Alte, blöde Märchen von halbvollen Gläsern



Kaum einer kann diese Analogien von “das Glas ist halbvoll” für die positive, optimistische Einstellung, oder “das Glas ist halbleer” für die negative, pessimistische Einstellung noch hören. Zu alt, zu blöd, zu abgedroschen. Und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich schon als Kind diese Redewendung gar nicht verstanden habe, ich konnte es nur damals nicht in Worte fassen. Heute kann und möchte ich loswerden, dass für mich einfach die Bilder und der Bezug nicht passen. Wenn wir schlicht den Prozess des Einschenkens oder Austrinkens eines Getränks anschauen, ist die Unterscheidung ganz leicht und hat nichts mit der Einstellung des Beobachters oder Handelnden zu tun. Sind wir dabei das Glas zu füllen und haben dies erst zur Hälfte getan, ist das Glas selbstredend halbvoll. War das Glas bereits voll und wir haben schon davon getrunken (oder verschüttet) ist das Glas halbleer. Und kommen Sie mir nicht mit “Alles ist relativ”. Diese Aussage ist absolut und widerlegt sich somit selbst. Das zu diesen Bildern. (Ein Ingenieur soll auf die Frage nach dem “halbvoll” oder “halbleer” bei einem Test mal geantwortet haben: “Ich sehe nur, dass das Glas doppelt so groß ist wie notwendig.” Ein Physiker hat wohl geantwortet: “Das Glas ist voll. Halb voll Wasser, halb voll Luft.”)

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