Massenbewegung klassischer Art?


Was derzeit in Hongkong abgeht, wird von den westlichen Medien als eine Massenbewegung der klassischen Art hingestellt. Gemäß allen Meldungen sollen Studenten, Arbeiter, Angestellte und Beamte für mehr Demokratie demonstrieren. Der westlich orientierte freie Publizist Shi Ming mutmaßt sogar, dass die Proteste und Unruhen in Hongkong zu einem wirtschaftlichen Desaster für Peking werden könnte. Nach der Ansicht von Shi Ming sind die derzeitigen Szenarien ein Albtraum für die Machthaber in Peking. Doch durchleuchtet man in aller Sachlichkeit und Ruhe die Ereignisse in Hongkong, so stößt man auf das gleiche Strickmuster der Massenbewegungen in Istanbul, Kairo, Bangkok sowie in Kiew. Auslöser dort waren immer ausländische NGOs, die von den USA gesponsert wurden. Es sind also auch in Honkong keine Studenten, Arbeiter, Angestellte oder Beamte, die dort  Krawall machen, sondern gut ausgebildete, bezahlte Provokateure.In Hongkong wird nicht für die Demokratie oder den Rechtsstaat demonstriert. Es entlädt sich auch keine seit Jahren aufgestaute Wut oder tief sitzender Frust, vermischt mit Enttäuschung über die Führung in Peking. Mit den inszenierten Unruhen in Hongkong wollen die USA Chinas Wirtschaft schädigen und destabilisieren. Das Ziel von Washington ist die Ablenkung von eigenen politischen Unvermögen und vom Niedergang der nordamerikanischen Wirtschaft. Bedauerlicherweise springen die westlichen Medien alle auf den Zug und verbreiten - vermutlich unwissend – ein völlig falsches Bild von den Vorgängen in Hongkong.  Es zeigt sich, dass man uneins darüber ist, worum es bei Partikular-Protesten überhaupt geht. Einige atlantische Netzwerker sehen darin eine Fortsetzung der sogenannten Farbenrevolution. Deshalb sollen in Hongkong vermeintlich bunte Regenschirme das Symbol die Orange oder die roten und grünen T-Shirts ersetzen. Nur: Hongkong wird keine chinesische Revolution.So etwas werden die Machthaber in Peking nie zulassen, obwohl in der ehemaligen britischen Kolonie seit über 100 Jahren freie Marktwirtschaft praktiziert wird. Peking wird das Versprechen einhalten, dass die Regierung in Hongkong durch Direktwahlen vom Volk zu bestimmen ist. Die versprochenen Wahlen werden zwar kommen, aber nur mit von Peking selektierten Kandidaten.Wird dadurch ein hartes Durchgreifen Pekings unwahrscheinlich?Westliche Beobachter halten ein hartes Durchgreifen von Peking unwahrscheinlich. Hongkong soll nach der Meinung von westlichen Politologen nicht wichtig genug für die regierende Kommunistische Partei sein. Dieses Trugbild wird auch von westlichen Medien verbreitet. Eine extrem gefährliche Entwicklung, denn die Machthaber in Peking werden ohne zu zögern notfalls mit Waffengewalt die inneren Unruhen in Hongkong niederschlagen. Der INNER CIRCLE der bezahlten und gesteuerten Protestler ist bereits lokalisiert und dürfte sich vermutlich demnächst in einem Umerziehungslager wiederfinden oder Hongkong noch rechtzeitig verlassen. Hongkong ist kein politisches Machtzentrum von China, Hongkong ist nicht einmal eine Stadt, wo sich verfeindete Ideologien und politische Systeme gegenüberstehen. Und Hongkong wird bestimmt kein neuer Tummelplatz für westliche NGOs werden.Peking wird die Szenarien einfach aussitzenHongkong ist mit dem asiatischen Raum ökonomisch eng verwachsen, so dass Peking eine partielle Destabilisierung über längere Zeit niemals zulassen würde.  Auch die in Washington wahrscheinlich erhoffte beschleunigte Kapitalflucht aus Hongkong wird ausbleiben. Eines dürfte heute schon als sicher gelten: Peking wird mit aller politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Macht zurückschlagen und dadurch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang der USA erheblich beschleunigen. Diesmal hat man in Washington auf die falsche Karte gesetzt. Das Back-Fire aus Peking wird man in Washington nie vergessen.Zum Autor
Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de  
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.deFoto: pasuay @ incendo/flickr.com (CC BY 2.0)



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