Zukunftsmarkt Unterhaltungselektronik


Was heute als modern und fortschrittlich gilt, ist morgen schon Museumsreif. Unterhaltungselektronik ist dem Wandel der Zeit in ganz besonderem Maße unterworfen. Warum auf diesem Markt auch in Zukunft die Absätze nicht stagnieren werden und wie die Multimedia-Geräte in Bälde aussehen könnte, erörtern wir an dieser Stelle.

„State of the Art“-Technik für das Heimkino



Wenn es um Unterhaltungselektronik geht, ist die Consumer Electronics Show, eine der weltweit größten Fach-Messen in diesem Bereich, ein alljährlicher Pulsgeber. Da sich multimediale Wiedergabegeräte, Fernseher und etwaige internetfähige Endgeräte 2013 eher schleppend absetzten, blickte die Branche zu Beginn des Jahres mit verstärktem Interesse auf die CES. Dabei ließen sich einige Trends ausmachen: Veränderungen gibt es vor allem bei den Flachbildfernsehern. Das wahnwitzige 8K-Bildformat, vier Millimeter dünne und gänzlich randlose Bildschirme, gebogene OLED-Displays und Bewegungssteuerungen sind nur einige von vielen Neuerungen auf diesem Gebiet.

Auch portable Endgeräte mit Selbstladefunktion oder Schutzhüllen mit integrierten Solarzellen konnte man auf der Messe bestaunen. Das Internet wird derweil immer mehr zum zentralen Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Geräte. Smart-TV und kabellose LTE-Highspeed-Verbindungen machen es möglich. Und auch das Zubehör für unser Heimkino verändert sich: Die Schnittstellen kommen einheitlicher daher und Zusatzgeräte wie Normwandler kann man heute überall, beispielsweise auf normwandler.de bestellen. Was die Heimkinos angeht, drängt sich derzeit aber auch die Frage auf, ob physische Abspielmedien noch eine Zukunft haben.

Haben Blu-ray und Co. eine Zukunft?



Es ist soweit: Die kurz vor der Jahrtausendwende herausgebrachten DVDs erreichen gerade das von den Herstellern angegebene maximale Lebensalter. Ob die ollen DVDs nun alle gleichzeitig ihren Geist aufgeben, wird von den Experten allerdings bezweifelt – CDs aus den 80ern funktionieren ja auch noch. Trotzdem darf festgehalten werden, dass dieses physikalische Speichermedium durchaus ein Verfallsdatum hat. Bei Blu-rays sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Sie sollen mindestens 30 bis 50 Jahre lang abspielbar sein. Mit einiger Verspätung kommt 2015 der 4K-Nachvolger Archival Disc und irgendwann danach auch die "Holographic Versatile Disc". Da Filme und Serien heute meist als Dateien von Festplatten und Internetservern geschaut werden, bleibt abzuwarten, ob diese Speichermedien, die zumindest für die Sammler interessant sein dürften, noch eine wirkliche Zukunft haben.



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen