Blogs / 2015 / Mai

Im Aufwind mit DENGLISCH?



Nach 2 Wahlerfolgen in Hamburg und Bremen sieht sich die Führung der FDP wieder im politischen Aufwind. Das Ziel dieser sterbenden Partei ist das Überschreiten der 5%-Hürde zur nächsten Bundestagswahl. Die Protagonisten der FDP möchten wieder in das Bundesparlament in Berlin einziehen. Ergo: Zurück an die fetten Fleischtöpfe!

Die Zeiten als liberaler Mehrheitsbeschaffer und Bettvorleger sind endgültig vorbei!

„SO“ sieht man sich derzeit noch – > wenn man über die Zukunft der FDP spricht. Doch Parteitage sind weder der Ort für widerspruchsfreie Logik – > noch sind fiebertraummäßige Parteitagsreden ein Gradmesser für die Realität. Deshalb hörte man auf dem FDP-Parteitag extrem oft den Satz der Hoffnung:

Der Spirit [ GEIST ] ist klasse – > aber der Weg ist noch weit!

„SO“ etwas klingt schon eher nach Realitätssinn – > obwohl der vorgenannte Satz bereits schon ein Offenbarungseid aus unerfüllbaren Wunschträumen und trügerischen Illusionen ist.

Liegt die Lösung also im DENGLISCH?

Denn was möchte die sterbende Partei mit den 2 Worten

GERMAN MUT

tatsächlich noch politisch bewirken? Liberaler Mut ist nicht grenzenlos und kam in den zurückliegenden 40 Jahren nur sehr selten in der FDP vor. Seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland hat die FDP eine extrem neoliberale – > selektiv einseitige und engstirnige Politik für die Minderheit der Kapitalisten gemacht. Man vertrat meistens die einseitig ausgerichteten Interessen reicher Deutscher und großer kapitalkräftiger Unternehmen. Hauptsächlich diese Klientel wurde stets zuvorkommend bedient. Nach einer lange Phase des Dahinsiechens begann vor rund 9 Jahren das Sterben der FDP – > denn selbst Handwerker, Freiberufler, Selbständige und sogar mittelständische Unternehmer erkannten – > dass die FDP für sie nichts Nutzmehrendes bewegte und auch nicht bewegen wollte. Damit verlor diese überflüssige Partei ihre Daseinsberechtigung im Deutschen Bundestag sowie in den meisten Länderparlamenten. Nun möchte man krampfhaft einen Kurswechsel herbeiführen. Dazu scheinen der aktuellen Parteiführung alle Mittel RECHT zu sein.

Doch fehlt es den DEUTSCHEN an MUT?
Und was sagt der Slogan – > GERMAN MUT – > über den tatsächlich beabsichtigten sozial- und wirtschaftspolitischen Kurs der FDP aus?
NICHTS!

GERMAN MUT – >

dieser krude Slogan im klassischen DENGLISCH prangt lediglich auf bunten Wänden und Plakaten. In der heutigen Zeit – > in dem 42 Millionen abhängig Beschäftigte und rund 22 Millionen aktuelle Rentenbezieher radikal abkassiert – > brutal versklavt und bürokratisiert und mit der Hilfe der atlantischen Netzwerker hinterlistig bevormundet – > ausgeforscht und knallhart bespitzelt werden. In dieser Zeit möchte der FDP-Partei-Chef – > Christian Lindner – > nun urplötzlich die einzelnen deutschen Bürger wieder GROSS machen?

Wie soll so etwas funktionieren?

DEUTSCHEN MUT – > haben auch die derzeit rund 20 Millionen Deutsche – > die von der volksschädlichen und volksfeindlichen Agendapolitik aus unserer Gesellschaft ausgespuckt und ausgegrenzt wurden – > wenn sie täglich aufstehen und den Versuch starten eine neue, bessere Lebensqualität zu finden. In fast allen deutschen Städten und Gemeinden ist bereits der gefährliche Wachstumsstar die Segregation. Der einzelne DEUTSCHE wird also durch die verfehlte Sozial- und Wirtschaftspolitik klein gemacht. Jetzt beabsichtigt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner den Einzelnen wieder groß zu machen und nicht den Staat.

Geht es noch ein wenig UNSINNIGER Herr Lindner?

Oder hat die FDP den Gipfel des Schwachsinns bereits erreicht? Wer genau hinhörte – > der erkannte hinter der Papierfassade von GERMAN MUT die obsolete wirtschaftspolitische Linie der sterbenden Partei. Denn tatsächlich agiert die FDP – > seit November 2013 mit Parteichef Lindner – > eher für wirtschaftspolitisch neoliberale Politik. Ein sozialpolitischer Umbruch mit einer echten Nutzmehrung für das DEUTSCHE VOLK ist nicht erkennbar. Daran ändert auch der neue Slogan nicht das GERINGSTE. Die Themenkreise der FDP werden nur vollkommen ANDERS und total WAHRHEITSVERDREHT kommuniziert. Lindner und seine Helfer in den Denkfabriken möchten möglichst schnell wegkommen von Image einer ausbeutenden und gierigen Ein-Themen-Partei. Nur ein kurzer Blick in den Leitantrag zum Bundesparteitag entlarvt das ganze HERUMGESÜLZE der FDP-Führung. Denn hier ist kein Wort zur Abschaffung der AGENDA 2010 zu finden. Oder gar zur Abschaffung von Billigjobs und prekärer Leiharbeit. Auch das Parade-Thema Steuern fehlt nicht. Neben einer Schuldenbremse sieht der FDP-Leitantrag vor – > dass eine Steuerbremse im Grundgesetz verankert werden soll – > um die kalte Progression zu bekämpfen. Außerdem möchte Lindner das deutsche Steuersystem Schritt für Schritt radikal vereinfachen. Das heißt im Klartext:

Steuervorteile für alle Besserverdiener!

Für den Anfang plant man den Wegfall des Solidaritätszuschlags im Jahr 2019. Das Wort Steuererleichterung für rund 42 Millionen abhängig Beschäftigte sucht man im FDP-Leitantrag vergeblich.

GERMAN MUT – >

Damit meint Lindner höchstwahrscheinlich die noch finanziell gut gestellten FDP-Kreisverbände – > die der sehr klammen Bundespartei künftig über eine Umlage unter die Arme greifen sollen.

GERMAN MUT – >

Bis 2017 erhofft sich die Führung der Bundespartei -> dass pro Mitglied und Verband jeweils 75,00 Euro – > in die leeren Kassen fließt. Letztendlich benötigt die FDP eine enorm große Menge Geld – > sonst bleibt der Wiedereinzug in den Bundestag ein unerfüllter Albtraum. Bis dahin wird man vermutlich den untauglichen Versuch weiterführen und mit Erotik sowie Einschmeichelungen die Wähler in Deutschland zu täuschen. Mit schrillen und inhaltslosen Parolen setzt der FDPler Christian Lindner auf einen neuen Wiedererkennungswert. Lindner plant seine dahinsiechende Partei möglichst Stress- und Streit frei die Rückkehr in den Bundestag – > 2017 – > zu ermöglichen. Dafür brauchen er und seine Mitstreiter extrem viel MUT , GELD und AUSDAUER. Ob nun gerade der

GERMAN MUT

der Schlüssel zum Erfolg sein kann – > dass wird sich in 2 Jahren zeigen. Bis dahin bleibt der krude Slogan ein verzweifelter Hilferuf der FDP – > zur Vertuschung der eigenen Ängste. Christian Lindner steht ergo vermutlich erst am Anfang vom Ende seiner Partei. Doch darüber entscheiden in einer echten Demokratie immer die Wähler.

Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de



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