SPOTLIGHTS DER WOCHE



Francois Hollande

Er wollte nach seiner Wahl vor 2 Jahren Liebling aller Franzosen werden, keine harten Reformen wie die Agenda 2010 von Schröder, Steuererhöhungen für die Reichen, mehr Schulden, ein bisschen was für Jedermann und insgesamt ein glückliches Frankreich schaffen. Die gesamte SPD-Spitze pilgerte zu dem Wundermann, um von ihm zu lernen. Härter wie er kann man nicht auf die Schnauze fallen. Leider steht mit ihm ganz Frankreich vor dem Absturz und kein Rettungsschirm ist groß genug, die zweitgrößte Wirtschaft Europas aufzufangen. Seine Partei, die vor zwei Jahren die absolute Mehrheit holte, lag bei der Europawahl mit 14% nur noch an dritter Stelle. Irre: immer noch glauben viele linksgerichtete Parteien, dass man mit dieser Art Politik Probleme lösen könnte.

Horst Seehofer

Wer selbst in seiner langen Amtszeit am EUMonster Brüssel mitgewirkt hat, ist zur EUKritik nicht legitimiert. Auf so eine Inszenierung fällt auch in Hintertupfing kein Wähler mehr herein.

Familienministerin Manuela Schwesig

Unser Onkel Max hat früher aus dem TVShowpublikum immer nach Hause gewunken und später gefragt, ob wir ihn im Fernseher gesehen hätten. Schon mal aufgefallen? Immer wenn nach Wahlen oder großen Parteiereignissen im Willy-Brandt-Haus der SPD (dort, wo die bizarre Brandt-Statue steht) ein großes Presseaufgebot mit Scheinwerferlicht zugange ist, steht auf der Bühne links in der zweiten Reihe totsicher Ministerin Schwesig als Winkekatze, das lächelnde Gesicht fleißig gen Kameras
gereckt. Ja, liebe Manuela, wir sehen Dich!

Niedrigste Wahlbeteiligung

Wie heißt das Land, das bis vor 25 Jahren keine freien Wahlen kannte, das von russischen Militärs besetzt war, das nicht selbständig und frei sein konnte, das einen großartigen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung in Europa erleben durfte und jetzt mit 13 % die niedrigste Wahlbeteiligung in der EU hatte? Es ist die Slowakei, eigentlich unbegreiflich.

Für die Deppen

Im Gefolge der Prokon-Pleite haben die Bundesminister Schäuble und Maas ein Gesetz zum Schutz von Anlegern beschlossen. Kernpunkt ist, dass für Geldanlagen nur noch in Medien geworben darf, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von wirtschaftlichen Fakten liegt. Ja, wer die vielen Funktionen seines Handys begreift, beim Autokauf zwischen Dutzenden von Marken auswählen und seinen Kontoauszug lesen kann, der soll zur Entscheidung über Geldanlagen künftig ein Finanzmagazin kaufen müssen. Muss man dann vor dem Kochen eine Food- Illustrierte, vor dem Kleiderkauf ein Lifestyle- Magazin und vor dem Tanken das ADAC-Heft lesen? !

Fazit der Woche

Soll man wirklich versuchen, alles zu verstehen, was in anderer Leute Köpfen vorgeht?

http://www.reitender-bote.de/



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