Wer holt die Griechen auf den Boden der Tatsachen zurück?


Griechenland hat eine neue Regierung! Na und? Was wird sich nun recht bald ändern? Höchstwahrscheinlich wieder einmal nichts! Nach dem völligen Versagen der so genannten TROIKA hat die Europäische Zentralbank auf die Abkehr Griechenlands vom bisherigen Reformkurs reagiert. Die EZB setzte eine Sondergenehmigung für griechische Staatsanleihen aus und will vom 11. Februar 2015 an diese total maroden Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheiten für Bankkredite anerkennen. Nach der neuen Ankündigung der EZB könnte es finanziell schon recht bald sehr eng für Griechenland werden, denn Athen schmeißt schon seit dem Einstieg in den Euro einfach alle Regeln über den Haufen. Na und? Denken vermutlich die Volksvertreter in Griechenland, denn bis heute ist stets alles immer GLATT gelaufen. Berlin, Brüssel und sogar Paris werden die Banken im Kunstgebilde der EU nicht torpedieren. Nun erwartet man, dass der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen griechischen Kollegen Yanis Varoufakis auf den Boden der Tatsachen zurückholen kann.Eine Mission ohne Hoffnung!
Wie oft schon hat der CDUler Schäuble eine Kursänderung in Griechenland versucht? Aber! Auch Wolfgang Schäuble ist an der Hartnäckigkeit der griechischen Politiker gescheitert. So kann eine gedeihliche Zusammenarbeit weder in dem schwer kranken Kunstgebilde der EU noch in den maroden Euro-Ländern Europa funktionieren.EU- und Euro-Regeln gelten auch für Griechenland!
Da helfen auch keine Maßnahmenpakete mehr, denn bereits seit Jahren tragen die deutschen Steuerzahler die Hauptlast des Euro- und EU-Wahn. Was könnten ergo die Folgen für die Finanzen in Griechenland sein? Wenn ein Land permanent gegen alle Regeln verstößt, nicht unter einen Rettungsschirm darf, dann dürfen auch die jeweiligen Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheiten hinterlegt werden. Es gibt sogar eine Obergrenze für das Aufkaufen von Staatsanleihen durch die EZB. Dem Italiener Draghi sind dann auch die Hände gebunden. Außerdem sollte sich Mario Draghi nicht in aktuelle politische Prozesse einmischen. Alles andere wäre ein massiver Regelverstoß!Brüssel und Berlin müssen der griechischen Regierung jetzt endgültig klar machen,  dass die souveränen Staaten im Kunstgebilde der EU das Wahlergebnis in Athen zwar akzeptieren aber nicht das Herumgeeiere um die griechischen Schulden. Griechische Regierung muss diese Krise selbst bewältigen! Und wenn nicht?Dann wird der Rest der Euro-Länder zusehen müssen, wie ein Euro-Mitgliedsland immer tiefer in die Krise rutscht und alle anderen mitreißen wird. Der griechische Finanzminister Varoufakis wird heute zu Gesprächen in Berlin erwartet. Was will Varoufakis außer viel heißer Luft da noch auf den Tisch legen? Griechenland ist total PLEITE. Alle wissen es, aber niemand traut sich die Wahrheit zu sagen. Unter dem Strich bleiben erneut nur noch die bekannten und inhaltslosen diplomatischen Floskeln. Nett anzuhören aber vollkommen nutzlos!

Foto: TRAVELKR /pixabay.com/CC0 Public Domain



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