Meine Antwort auf die "großen" Fragen von Immanuel Kant

Angeregt durch einen Kommentar von Helfried Schmidt "beantworte" ich die Fragen des großen I. Kant (nur) auf meine Weise:

Was kann ich wissen?

Nun, wir können uns natürlich sehr viel Wissen aneignen. Doch gehe ich davon aus, dass diese Frage eher „Lebens – philosophisch“ gemeint ist. Die großartige Lehre besagt nicht, dass wir ein ewiges Leben haben werden, sondern dass wir es (bereits) haben; nicht dass wir alle Brüder „im Geiste Gottes“ sein werden, sondern dass wir es (bereits) sind; nicht, dass wir haben werden, worum wir bitten, sondern dass wir es (bereits) haben. Dazu ist erforderlich, dass wir dies wissen. Denn wir sind die Schöpfer unserer Realität und das Leben kann sich uns auf keine andere Weise zeigen als auf die, wie wir denken, dass es dies tun wird. Doch ist dieses Wissen nicht im Außen zu finden sondern erstreckt sich uns im Inneren…
Die Seele weiß, wer sie ist, doch will sie es erfahren. Sie ist auf das Gefühl aus, nicht auf das Wissen. Das Wissen hat sie bereits, aber es ist begrifflicher Natur. Das Gefühl ist erfahrungsgemäßer Natur. Die Seele (wir) will sich selbst fühlen und sich so in ihrer eigenen Erfahrung kennenlernend, erkennen. Denn das höchste Gefühl ist die Erfahrung der Einheit mit Allem – was Ist. Dies ist die große Rückkehr zur Wahrheit, welche die Seele (wir) ersehnt.

Was soll ich tun?

Soll? Niemand muss oder soll etwas tun. Darum geht es nicht. Wir können, wir dürfen uns selbst immer wieder aufs Neue erschaffen - wenn wir wollen. Das Ziel, die Absicht der Seele (wir) ist es, sich voll und ganz zu verwirklichen, während sie sich in einem (menschlichen) Körper aufhält. Denn das Leben ist kein Entdeckungsprozess sondern ein Erschaffungsprozess. Das heißt, wir können alles dafür tun, da uns die „Werkzeuge“ (Gedanken, Worte und Taten) als Instrumente des Erschaffens mitgegeben wurden.

Was darf ich hoffen?

Alles. Wir dürfen auf alles hoffen, doch besser ist glauben…doch ist es absolut unmöglich, dass der Mensch etwas denkt, es ausspricht und tut, wenn er dieses Etwas nicht wirklich glaubt. Deshalb muss der Schöpfungsgedanke Glaube oder Wissen beinhalten. Das ist der absolute Glaube. Dies geht über das Hoffen hinaus. Das ist das Wissen um eine Gewissheit. Deshalb beinhaltet der Teil des TUNS beim Erschaffungsprozess immer Wissen. Dies ist eine tiefe innere Klarheit, eine absolute Gewissheit, das totale Akzeptieren von etwas als Realität.

Was ist der Mensch?

Wir sind ein dreifaltiges Wesen. Wir bestehen aus Körper, Geist und Seele. Wir können auch das Physische, das Nichtphysische und das Metaphysische sagen. Unsere Seele (wir, das SELBST, das Unterbewusstsein, Energie), trat in den Körper ein, (genannt Mensch) und der Körper erwachte zum Leben zum Zweck der Evolution. Wir Seelen (in einem menschlichen Körper) entwickeln uns (von Inkarnation zu Inkarnation) weiter, entfalten uns und sind am WERDEN. Das ist die Aufgabe, um derentwillen wir inkarnierten (geboren wurden). Das ist die Freude am Erschaffen, am Kennenlernen des SELBST, am bewussten Werden des Selbst (= SelbstbewusstSEIN) zu dem, was wir nach unserem Wunsch nach SEIN wollen. Wer wir sind ist das, als was wir uns in jedem Moment (selbst) erschaffen. Ebenso werden alle Begebenheiten, Ereignisse, Bedingungen und Umstände aus unserem Bewusstsein ge- und erschaffen. (Auch durch Kollektivenergie). Das Leben (wir) ist ein nie aufhörender Erschaffungsprozess, mit dem Ziel, sich und sein SELBST zu erfahren. Stets erschaffend – erfahrend – seiend.

(Sein ganzes Leben lang denkt der Mensch, dass er sein Körper ist. Manchmal denkt er auch, dass er sein Geist ist. Zum Zeitpunkt des „Todes“ findet er heraus, wer er wirklich ist).

Mit besten Grüßen

Ihr Carsten Somogyi



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