Aktiv gegen den Klimawandel vorgehen?


Leserbrief an die Allgemeine Zeitung /Rheinhessen zu dem neuen Studiengang „Klimaschutz und Klimaanpassung“ der FH Bingen  „Die Fachhochschule Bingen mag sich als klimapolitische Speerspitze fühlen. Sie wird auch von der Politik mit viel Beifall und Geld überhäuft werden, aber das gesamte Studienkonzept schwebt in einem luftleeren fiktiven Raum. In 19 verschiedenen Wortkombinationen taucht der Begriff „Klima“ auf, aber mit keinem einzigen Wort wird erwähnt, dass alle „Klimate“ dieser Erde statistisch vom Wetter abgeleitet sind. Dem Studienkonzept fehlt das ihn konstituierende fachliche Fundament, die Meteorologie!Es hängt in der Luft, umweht von politischen Träumen. Wer glaubt, das Wetter ignorieren zu können, hat vom „Klima“, insbesondere der Klimatologie, die der meteorologischen Datenerhebung und Messtechnik ihre Existenz verdankt, erst recht keine Ahnung. „Klimaschutz“ ist ein ideologisch-frommer Wunsch, und den „Klimawandel“ aktiv gestalten ist eine naturfern-größenwahnsinnige Vermessenheit. Die Menschheit war instinktiv klug beraten, sich stets den Launen des Wetters anzupassen und sich optimal vor „Unwettern“ zu schützen. Hätte Rheinland-Pfalz eine Ethikkommission, sie müsste umgehend zum Schutze der akademischen Jugend dieses Studienfach absagen. Welches naturwissenschaftliche Niveau hat eine staatliche Aufsicht, die solch ein „brotloses“ Studium genehmigt?“Dipl.-Met. Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim Bild: Alexander Steinhof / flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen