Visionen der Mobilität



Automobile Qualität kommt noch immer aus Deutschland. Doch die Ingenieure aus China, Indien, Süd-Korea, den USA und Japan werden in den kommenden 3 Jahren versuchen das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Dabei werden SICHERHEIT und die UMWELT entscheidende THEMEN sein.

Und jedes nicht in Deutschland produzierte Automobil vernichtet in unserer Heimat sicher geglaubte und gut bezahlte Langzeitarbeitsplätze.

In Zukunft wird ergo die intelligente Mobilität gefragt sein und der Produktionsstandort Deutschland. Die Fahr- und Aufmerksamkeitsfehler der Autolenker sind die große Herausforderung für alle Automobilhersteller. Denn in brenzligen Situationen kann intelligente Technik oft besser und wesentlich schneller reagieren als die häufig überforderten Fahrer. Wird es durch das autonome Fahren weniger Unfälle geben? Bei diversen repräsentativen Umfragen - > zu den Themenbereichen autonomes Fahren - > vermuteten rund 48% der Befragten - > dass sie durch selbstfahrende Autos mit weniger Unfällen rechnen. Dennoch waren sich 78% der Befragten absolut sicher - > dass sich Unfälle trotzdem nie vermeiden lassen. Das Zeitalter des autonomen Fahrens ist also keine Frage der Einführung - > sondern die Frage nach dem WANN und WIE! Die Visionen der Mobilität werden noch intensiver durch das vernetzte Fahren beeinflusst. Es wird also einen klar erkennbaren Paradigmenwechsel in der globalen Automobilwelt geben - > denn die unterschiedlichen Mobilitätsmuster ändern sich mit rasanter Geschwindigkeit. Trotzdem werden auch in der nahen Zukunft innovative Automobile nicht virtuell fahren. Die Visionen von GOOGLE werden in das Fahren der Zukunft mit einfließen - > aber die Automobile nicht zu Robotern machen. Autos - > die noch beim Fahren Spaß machen sollen - > werden nicht vollständig zu Robotern mutieren - > die uns alle Aufgaben der rollenden Mobilität abnehmen - > obwohl sie vieles besser können als die heutigen und zukünftigen Autolenker.

Robotik wird also der Mobilitätspartner der Zukunft!

Und schon sind wir beim Kernthema - > denn das autonome Fahren könnte Verkehrsprobleme lösen. Es könnte zum Beispiel endgültig Schluss sein mit der nervtötenden Parkplatzsuche - > denn mehr als 30% des Innenstadtverkehrs entfallen darauf. Eine Vision - > die die Autolenker freudig begrüßen dürften - > denn das Auto ist zwischenzeitlich vom

FAHRZEUG zum STEHZEUG

geworden. Die meisten Fahrzeuge werden zu rund 90% der Zeit nicht bewegt. Viel nicht bewegtes Blech braucht demzufolge jede Menge Abstellraum. Das Auto steht pro Tag im Schnitt 23 Stunden. Zurzeit gibt es

900 Millionen Autos

weltweit. Voraussichtlich werden es bereits schon 2030 rund 1,6 Milliarden sein. Seriöse Prognosen von Verkehrswissenschaftlern schätzen den weltweiten Autobestand im Jahr 2050 auf 2 bis 3 Milliarden Fahr- und Stehfahrzeuge. Derzeit noch unvorstellbar - > aber schon in wenigen Jahren die Realität. Die Verfügbarkeit von Automobilen in unserer Heimat liegt bei rund 82% der Haushalte. Am höchsten motorisiert ist in Deutschland noch die Gruppe der männlichen BEST-AGER im Alter von 49 bis 55 Jahren. Auf diese Gruppe entfallen 1049 Automobile auf 1000 Personen. 1000 männliche YOUNG-AGER - > also Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren - > verfügen dagegen nur über 192 Automobile. Und genau diese Entwicklung könnte die deutsche Automobilbranche in den Kriechgang zwingen - > denn die deutsche Automobilwirtschaft verlor im Jahr 2014 immer mehr an Dynamik und fiel sogar im November 2014 auf ein 20-Jahrestief bei den PKW-Neuzulassungen. Die Automobilproduktion sank um rund 5% und der Export brach sogar um satte 8,2% ein. Aufgrund der guten Geschäfte im asiatischen Wirtschaftsraum blieb die Bilanz der deutschen Hersteller noch positiv. Eine Wende in das POSITIVE erwarten die Wirtschaftswissenschaftler für das Jahr 2015 jedoch nicht.

Und „DAS“ trotz der enorm eingebrochenen Kraftstoffpreise.

Das sogenannte AUTOLAND DEUTSCHLAND profitiert derzeit noch von den Innovationen, dem ansprechenden Design und der lieferbaren Qualität der Automobilhersteller Audi, BMW und Volkswagen. Der Daimler-Konzern dagegen verspielt schon seit dem Abenteuer-Ausflug mit Chrysler seine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit. Design und die lieferbare Qualität sind bei Mercedes bedauerlicherweise beliebig geworden. Sogar FORD und OPEL sowie viele japanische und südkoreanische Automobilhersteller haben Mercedes bereits den Rang abgelaufen.

Und die PKW-Offensive aus China steht uns im Kunstgebilde der EU noch bevor.

Für das Jahr 2015 erwarten die Insider deshalb auf dem deutschen Automobilmarkt eine extreme Stagnation. Man schätzt die PKW-Neuzulassungen auf circa 3 Millionen und auch das Gebrauchtwagen-Geschäft wird - > schon wie 2014 - > mit erheblichen Einbußen rechnen müssen. Radikaler Preisverfall und Rabattschlachten werden das Jahr 2015 kennzeichnen - > denn auch aus dem Kunstgebilde der EU - > besonders aus Spanien, Italien, Frankreich und natürlich Griechenland - > werden keine Kaufimpulse mehr kommen. Die unsinnigen Sanktionen gegen Russland belasten schon seit Monaten die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie zusätzlich. Die wagen Hoffnungen der deutschen Automobilmanager liegen deshalb auf den asiatischen Märkten. Aber dort wird China immer mehr zu Selbstversorger mit guten Automobilen. Und der Automarkt in den USA bleibt abhängig von billigen Spritpreisen und niedrigen PKW-Krediten. Darauf sollten die deutschen Automobilmanager nicht langfristig bauen. Denn die brisanten und extrem gefährlichen OFF-SHORE-FINANZIERUNGEN haben schon mehrfach zum Kollabieren von GM und Chrysler geführt. Lediglich der Ford-Konzern blieb davon verschont.

Und was passiert in unserer Heimat?

Mit nur noch knapp 36% entscheiden sich immer weniger Privatkunden für einen Neuwagenkauf. Hier hat die volksschädliche und volksfeindliche Agendapolitik schon seit Jahren ihre tiefen Bremsspuren hinterlassen. Die soziale Ausgrenzung sowie die ungebremste Armutszuwanderung werden den REST besorgen - > denn dadurch werden immer mehr ungelernte und billige Arbeitskräfte nach Deutschland angelockt. Was dem deutschen Volk als Human- und Wirtschaftsleistung verkauft werden soll - > ist in Wirklichkeit ein Sponsoring für Mega- und Großunternehmen zur Senkung der Personalkosten. Dort steigen die Profite ins unermessliche - > während immer mehr abhängig Beschäftigte in prekäre, extrem schlecht bezahlte Arbeitsplätze gepresst werden. Wer soll als Hartz-IV-Empfänger oder im Billiglohn-Sektor noch die Finanzmittel zum Kauf eines Automobils aufbringen? Noch profitiert das Autoland Deutschland von den diversen Wachstumsmärkten im asiatischen Wirtschaftsraum. Doch was passiert mit der deutschen Automobilwirtschaft - > wenn auch diese Märkte einmal ins trudeln kommen? Wer sich einmal nüchtern und sachlich die seit Jahren stagnierende japanischen Wirtschaft ansieht - > der erkennt sofort die Gefahren - > die auch auf uns in Deutschland warten. Was nützen die Visionen der Mobilität - > wenn sich abhängig Beschäftigte und sozial Ausgegrenzte im Kunstgebilde der EU keine neuen oder gebrauchten Autos mehr kaufen können? Intelligente automobile Mobilität und Qualität made in Germany ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln kaum noch von größerer Bedeutung. Wie wichtig das Wort

AUTONOM

werden kann - > wird die Zukunft zeigen - > wenn das ehemalige Autoland Deutschland zum vermeintlichen „PARADIES“ für Fußgänger, Fahrradfahrer und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln wird. Die drohende und heraufziehende Flächen- und Altersarmut könnte diese Entwicklung ganz erheblich beschleunigen. Nun wird immer mehr erkennbar welche Langzeitschäden durch das politische Versagen von SPD und GRÜNEN ausgelöst wurden. Die

AGENDA 2010

- > mit allen Facetten entwickelt sich also zum Totengräber des Wohlstands in unserer Heimat und wird vehement die Gesellschaftsstrukturen und alle Formen der Sozialversicherung verändern.

Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de

Bild: By BMW Werk Leipzig.Torsten.heise at de.wikipedia[see page for license], from Wikimedia Commons



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