Blogs / 2015 / Mai

Droht den DEUTSCHEN die RENTENKATASTROPHE?



Seit mindestens 20 Jahren versuchen die Politiker von SPD, GRÜNEN sowie von der CDU / CSU – > mit der Unterstützung von willfährigen Wissenschaftlern sowie mit Hilfe einiger gleichgeschalteter Medien – > der Bevölkerung in unserer Heimat Angst mit der Demografie einzujagen. Je nach Meinungsschwankung bricht entweder eine kinderlose Gesellschaft an, oder Deutschland vergreist mal wieder. Sehr häufig bricht auch in den wissenschaftlichen Studien das angebliche Desaster der Babyboomer über unser Land herein. Denn nach Jahrzehnten geburtenschwacher Jahrgänge stehen die Deutschen vor einem nicht ungewöhnlichen gesellschaftlichen Umbruch. Damit verbinden vielen von Ahnung befreite Politiker sowie einige Journalisten die Schreckensmeldung:

Die Babyboomer erreichen das Rentenalter!

Niemand – > mit Ausnahme des DRSB – > hat bis heute die Ursachen- und Wirkungszusammenhänge der Schieflage der gesetzlichen Rentenversicherung kritisch durchleuchtet und sachlich analysiert. Die Demografische Forschung ist dabei lediglich nur ein kleiner Ausschnitt in einem Szenario von Statistiken aus Zahlenreihen. Damit kann man viele Geschichten erfinden und total krude Märchen erzählen. Das Ziel ist klar: Die zukünftigen und aktuellen Rentenbezieher sollen schnell die Orientierung und die Lust am Thema RENTE verlieren. Auch kann man mit dem Sargdeckel-Klappern abhängig Beschäftigte dazu verleiten, in unsinnige private Versicherungskonstrukte zu investieren.

Das Desaster des Riester-Wahns ist dafür das beste abschreckende Beispiel.

Denn ob nun im Keller des Max-Planck-Instituts in Rostock die Wissenschaft dem Geheimnis des Lebens auf den urzeitlichen Grund geht und die Demografie von Fledermäusen oder von 500-jährigen Muscheln die Sterblichkeitsrate bewertet – > damit werden die anstehenden Finanzierungprobleme der GKV nicht gelöst. Fehlende Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung können auch die Bewertung der Sterblichkeitsraten von Krokodilen und Fruchtfliegen sowie die Fruchtbarkeit von Elefantenkühen und Ameisen nicht beseitigen. Rein wissenschaftlich betrachtet mögen die Fragen

Wann endet Leben?
Warum sterben Tiere und Menschen?
Wie viel Zeit bleibt uns auf Erden?

von großem Interesse und späterem Nutzen sein – > für die monatlich fälligen Rentenzahlungen der GKV sind sie ohne jede Bedeutung. Denn das ewige Leben wird es nicht geben. Möglicherweise können in ferner Zukunft die Menschen einmal bis zu 200 oder 300 Jahre alt werden. Doch wäre eine solche Lebenserwartung ein erstrebenswertes Ziel? Die Materie der demografischen Forschung ist äußerst komplex und überhaupt nicht geeignet, die diversen politischen Debatten über Kinder-, Alters- und Flächenarmut sowie über den vorgeblichen Fachkräftemangel und bevorstehende Rentenlücken nutzmehrend einer Lösung zuzuführen. Voraussichtlich werden 2030 bereits 5 Millionen DEUTSCHE über 65 Jahre alt sein. Nach den heutigen Zahlenwerken in den Statistiken werden sie rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung stellen. Immer vorausgesetzt – > dass durch unerwartete Epidemien, Pandemien oder außerordentliche Kriegsgeschehen keine gravierenden Veränderungen eintreten. Sogar ein neuer Babyboom könnte jede – > noch so valide – > Statistik wie ein morsches Kartenhaus zu Fall bringen. Möglicherweise gibt es auch – > wie einiger Demografie-Forscher befürchten – > 500.000 bis 800.000 Kinder weniger in Deutschland.

Wir wissen es alle nicht!

Denn eine verlässliche Glaskugel oder den wissenschaftlichen Kaffeesatz gibt es noch nicht. Der sichere Blick in die Zukunft ist uns allen verstellt. Wie viele 100-Jährige, 90-jährige oder 80-jährige Männer und Frauen es geben könnte – > ist reinste Spekulation. Hält zum Beispiel die Suizid-Welle bei den ALG II-Beziehern [ Volksmund Hartz IV ] an – > dann hat es direkte Auswirkungen auf die Altersstruktur. Besonders die soziale Ausgrenzung und Segregation durch die volksschädliche und volksfeindliche Agendapolitik wird gravierende, schreckliche Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Altersarme verlieren leicht den Lebensmut. Und im Jahr 2030 sind die sogenannten Babyboomer im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Dafür brauchen wir in Deutschland keine Zuwanderung – > denn die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge und haben nie in unsere Sozialsysteme eingezahlt – > aber haben mit der Eingliederung in unsere Heimat sofort Anspruch auf die Leistungen – > zum Beispiel der gesetzlichen Krankenversicherung. Und wieso die Zahl der Auswanderer sprunghaft ansteigen sollte – > wird das Geheimnis der Politiker bleiben. Gut bezahlte Langzeitarbeitsplätze gibt es weder in Großbritannien, Frankreich, Spanien noch in Italien. Und die USA, Kanada noch Australien warten nicht auf deutsche Auswanderer. Wie der DRSB vor Wochen berichtete, müssen zurzeit rund 70.000 Zeitarbeiter Kanada verlassen. Der Wunsch nach noch mehr Zuwanderung gibt es bei 42 Millionen abhängig Beschäftigter DEUTSCHEN nicht. Diesen kruden Wunsch hört man nur aus Kreisen von Banken, Hedgefonds sowie von global tätigen Mega-Konzernen. Dort sucht man billige Jobber – > die gerne jede Arbeit zu jedem Dumpingpreis verrichten. Mit einer aufgewühlten Zeit der Herausforderungen haben diese Szenarien nicht zu tun. Aus solch dubiosem Material lassen sich Horrormärchen – > je nach Wunsch der Kapitalgeber – > stricken. Mit einem Bevölkerungswandel oder mit einer bald einsetzenden demografischen Katastrophe haben solch fatale Lügengeschichten nichts gemein. Unsere Heimat wird nie

EIN LAND OHNE KINDER

sein – > wie es der Münchner Ifo-Chef Hans-Werner Sinn in dunklen Vorträgen propagiert und unablässig wiederholt. Solche Untergangsszenarien dienen nur den vielen Auftraggebern von Sinn aus der Wirtschaft. Die eigentlichen Herausforderungen an die deutsche Gesellschaft sowie an unseren Staat – > sind die Beseitigung der dramatischen Lügengeschichten einiger Politiker, von den Wirtschaftsverbänden sowie von Sozialverbänden – > die bereits von atlantischen Netzwerkern unterlaufen wurden. Wir leisten uns den unsinnigen Luxus, erfahrene Fachkräfte im Alter zwischen 50 und 65 Jahren auf die Straße zu stellen oder sie frühzeitig zu pensionieren.

Das alles nur – > weil sie zu TEUER geworden sind!

Man will diese gestiegenen Lohnkosten nicht mehr bezahlen. Das Gejammer der Wirtschaft – > dass in Deutschland Fachkräfte fehlen – > ist deshalb an Perfidität nicht zu steigern. Deutschland – > und natürlich die Mitgliedsstaaten im Kunstgebilde der EU verändern sich. Das ist keine Frage. Aber was machen dann die Zwergstaaten – > wie zum Beispiel Lettland, Estland oder Litauen? Was machen Staaten wie Frankreich, Spanien, Italien Belgien oder die Niederlande? Dort leben nachweislich schon heute viel weniger Menschen.

Warum jammert man nicht in Dänemark, Norwegen oder Schweden?

Wieso hat die Schweiz eine ausgezeichnet funktionierende Altersvorsorge? In den vorgenannten Staaten macht sich kein Politiker ernsthaft Gedanken – > ob es in Zukunft ausreichend Ärzte, Polizisten, oder Feuerwehrmänner geben wird. Auch die Frage nach Erziehern für KITAS oder Lehrermangel schafft dort keine kollektiven Ängste.

Warum wohl?

Dort werden die beispielhaft aufgeführten Berufsgruppen ausreichend gut bezahlt. Teilzeitjobs für Erzieher oder Lehrer sind dort völlig unbekannt – > anders als in Deutschland. Selbst Köche werden dort anständig entlohnt und müssen nicht für Hungerlöhne bis zu 15 Stunden am Tag schuften. Mit Demografie haben diese Tatsachen nichts zu tun. Es ist nur eine Frage der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Struktur sowie der von der Politik geschaffenen Rahmenbedingungen.

Und hier hat Deutschland erhebliche Defizite!

1.
Wir brauchen wieder gut bezahlte und sichere Langzeitarbeitsplätze für deutsche Staatsbürger.
2.
In das gesetzliche Rentensystem der GKV müssen ALLE von ALLEN für ALLE einzahlen. Sogar eine rückwirkende Einzahlung von 5 Jahren sollte man ins Auge fassen.
3.
Deutschland benötigt dringend mehr gut ausgebildete sowie gut bezahlte Polizisten, Lehrer und Erzieher für KITAS. Zeitverträge für Lehrer gehören schon lange auf den politischen Müllhaufen.
4.
Krankenhäuser und Arztpraxen sollten nicht weiter als unsinnige Profitcenter geführt und gegängelt werden. Überstunden für Ärzte sollten der Vergangenheit angehören. Die Gesundheit der deutschen Bevölkerung ist kein Roulettespiel. Die seltsame Passivität der deutschen Volksvertreter aus allen etablierten Parteien ist angesichts solch tiefgreifender Herausforderungen absolut unverständlich. Denn die 4 aufgeführten Punkte haben mit Demografie, Bevölkerungswandel oder der ständig geforderten Zuwanderung nichts zu tun. Der Druck auf die Umlagesysteme von gesetzlichen Krankenkassen und auf die GRV resultiert aus dem – > gewollten [ ? ] – > Versagen unserer gewählten Volksvertreter. Denn seit der Einführung der Agenda 2010 sorgt dieses gefährliche Sozialmodell für immer mehr unerträglich werdende extreme gesellschaftliche Verwerfungen. Hauptsächlich zur gezielten Ablenkung demografisieren verantwortliche deutsche Politiker viele Probleme. Denn jeder Bevölkerungswandel ist keine gesellschaftliche Katastrophe – > sondern der absolute Normalzustand eines hoch entwickelten Industrielandes. Als man die viel zitierten bismarckschen Sozialreformen – > Ende des 19. Jahrhunderts auf den Weg brachte – > und die gesetzliche Rentenversicherung erfand – > war es sehr einfach, von einem Rentenbezug ab 70 Jahren zu sprechen. Denn nur sehr wenige DEUTSCHE erreichten dieses Alter.

Fazit:

Die politisch manipulierten Lebensentwürfe passen schlicht nicht mehr zur Realität und bringen bewährte gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen und Konzepte aus dem Gleichgewicht. Was Kapitalgeber, Banken, Hedgefonds, Versicherungskonzerne oder die Industrie als sehr verlockend empfinden – > ist schon lange fragwürdig. Wie zum Beispiel auch untaugliche Konzepte komprimierter Schul- und Universitätsausbildung. Die kruden politischen Szenarien zur unkontrollierten [ Armuts- ] Zuwanderung wird zur Kernfrage – > wie viel Fremdheit und Diversität die deutsche Gesellschaft tatsächlich noch verkraften kann. Und nicht wie viele BILLIGJOBS dem vagabundierenden Casino-Kapital Nutzen bringen. Denn – > wenn wir in unserer Heimat „SO“ weiter herumbasteln wie bisher – > sind das Einzige – > was wachsen wird – > die gigantischen Schuldenberge des Bundes und der Bundesländer.

Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de



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