5 Faktoren für saubere Lager und Produktion



Christian Löwe, Experte für industrielle Lösungen, erklärt worauf Unternehmen bei
Maßnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit achten sollten

Solingen, Dezember 2014. Verbesserte Arbeitssicherheit, weniger Reklamationen sowie
gesenkte Reinigungs- und Renovierungskosten: Die Vorteile sauberer Lager- und
Produktionsbereiche liegen auf der Hand. Was aber müssen Entscheider bei der Wahl eines
Reinigungssystems beachten? Christian Löwe, Geschäftsführer der HEUTE Maschinenfabrik
GmbH & Co KG gibt Unternehmen fünf Entscheidungshilfen und erklärt, worauf Anwender
bei Maßnahmen zur innerbetrieblichen Sauberkeit achten sollten:
Schmutz verhindern
Schmutz muss man da bekämpfen, wo er entsteht. Maßnahmen zur innerbetrieblichen
Sauberkeit sollten daher immer vor dem Lager oder der Produktion ansetzen. Am Besten im
Einfahrtsbereich. Alle anderen Lösungsansätze wie höhere Reinigungszyklen sind nur ein
Kampf gegen Windmühlen. Von außen tragen Reifenprofile, Räder oder Schuhsohlen
Verschmutzungen immer wieder nach drinnen. Diese Verunreinigungen werden von anderen
Profilen wiederum aufgenommen und in noch sensiblere Bereiche getragen. Das gefährdet
die Qualität von Produktion und Lagerung. Auch für das eigene Image ist eine sichtbare
Lösung an der Einfahrtzone von Vorteil. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sehen auf
Anhieb, dass sich ein Unternehmen aktiv für die technische Sauberkeit des eigenen Betriebs
einsetzt.
Modularer Aufbau
Jedes Unternehmen ist anders und dementsprechend variieren auch die Anforderungen. Ein
Reinigungssystem sollte dies berücksichtigen und sich für unterschiedliche Branchen
gleichermaßen eignen oder anpassen lassen – egal ob es sich um ein Unternehmen aus
dem Lebensmittelbereich, dem Chemie- oder Pharmasektor oder der Automobilproduktion
handelt. Da der Platz an der Einfahrtzone häufig stark begrenzt ist, müssen derartige
Reinigungssysteme auch flexibel in der Größe sein. Wichtige Kriterien sind zudem, ob eine
Reinigung von Schuhsohlen erfolgen soll oder welche Art von Transportfahrzeug gesäubert
wird. Bei modularen Lösungen können Unternehmen auch zwischen unterschiedlichenKombinationsmöglichkeiten und Wannentiefen wählen.

Auch Feuchtigkeit bekämpfen
Die Reduzierung von Schmutz auf Hallenböden und in Produktionsstätten verringert das
Unfallrisiko. Neben generellen Verschmutzungen ist besonders Nässe ein Gefahrenherd.
Sowohl für Stapler als auch für Fußgänger stellt Nässe eine große Rutschgefahr dar –
gerade bei den neuen glatten Industrieböden. Eine Maßnahme zur Schmutzbekämpfung
sollte daher auch das Einschleppen von Feuchtigkeit auf Böden verhindern können. Am
Markt gibt es Lösungen, die derartige Trockenzonen optional anbieten. Eine Lösung, die
neben Schmutz auch für trockene Reifen, Räder und Schuhsohlen sorgt, verringert das
Unfallrisiko und erhöht die innerbetriebliche Arbeitssicherheit.
Auf Nachhaltigkeit setzen
Bei der Wahl einer entsprechenden Lösung sollten Unternehmen nicht nur ökonomisch,
sondern auch ökologisch denken und mit Weitblick agieren. Ein System, das Reifen bei der
Überfahrt automatisch reinigt und ohne Strom auskommt, spart weitere Kosten und ist
deutlich nachhaltiger. Gerade in der Einfahrtzone stellen Verkabelungen oder technische
Gerätschäften potentielle Gefahrenquellen dar. Auch Rampenlösungen sind durch die
Vielzahl der Überfahrten auf Dauer kontraproduktiv. Im Optimalfall werden
Reinigungssysteme ebenerdig in den Hallenboden eingelassen. Entscheider sollten sich
darüber hinaus über die Belastbarkeit informieren – sowohl in Bezug auf das Gewicht als
auch bezüglich der Anzahl der Überfahrten.
Installation und Wartung
Nachhaltig ist was funktioniert und Zeit und Kosten spart. Bei der Installation eines Systems
sollten Unternehmen jedoch keine Kompromisse eingehen. Der Einsatz eines
Wannensystems kann entweder über eine Rampenlösung oder über das Einlassen im
Hallenboden erfolgen. Natürlich bedarf eine ebenerdige Lösung mehr Zeit, das zahlt sich
aber aus. Schon vor der Installation sollten sich Entscheider Gedanken über die Wartungund Reinigung des jeweiligen Systems machen. Elektrisch betriebene Lösungen müssen von
Technikern konstant geprüft werden. Das hält die laufenden Kosten hoch. Die Alternative
sind Bürstensysteme, die mit Wannen ausgestattet sind. Hier wird die Verschmutzung
zentral gesammelt und kann vom Reinigungspersonal einfach abgesaugt werden.
Mit ProfilGate hat die HEUTE Maschinenfabrik eine spezielle Reinigungs-Lösung für die
Industrie entwickelt. Weitere Informationen zu dem System unter www.profilgate.com



HEUTE Maschinenfabrik GmbH
Mit ihrem patentierten Reinigungsfeld ProfilGate für sämtliche Flurförderfahrzeuge, Lkw und auch
Personen hat sich die HEUTE Maschinenfabrik GmbH und Co KG aus Solingen als Weltmarktführer
etabliert. Als Spezialist für die Herstellung von Reinigungsanlagen und Vorrichtungen für die Industrie
bietet HEUTE maßgeschneiderte Lösungen. Weltweit agierende Unternehmen wie Coca Cola, Nestlé,
Mercedes Benz, Bosch, Bayer oder Siemens setzen auf die Systeme und profitieren vom Know-how
des bereits 1905 gegründeten Unternehmens. Ursprünglich als Hersteller von
Schuhmachermaschinen gegründet, fokussiert sich das Unternehmen mittlerweile sowohl auf
klassische Schuhputzmaschinen als auch auf Sohlenreinigungsanlagen, Hygieneschleusen und
Sonderreinigungsanlagen für die Industrie.



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