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„Das Investment in Photovoltaikanlagen lohnt sich nach wie vor“



Die 7x7finanz GmbH aus Bonn zählt zu den Ausstellern der Messe Grünes Geld Mainz, die dort am 9. Mai im Kurfürstlichen Schloss stattfindet. Die 7x7finanz GmbH bietet nachhaltige Sachwert-Investments an. Geschäftsführer Andreas Mankel stellte sich den Fragen des Fachmagazins ECOreporter (www.ecoreporter.de) zum Angebot der 7x7finanz GmbH.


ECOreporter.de: Was ist das Geschäftsmodell der 7x7finanz GmbH?

Andreas Mankel: Als Finanz- und Vorsorgemakler bieten wir Gesamtheitliche Finanz- und Vermögensberatung an. Das bedeutet, dass zum ganzheitlichen Ansatz noch Themen wie, Sinn, Ethik, Nachhaltigkeit und Werte hinzukommen.

ECOreporter.de: Was haben Sie für nachhaltig ausgerichtete Anleger im Angebot?

Mankel: Wir entwickeln eigene Vermögensanlagen wie den 7x7 Sachwerte West I. oder den 7x7 Bürgerenergie I., der Mitte des Jahres gezeichnet werden kann. Darüber hinaus bereiten wir die 7x7 Umweltanleihe 2025 vor, die ab 10.000 Euro gezeichnet werden kann und zur Finanzierung von E-Wohnprojekten und Greenbuildings eingesetzt wird, verbunden mit der grundpfandrechtlichen Absicherung des Anleiheninvestors. Wir bieten alle nachhaltigen Investmentfonds ebenso an, wie die grüne Rente der Stuttgarter Leben oder die Produkte der Ökokapital Leben.

ECOreporter.de: Wie funktionieren diese Angebote, für wen kommen sie in Frage?

Mankel: Anleger, die bereit sind, in den alternativen geregelten Kapitalmarkt zu investieren, sind bei uns genauso richtig wie die Kapitalgeber, die in alternative Anlageformen der 7x7 Unternehmensgruppe investieren. Wir streben den Geldwert- Sachwerttausch an – verbunden mit der 7-fachen Rendite, die wir selbst entwickelt haben.

ECOreporter.de: Was unterscheidet Ihre Angebote von Geschlossenen Fonds? Wie ist es um die Risiken bestellt?

Mankel: Unsere 7x7 Umweltanleihe 2025 ist im Wertpapierdepot verwahrfähig und über Grundpfandrechte von Immobilien abgesichert, die in einem Sondervermögen der 7x7invest AG verwaltet werden. Die Risiken reduzieren sich auf die Werthaltigkeit der Immobilien, bei einem möglichen Ausfall des Emittenten 7x7invest AG. Aber auch diese Gesellschaft baut ein nicht unbedeutendes Sachwertvermögen auf. Der Anleger kann nachvollziehen, in was die 7x7invest AG investiert.

ECOreporter.de: Schon seit einiger Zeit decken sich Investoren verstärkt mit Sachwert-Investments ein. Treibt das nicht die Preise für gute Anlageobjekte in bedenkliche Höhen?

Mankel: Wir stellen den Anstieg der Grundstückspreise ebenso fest wie das Anziehen der Baukosten. Trotzdem lohnt sich das Investment in Immobilien und Photovoltaikanlagen nach wie vor, da Effekte wie niedrige Fremdkapitalzinsen und fallende Modulpreise die Preissteigerungen wieder kompensieren.

ECOreporter.de: In den letzten Jahren ist die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen stark gesunken. Lohnt es sich noch, Sachwert-Investments in Photovoltaik zu tätigen?

Mankel: Wir können nach wie vor mit Anfangsrenditen zwischen fünf und sieben Prozent arbeiten, auch bei eher niedrigen Werten bei den Sonnenscheinstunden.

ECOreporter.de: Was muss ein Sachwert-Investment nach Ihrer Auffassung bieten, damit es als nachhaltig gelten kann? Können Sie dies anhand konkreter Beispiele erläutern?

Mankel: Im Immobilienbereich muss die Nachhaltigkeit durch Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Erzeugung erneuerbarer Energien, nach Möglichkeit auch durch Verwendung natürlicher Baustoffe gekennzeichnet sein. Dachbegrünung oder der Einsatz von Holz-Pellets als Brennstoff gehören ebenfalls dazu.

ECOreporter.de: Wie hat sich das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) auf Ihr Geschäft ausgewirkt und was kommt durch das Kleinanlegerschutzgesetz auf Sie zu? Wie bewerten Sie diese neuen Vorgaben des Gesetzgebers?

Mankel: Grundsätzlich begrüßen wir die Regulierung der Kapitalmärkte und deren Teilnehmer. Allerdings sollten alle Marktteilnehmer gleichermaßen einbezogen werden. Derzeit nehmen wir eine viel stärkere Regulierung der freien Vermittler und der Produkte des alternativen Kapitalmarktes wahr. Banken und Produkthersteller des sogenannten geregelten Kapitalmarktes können weiter ungehindert Produkte herstellen, die nachweislich zum Ausbruch der Krise beigetragen haben. Das Kleinanlegerschutzgesetz droht zu einem „Anlegerbevormundungsgesetz“ zu werden. Wer sagt, dass jemand, der wenig Geld zum Anlegen hat, auch wenig davon versteht? Wie sollen junge, unerfahrene Anleger Erfahrungen sammeln? Nach wie vor fehlen Elemente der Bildungsanreize und die Stärkung der Selbstverantwortung des Anlegers.

ECOreporter.de: Herr Mankel, wir danken Ihnen für das Gespräch.



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