New Business Order - Wie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern



Hansjörg Leichsenring stellt heute im Blog ein Buch vor http://www.kompetenznetz-mittelstand.de/blogs/buchtipp-wie-start-ups-wirtschaft-und-gesellschaft-veraendern
Er fragt, warum es etablierten Unternehmen so schwer fällt, echte Innovationen hervorzubringen und was Startups in dieser Hinsicht besser machen. Er fragt, ob und wie sich etablierte Unternehmen einer Startup-Denkweise annähern könnten. Er meint, dass das Buch „New Business Order - Wie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern“ von Christoph Giesa und Lena Schiller Clausen gibt Antworten auf diese
Fragen

Die Jungen haben es immer leichter

Die Frage, warum Startups auf Ideen kommen, die etablierten nicht möglich sind, ist eigentlich ganz einfach zu klären. Es gibt zwei Kraft-Strömungen, die Einfluss nehmen:

a) Die Etablierten haben etwas zu verlieren. Je etablierter sie sind, um so mehr haben sie zu verlieren. Das schützt vor jugendlichem Übermut. Je älter man wird, je mehr Erfahrung man hat, um so eher ist man geneigt, von Plappern und Handeln gründlich nachzudenken und die Risiken evtl. höher zu bewerten als die Chancen. Und zwar deshalb, weil die Risiken der EINEN Handlung im Verhältnis stehen zum Erreichten in HUNDERTEN Handlungen eines erfüllten Lebens.

b) Die Jungen wiederum, die Startups, das sind die Ungestümen, das gibt es noch nichts zu verlieren, dan kann man aber noch alles gewinnen. Da ist man geneigt, übers Eis zu gehen ohne zuvor den TÜV zu holen um die Festigkeit zu prüfen. Notfalls wird man das andere Ufer halt schwimmend erreichen. Man wird schon nicht gleich erfrieren.

Aber nach vierzig, fünfzig, sechzig Lebensjahren, da wird man schwimmend im Eis eher ertrinken als das andere Ufer zu erreichen.

Übrigens: Aus demselben Grunde kommen alle paar Jahre neue Musikrichtungen auf. Kein 17jähriges Rock-Talent will in den Fußstapfen seines Idols bleiben, seien dessen Hits nun 5 oder 50 Jahre alt. Jedes Talent will seine eigene Spur hinterlassen. Die Unbekümmertheit, mit der 17jährige die Einflüsse der ihn beeindruckenden Musikrichtungen aufgreifen und verarbeiten können, die Unbekümmertheit geht verloren, sobald der eigene Stil gefunden und der eigene Erfolg erobert worden ist.

Dann geht das Spiel von vorn los.

Ab uns zu gibt es Ausnahmen. Junge Talente, die nie alt werden, die kreativ bleiben wie am ersten Tag. Manche davon sind leider nicht mehr unter uns, Michael Jackson zum Beispiel, und manche noch lebenden "Dinosaurier" sind eine "Benchmark" für Generationen nach ihnen: Keith Richards zum Beispiel.

_______________________________
Bild: Keith Richards nach der Pressekonferenz zur Premiere des Konzertfilms "Shine a Light" auf der Berlinale 2008. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Keith_Richards_2_Berlinale_2008.jpg, Siebbi, http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en



Ihre Sicherheit und Privatsphäre im Internet sind uns wichtig! Es werden mittels des Einsatzes von Cookies keinerlei persönliche Daten gespeichert oder mit Dritten getauscht. Dennoch verwendet diese Website Cookies zur Steigerung von Funktionalität und Leistungsfähigkeit. Falls Sie weiter lesen und unsere Website verwenden, stimmen Sie dem Gebrauch von Cookies zu.

Schließen