Organspende: ja oder nein?


Angeregt durch den neuesten, aus meiner Sicht großartigen Kriminalroman von der bei uns im Rhein-Main-Gebiet heimischen Nele Neuhaus mit dem Titel „Die Lebenden und die Toten“, der die Organspende und die damit verbundenen, aktuellen Transplantations-Praktiken zum Grundthema hat, habe ich mich mit diesem sehr schwerwiegenden Thema näher auseinandergesetzt. Unter dem Gesichtspunkt des Seelenlebens i.V.m. der Reinkarnationslehre, die beide fester Bestandteil meines eigenen Glaubens sind, habe ich für mich persönlich beschlossen, dass ich mit meinem Körper für keine Organspende zur Verfügung stehe und deswegen alle heute erforderlichen Maßnahmen ergreifen werde, um eine Organentnahme im Falle eines sog. „Hirntods“ für mich persönlich soweit wie möglich zu verhindern.
Die Bereitschaft zur Organspende ist hier in Deutschland mittlerweile deutlich gesunken. Dies ist mE vorrangig auf die zahlreichen, publik gewordenen Skandale im Zusammenhang mit dem sog. Organhandel zurückzuführen. Die wenigsten machen sich aber darüber hinaus Gedanken darüber im Sinne des Seelisch-Geistigen, dem wir alle aber nun einmal – ungeachtet der rein wissenschaftlich orientierten Behauptungen von Ärzten und Pharmakonzernen – unterliegen. Wieviel Schmerz und Leid muss ein sog. „Hirntoter“ auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zusätzlich erfahren, wenn ihm in dieser Phase seines eigenen Sterbens u.U. sogar ohne Narkose Organe, Knochen und Augen entnommen werden? Aus meiner persönlichen Sicht muss das mit einer unendlichen, von Gott bzw. einer höheren, uns allen übergeordneten Instanz ganz sicher nicht gewollten Qual verbunden sein, die sich auf die unsterbliche Seele eines jeden Menschen auch im Hinblick auf seine nächste Inkarnation im irdischen Leben nur traumatisierend auswirken muss.      
Natürlich muss jeder Mensch die Frage, ob er sich für eine Organspende im Falle eines sog. Hirntods zur Verfügung stellt, für sich ganz persönlich bestenfalls rechtzeitig noch zu handlungsfähigen Lebzeiten entscheiden. Deshalb habe ich Euch hier ein paar Links zu Eurer weiteren Info zusammengestellt, die Ihr sorgfältig durchlesen solltet. Bitte beachtet dabei, dass ein nicht ausdrücklicher Widerspruch gegen die Organentnahme Tür und Tor dafür öffnet, dass eine Organentnahme heute ungeachtet des eigenen Willens dennoch stattfinden kann und – darüber hinaus – jedes Land diesbzgl. u.U. andere Bestimmungen mit der Folge hat, dass z.B. ein auch nur als Urlauber in Italien oder Österreich verunglückter „Hirntoter“ ebendort – krass gesprochen – „zerfleddert“ werden kann, wenn er/sie vorher nicht entsprechende Vorsorge z.B. in Form eines Ausweises für die Nicht-Entnahme von Organen etc. getroffen hat.
Mir ist bewusst, dass es sich hierbei um ein für jeden von uns äußerst prekäres Thema handelt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir alle dieses Thema nicht mehr länger tabuisieren können. In diesem Sinne:
Herzliche Grüße, Kristin Meyer
http://www.theologe.de/theologe17.htm
http://www.organspende-widerspruch.de/
http://www.initiative-kao.de/kao-aktuell.html
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-bad-berleburg-bad-laasphe-und-erndtebrueck/bewegendes-plaedoyer-gegen-organspende-id6743660.html
 
http://www.transplantation-information.de/gesetze_organspende_transplantation/ausland_gesetze/organspende_italien_widerspruch.html
http://www.transplantation-information.de/download/organspendeausweis_widerspruch.pdf
http://www.organspende-aufklaerung.de/
Bild: Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende



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