers: "Das Geschäftsmodell der Stiftung Warentest ist der Betrieb eines modernen Prangers. Viele Testurteile sind in höchstem Maße fragwürdig, weil sie unter intransparenten Umständen erstellt werden. Die Causa Uschi Glas ist offenbar kein Einzelfall."
Johst gibt zu bedenken, dass die Stiftung Warentest im eigentlichen Sinn kein Prüfinstitut im Dienst der Verbraucher sei. Sondern ein Medienunternehmen, das von den Erlösen seiner Hefte und Webseiten abhängig ist und mit der schlagzeilenträchtigen Vermarktung von Testurteile um Reichweite und Leser ringt.
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Bild: Stiftung Warentest am Lützowplatz in Berlin. Quelle: Wikimedia, Bautsch, gemeinfrei



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