Wanted: Dead or alive


Die USA als „DAS VORBILD“ für die westliche Welt - > und insbesondere für alle NATO-STAATEN? Wer ständig den Terror im Kopf hat - > der wird auf Dauer von der Angst vor Angriffen aufgefressen. Wer sich immer von einer Angst-Phobie leiten lässt - > der opfert ohne zu zögern auch unsere Freiheit, Datenschutz und die Ideale der Demokratie. Wer anderen Werte vermitteln möchte - > der muss sie selbst haben und beachten. Doch nicht erst seit dem Einmarsch in den IRAK stellt sich in Europa die Frage:
Wie sehr haben die USA die Werte unserer Gesellschaft schon untergraben?  
Capture or kill?
Einfangen, ergreifen oder töten kann politische Fehler nicht beseitigen - > denn militärische Lösungen bieten niemals ein politisches Ideal. Auch mit der Parole der Navy Seals - > 
capture or kill - >
lässt sich keine hundertprozentige Sicherheit herstellen oder garantieren. Sie zeigt lediglich das politische Unvermögen und die Ohnmacht der verantwortlichen US-Politiker in Washington auf. Doch wie weit müssen sich andere Nationen von dem Vorgehen der USA animieren oder sogar leiten lassen? Wann erlaubt das Mandat des Bundestags für die Soldaten der Bundeswehr gezieltes Töten in Afghanistan, Syrien oder im Irak? Mit dem Wort
KAWUM
sollten zum Beispiel deutsche Soldaten in Afghanistan Gegner warnen - > bevor man auf sie schießen konnte. Der Begriff KAWUM sollte ein Teil des Anrufs - >
Vereinte Nationen - > stehenbleiben, oder ich schieße - > 
sein. So konnte man es in der Taschenkarte der Bundeswehr zu den Regeln für die Anwendung militärischer Gewalt in Afghanistan nachlesen. Auf 6 DIN-A4 Seiten gab es eine Zusammenfassung der gültigen Einsatzregeln für deutsche Soldaten. Deutsche Soldaten durften zum Beispiel nicht auf erkennbar flüchtende Feinde schießen - > sofern diese von weiteren Angriffen abgelassen hatten.
Bedeutete im Klartext:
Wenn ein Angreifer nach einer Feuerattacke Deckung oder das Weite suchte - > so durfte er nicht mehr gezielt außer Gefecht gesetzt werden. Deshalb wurde auch im Juli 2009 die Taschenkarte - >  mit der Billigung aller Fraktionen des Bundestages, die den Einsatz in Afghanistan befürwortet hatten - > ergo CDU, CSU, SPD, FDP und GRÜNE - > geändert. Diese „NEUE“  Taschenkarte sollte den Soldaten der Bundeswehr mehr Handlungssicherheit einräumen. Der Waffeneinsatz gegen Feinde war nun erlaubt - > wenn sie Angriffe planen, vorbereiten, unterstützen oder ein sonstiges feindseliges Verhalten zeigen. Der Einsatz von Schusswaffen oder anderer militärischer Mittel war nun geregelt - > wenn Lebensgefahr oder eine schwere körperliche Beeinträchtigung unbeteiligter Personen nicht mehr ausgeschlossen werden konnte. Solche verbalen Verwechselungen kennen US-Soldaten nicht. Sollte eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben bestehen - > dann dürfen sie sich verteidigen. Und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mittel! Skrupel kennen deshalb die meisten US-Soldaten kaum noch.
MÄNNER AUS STAHL!
So präsentieren sich die Navy Seals auf der offiziellen Internetseite. Die Navy Seals - > ergo die Männer aus Stahl - > bilden deshalb immer die Speerspitze für die US-Armee. Beim Angriff auf das Versteck von Osama bin Laden in Pakistan waren die Navy Seals die US-Sondereinheit - >  die unter der Führung der CIA - > den meistgesuchten Terroristen der Welt getötet haben. Laut Informationen des Pentagons haben die  Navy Seals die Aufgabe - > als Spezialeinheit auf den Schiffen der US-Marine mitzufahren und Kommandoaktionen auszuführen. Die US-Eliteeinheit ist auf
capture and kill
Missionen spezialisiert. Das heißt im Klartext: Die Navy Seals dürfen definierte Zielperson entweder gefangen nehmen oder direkt töten. Die Navy Seals unterstehen  dem Kommando für Spezialkräfte
USSOCOM [ United States Special Operations Command ].
Von USSOCOM werden auch die Eliteeinheiten des Heeres und von der Luftwaffe eingesetzt. Nach dem 11. September 2001 und dem Startschuss von Ex-Präsident George Walker Bush für den Kreuzzug der USA gegen den Terrorismus sind die sogenannten
capture and kill Missionen
zum fragwürdigen Markenzeichen der  Navy Seals geworden. Verdeckte Einsätze im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika haben der US-Eliteeinheit zu Respekt verholfen - > aber gleichzeitig auch für kritisches Nachdenken in den eigenen Reihen der US-Armee gesorgt.
Die Navy Seals werden respektiert und gefürchtet!
Die Ausbildung der Navy Seals ist knallhart und umfassend - > sodass diese Soldaten quasi in jedem denkbaren Terrain einsetzbar sind. Daraus leitet sich auch der Name dieser Eliteeinheit ab:
SEA - > AIR und LAND!
Nun brandet - > nicht nur in den USA - > massive Kritik an der vermeintlich unsichtbaren US-Eliteeinheit auf. Nach einem Bericht der NEW YORK TIMES sind diverse NS-Einsätze außer Kontrolle geraten.
Selbst ehemalige Soldaten der US-Armee werfen plötzlich der Eliteeinheit TÖTUNGSORGIEN vor.        
Die Navy Seals sollen sich bereits zu einer unübersichtlichen, unmenschlichen und unkontrollierten Maschine zur Menschenjagd entwickelt haben.  Besonders schwere Vorwürfe werden gegen das Team 6 der Navy Seals erhoben. Ehemalige NS-Soldaten befürchten - > dass die gesamte NS-Eliteeinheit außer Kontrolle geraten ist. In einigen US-Medien spricht man sogar von exzessivem Tötungsritual. Die Verwandlung der Eliteeinheit soll ab 2006 in Afghanistan stattgefunden haben. Der ehemalige Kommandeur der US-Truppen in Afghanistan - >
Stanley McCrystal - >
ordnete den vermehrten Einsatz von NS-Team 6 an. Von 2006 bis 2008 soll es Nachteinsätze gegeben haben - > in denen die Navy Seals bis zu 25 Menschen töteten. Das gezielte TÖTEN wurde offensichtlich auch dadurch zur ARBEITS-ROUTINE für viele Navy Seals! Gemäß der Berichterstattung der NEW YORK TIMES sollen Navy Seals brutale Methoden eingesetzt haben. Angeblich wurden getöteten Gegnern Finger und Kopfhaut abgeschnitten. Das systematische SKLAPIEREN und FINGERABSCHNEIDEN diente - > nach Informationen der NEW YORK TIMES - > zu DNA-Tests.
Die US-Eliteeinheit brach damit alle bekannten Regeln des Völker- und Kriegsrechts!
Wenn man Streitkräfte haben will - > die gelegentlich die Regeln des Völkerrechts beugen - > dann macht man dies sicher nicht öffentlich!
Dieser Satz stammt - > laut NEW YORK TIMES - > aus dem Mund des ehemaligen Nato-Generals James Stavridis. Das Pentagon möchte vermutlich das NS-Team 6 auch weiterhin im Schatten operieren lassen. Dies ist den Äußerungen des Experten für nationale Sicherheit und Recht - > William Banks - > zu entnehmen. Zitat William Banks - > Auszüge:
Wenn du auf dem Schlachtfeld unerkannt bleibst - > kann dich auch niemand dafür verantwortlich machen.
Die Aussage von William Banks zeigt höchstwahrscheinlich die gefährliche und menschenverachtende Einstellung der USA zu Kriegsgegnern - > aber auch zu Partnerstaaten.
Wanted: Dead or alive - >
scheint also nicht nur eine Parole der Navy Seals zu sein - > sondern ist offensichtlich zum generellen Handlungsmuster der US-Armee mutiert.
Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Bild: David Erickson, Flickr, CC BY-NC 2.0



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