Trend zur privaten Universität hält an


Überfüllte Hörsäle, praxisferne Studiengänge, unmotivierte Professoren: Dies sind die gängigen Vorurteile angehender Studenten über die großen staatlichen Universitäten in Deutschland. Kein Wunder, dass sich private Hochschulen und Business Schools über eine steigende Nachfrage freuen können.

Privatunis: Eine Investition für die Zukunft



Das große Vorurteil, mit dem private Hochschulen zu kämpfen haben, ist die Annahme, dass sich nur "reiche Schnösel" an diesen Ausbildungsstätten tummeln. Tatsächlich müssen Studenten an den privaten Hochschulen größtenteils sehr üppige Studiengebühren zahlen: 5000 Euro pro Semester sind eher die Regel als die Ausnahme. Um jedoch auch jungen Menschen aus weniger gut betuchten Haushalten eine Chance zu geben, vermitteln die Hochschulen jedes Jahr großzügige Stipendien, die den Wirtschaftsnachwuchs fördern sollen.

Doch selbst ohne Stipendium begreifen viele junge Leute, dass sich die Investition auszahlt: 30.000 Euro Studiengebühren für ein dreijähriges Studium scheint zunächst sehr viel Geld zu sein, doch wer später dank des Studiums ein fünfstelliges Monatsgehalt kassiert, hat den Kredit schnell zurück gezahlt. Auf der Habenseite steht dafür eine weit individuellere Betreuung durch die Professoren in kleinen Studiengruppen und ein umfangreiches Zusatzangebot an Kursen, internationalen Praktikas und weiteren Förderungen.

BWL-Studiengänge an den öffentlichen Universitäten überlaufen



BWL ist an den Universitäten so überlaufen wie sonst kaum ein Fach: Noch immer glauben Abiturienten, dass das Studium ihnen einen Einstieg in eine große wirtschaftliche Karriere bieten wird - auch wenn das BWL-Studium heute mit der kaufmännischen Lehre der letzten Generation verglichen werden kann. Überflieger werden hier nur selten produziert.

Private Business Schools setzen dagegen gezielt auf spezielle Studiengänge wie das Management Studium, das zukünftige mittelständische Führungskräfte ausbilden soll. Hier erhalten die Studenten gleich das nötige Rüstzeug, um später ein Unternehmen führen und sich dank bilingualer Ausbildung auch problemlos auf Englisch verständigen zu können. Weiterführende Informationen über ein Management Studium erhalten Sie hier.

Laufen lernen, bevor sie gehen können?



Kritiker sehen Management-Studiengänge jedoch skeptisch, da den Studenten nach dem Abitur noch jede betriebliche Praxiserfahrung fehlt. So lernen sie Führungskultur, ohne je in einer Firma geführt worden zu sein, und können sich entsprechend schlecht in die Mitarbeiter hineinversetzen. Sie empfehlen daher, erst einige Jahre Praxiserfahrung zu sammeln und erst dann mit dem Management Studium zu beginnen. So können die bereits gesammelten Erfahrungen in die neuen theoretischen Erkenntnisse des Studiums mit einfließen.



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