Foulplay der UNO steht der FIFA nicht nach



Der US-Korrespondent der Welt, Clemens Wergin, macht darauf aufmerksam, dass die FIFA keineswegs der Böse unter den Guten ist. Schummelei und Korruption ist bei der UNO gang und gäbe. Die Mitglieder der UNO-Generalversammlung schützt jedoch deren diplomatische Immunität.

Beispiel UN-Menschenrechtsrat: "Dort sitzen derzeit Champions der Menschenrechte wie Algerien, China, Kuba, Äthiopien, Kasachstan, die Malediven, Katar, Russland, Saudi-Arabien und Venezuela. Ursprünglich war das Gremium dafür gedacht, undemokratische, despotische Regime zur Rechenschaft zu ziehen. Inzwischen stellen die sich gegenseitig Persilscheine aus. Oder sie frönen ihrem liebsten Sport, den demokratischen Rechtsstaat Israel an den Pranger zu stellen." schreibt Wergin.

Zahlreiche Gutmenschen träumen von einer großartigen gemeinsamen UN-Weltregierung. Die traurige Realität sieht aber völlig anders aus. "Wenn Länder wie China oder Kuba in den UN-Menschenrechtsrat gewählt werden oder der frauenfeindliche Iran in den Rat für Frauenrechte, dann ist das nicht allein eine Perversion der ursprünglichen Ziele dieser Institutionen. Die UN hilft dadurch auch, Unrechtsregime zu legitimieren. Ähnliches gilt für die Fifa, die einst auf dem Gedanken des Fair Play aufbaute, aber zum Inbegriff des Foul Play geworden ist."

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article141914839/Die-UN-sind-mindestens-so-versumpft-wie-die-Fifa.html

Bild: UN-Generalversammlung, Wikimedia, Patrick Gruban, CC BY-SA 2.0



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