Kann es eigentlich "zu viele" Nominierende geben?


Manchmal ergibt sich vor Ort in den Regionen die Frage, ob es sinnvoll, dass in einer Region oder einer Stadt mehrere verschiedene Institutionen die Ausschreibung zum "Großen Preis des Mittelstandes" aufgreifen und Unternehmen nominieren wollen. Dann kann gefragt werden: Wer hat die "Hoheit" eines solchen Prozesses? Kann es da nicht zu Konflikten kommen? Oder zu einer "Inflation der Nominierungen"?

Aus Sicht der Oskar-Patzelt-Stiftung sind diese Fragen ganz einfach zu beantworten: Ziel der Stiftung und des Wettbewerbs ist ja gerade das breite bürgerschaflliche Engagement für den unternehmerischen Mittelstand. Ziel ist es, möglichst viele und möglichst tiefe Diskussionen darüber auszulösen und zu befruchten, wie eine möglichst breite, wirtschaftlich gesunde und krisensichere mittelständische Wirtschaftsstruktur entwickelt und erhalten werden kann. Denn Kommunen und Regionen mit einer solche Mittelstandsstruktur überstehen auch Krisen und Schwierigkeiten eher, halten ausreichend attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze bereit und verfügen über genügend Partner zur Unterstützung kommunaler und öffentlicher und sozialer Themen. Eine "Inflation der Nominierungen" zu befürchten, ist daher Unfug, solange von über drei Millionen Unternehmen in Deutschland gerade ein paar tausend in die Nominierungsliste aufgenommen werden.
Zur Philosophie der Stiftung gehört übrigens auch von Anfang an ein "erwachsener", respektvoller, wertschätzender Umgang der verschiedenen Akteure untereinander. Die Frage der "Hoheit" ist in der Regel kontraproduktiv. Es kommt stattdessen auf das Miteinander, das gegenseitige Anregen, das kooperative Zusammenwirken an. Auf diese Weise werden auch Konflikte meist auf eine positive Weise zum gegenseitigen Nutzen lösbar. Nur: Reden muss man miteinander. Und Wertschätzung kann nur verlangen, wer auch selbst wertschätzend mit anderen umgeht.
Im Folgenden eine kleine Auflistung einiger Zitate, die in diesem Zusammenhang erinnert werden sollen:
http://www.mittelstandspreis.com/stiftung/corporate-governance-kodex.html
3. Gemeinnutz: Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ ist ein effizientes Instrument, um Regionalmarketing und Wirtschaftsförderung mit einem breiten bürgerschaftlichen Engagementund der Förderung des demokratischen Staatswesens zu verknüpfen.
5. Transparenz:Die Stiftung sorgt für größtmögliche Transparenz. Auf www.mittelstandspreis.combzw. auf www.kompetenznetz-mittelstand.desind veröffentlicht:
  • die vollständige Satzung der Stiftung,
  • der vollständige Corporate Governance Codex der Stiftung,
  • die vollständige Ausschreibung des Wettbewerbs,
  • die vollständige Geschäftsordnung der Juroren,
  • die Liste der nominierten Unternehmen und der nominierenden Institutionen/Personen,
  • die Mitglieder der 13 Jurys und der anderen Stiftungsgremien,
  • die Liste der Unternehmen, die die Jurystufe erreicht haben („Juryliste“) bzw. als Finalist oder Preisträger auf der „Auszeichnungsliste“ stehen,
  • das an ISO 9001 und EFQM angelehnte Qualitätsmanagementhandbuch des Wettbewerbs (in Vorbereitung).


http://www.mittelstandspreis.com/wettbewerb.html
Was ist der „Große Preis des Mittelstands”? Ablauf:
Jährlich im November erfolgt eine Ausschreibung, der Oskar-Patzelt-Stiftung, in der Kommunen und Verbände, Institutionen und Firmen aufgefordert werden, hervorragende mittelständische Unternehmen zum Wettbewerb zu nominieren.
http://www.mittelstandspreis.com/stiftung.html
… Tausende Diskussionen in hunderten Kommunen und Betrieben finden jährlich in der Nominierungsphase statt. Das ist Demokratieförderung, Bürgerbeteiligung pur. … Die Stiftung orientiert sich ausschließlich am Gemeinwohl. Sie versteht sich als Kristallisationspunkt vielfältigen bürgerschaftlichen Engagements …
http://www.mittelstandspreis.com/nc/single-newsmeldung/archive/2010/september/10/article/nominierung-ist-auszeichnung-1-guete.html
Grußwort
von Barbara Stamm, MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags:
… Sie alle kennen die üblicherweise an weniger glückliche Wettbewerbsteilnehmer gerichteten tröstenden Worte: „Dabei sein ist alles“. Doch selten haftet diesen Worten so wenig Floskelhaftes an wie im Zusammenhang mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren. Schon die Nominierung weist das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft als herausragend aus. …
http://www.mittelstandspreis.com/single-newsmeldung/archive/2014/november/03/article/engagement-wille-neugier.html
Bundestagsvizepräsidentin
Edelgard Bulmahn, MdB, Bundesministerin a.D.
… Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit dem „Großen Preis für den Mittelstand“ eine bundesweite Bühnefür die mittelständischen Betriebe und ihre Bedeutung für die deutsche Wirtschaft zu schaffen. Mit dem Preis werden Unternehmergeist und Verantwortungsbereitschaft von Unternehmerinnen und Unternehmern in ganz Deutschland genauso gewürdigt wie der Einsatz und die Leistung der Beschäftigten in den Betrieben. Der bundesweit durchgeführte Wettbewerb zeigt: Es kommt ganz entscheidend auf die Akteure vor Ort in den mittelständischen Unternehmen an – auf ihr Engagement, ihren Willen, ihre Neugier, ihren Antrieb und ihren Ehrgeiz, manchmal auch ihre Visionen. …



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