Europa in der Dauerkrise



Jean-Claude Juncker kann große und völlig inhaltlose Reden hervorragend schwingen. Dafür ist er in dem Kunstgebilde der EU bestens bekannt. Doch schlüssige Antworten zur Lösung der anstehenden Probleme hat der Luxemburger nicht. Für die Zukunft des Kunstgebildes der EU hat Juncker nichts Greifbares entwickelt. Juncker hat - > wie so häufig - > viel vor! Doch was Konkretes ist nicht dabei. Das Kunstgebilde der EU ist finanziell stark angeschlagen. Man könnte sogar sagen die EU ist auf der ganzen Linie gescheitert. Deshalb musste der Präsident der EU-Kommission - > Jean-Claude Juncker - > wesentlich früher als geplant seine absolut krude und obsolete Investitions- und Wachstums-Initiative vorstellen. Junckers 300-Milliarden-Plan ist zum Symbol der Machtlosigkeit von Brüssel und Straßburg geworden. Denn Deflation und Rezession bedrohen die Menschen und die Wirtschaft im Kunstgebilde der EU. Juncker wollte ursprünglich seinen 300-Milliarden-Plan erst im Frühjahr 2015 präsentieren. Doch angesichts der extrem schlechten Konjunkturdaten und der hohen Erwartungen an Brüssel musste die EU-Kommission die vermeintlich letzen Chance nutzen.
Europäische Fonds für strategische Investitionen!
Ein großspuriger Name für eine gefährliche Mission von Juncker. Damit will Juncker wahrscheinlich den obsoleten Neustart der EU symbolisieren. Der Vorschlag ein bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück du ging voll in die Hose. Europäische Fonds für strategische Investitionen wird zunächst nur 21 Milliarden Euro enthalten! Wie man daraus 315 Milliarden Investitionen machen möchte - > bleibt das große Geheimnis von Juncker. In Brüssel hofft man - > womöglich vergeblich - > durch öffentliches Geld privates Kapital in Bewegung setzen zu können. Doch dieser gigantische Faktor 15 - > mit dem man in Brüssel und Straßburg rechnet - > macht selbst euphorische Ökonomen völlig sprachlos.
Kennt Juncker etwa den magischen Finanzhebel?
Oder vielleicht sogar eine bisher unbekannte Zauberformel zum Geldvermehren? Eher nicht! Warum fordert Juncker nicht die EU-Staaten auf - > die die Investitionslücke zu verantworten haben - > zu schließen? Die Antwort auf diese Frage hat Juncker in einem Interview selbst gegeben:
Die EU-Staaten,
allen voran Großbritannien - > halten die Taschen zu.
Nicht nur der britische Premier Cameron hat Brüssel darin gehindert - > die vollen Töpfe - > wie zum Beispiel den Euro-Rettungsfonds ESM - > anzuzapfen. Die Hilfe soll also ausgerechnet von den Groß-Investoren kommen, die auf dem Höhepunkt der Eurokrise gegen Europa gewettet haben.
Wie groß ist also tatsächlich die Ohnmacht?
Private Kapitalgeber - > wie Versicherungskonzerne oder Pensionsfonds - > sollen nun die Versicherungsbeiträge und das angelegte Geld ihrer Kunden ins Feuer setzen. zu setzen.
Noch Fragen?
Wer haftet eigentlich - > wenn wieder alles schiefgeht? Am Ende müssen die Steuerzahler für politisches und privates Missmanagement geradestehen. So etwas ist bekannt und nennt man:
Gewinne privatisieren - > und Verluste sozialisieren!
Eine verlässliche oder große Vision für die Zukunft der EU ist der Plan von Juncker nicht. Was als Signal des Aufbruchs geplant war -> ist der schlagende Beweis der absoluten Machtlosigkeit. Juncker wirkt wie ein gefährlicher Zauberkünstler -> der mit Taschenspielertricks die Menschen im Kunstgebilde der EU hinter das Licht führt. Seit dem Start der EU quält sich die Europäische Union mit dem ungeliebten Stabilitäts- und Wachstumspakt herum. Für die neue EU-Kommission kommen also die bevorstehenden Brüche des Stabilitätspaktes total ungelegen. Deshalb lässt Juncker Frankreich, Italien und Belgien bis März 2015 Zeit zum Handeln. Mit der Umsetzung der Regeln hat sich Brüssel immer schwer getan. Genau deshalb hat auch Juncker das Problem vertagen lassen. Die Haushalts- und Wirtschaftsprobleme in Brüssel sowie in den Mitgliedstaaten des maroden Kunstgebildes werden exponentiell wachsen.
Der geplante Europäische Fonds für strategische Investitionen wird daran nichts ändern - > sondern weiterhin das Anlege- und Sparvermögen der Menschen im Kunstgebilde der EU vernichten.
Und wofür?
Damit das Scheingebilde der EU und das Pseudo-Parlament in Brüssel - > auch noch im Jahr 2015 - > durchgefüttert werden kann. Jeder sachlich denkende Europäer und jeder verantwortungsbewusste Politiker in den Nationalstaaten müsste deshalb sofort die Auflösung dieser Schatten-Gebilde fordern und durchsetzen.

GUTEN TAG und allerbeste Grüsse aus Düsseldorf
Ihr
Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Kontaktdaten
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de



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