Das Erlöschen von Macht-Bündnissen


Statt zu versöhnen hat der 100. Jahrestag der Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo genau das Gegenteil bewirkt: Europa ist tiefer gespalten denn je. Der 100. Jahrestag des Attentats von Sarajevo, das den 1. Weltkrieg auslöste, konnte weder die Gräben zwischen Bosniern und Serben zuschütten noch einen nützlichen Lerneffekt aus dem politischen Desaster bewirken. Was haben wir tatsächlich aus dem 1. und 2. Weltkrieg lernen können? Schaut man auf die Ukraine, stellt man mit Schrecken fest: nichts.Damals wie heute bestimmen Paranoia, Euphorie, Angst, Verblendung, Geostrategien und imperialer Machtwille das politische Handeln von Bündnispartnern. Noch immer bestaunen wir die Relikte mächtiger Staaten, Finanzkrisen, Umweltkatastrophen und Kriege. Können modernen Gesellschaften tatsächlich die gleichen Gefahren wie 1914 oder 1939 drohen?Eindeutig ja. Denn jede sachliche Krisenprognose ohne Panikmache muss zu dem Ergebnis kommen, dass zum Beispiel die NATO oder die EU obsolete und zerbrechliche Kunstgebilde sind. Das sogenannte Netzwerken in diesen Kunstgebilden wird das Erlöschen dieser vermeintlichen Macht-Bündnisse beschleunigen. Die Ukraine könnte der erste fallende Domino-Stein werden.Die peinliche Vorführung von verhaltensauffälligen politischen Fehlleistungen in Washington, Brüssel, Berlin und Kiew sind leider keine crazy Marketingideen, sondern in der Realität Brandbeschleuniger für einen flächendeckenden Krieg auf europäischem Boden. Wie viele gruselige Ideen haben Obama, Merkel, Juncker oder Hollande noch in ihren politischen Mülltüten?Zum Autor:
Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.deBild:  lebstock / Wikimedia Public Domain



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