ICT2B-Projekt „Future in the Making“


500.000 Euro Förderung war der EU das Projekt unter Leitung von Dr. Gunnar Brink vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe wert. Es wurden Maßnahmen unterstützt, die talentierte Forscher- und Unternehmer-Nachwuchs aus ganz Europa zusammenführen. Vom 22. bis 24. Juni 2015 wurden auf der „Venture Academy“ in Griechenland – in Chalkidiki –zehn Geschäftsideen vorgestellt. Diese wurden von einer hochrangigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und EU-Vertretern bewertet. Die drei Gewinner stehen fest.· 1. Platz – A-Ware: Eine Applikation für IT-Sicherheit und Datenschutzmaßnahmen· 2. Platz - Dermal-Choices: Ein personalisierter und unabhängiger Online-Berater für Kosmetika, basierend auf Daten der Inhaltsstoffe.· 3. Platz - Stroke-Aid: Eine mobile Anwendung, zur Förderung und Unterstützung der schnellen Erholung von Schlaganfall-Patienten „A-Ware ist eine Applikation für mobile Endgeräte mit der Funktion den Nutzer vor der Freigabe seiner Rechte und seiner Privatsphäre an anderen Applikation zu warnen und diese bei Bedarf zu unterbinden. Es soll ein Unternehmen gegründet werden, welches Transparenz in die AGBs anderer Unternehmen bringt. Außerdem soll es die Möglichkeit bieten, die Daten von Nutzern zu anonymisieren und somit vor Dritten zu schützen“, erklärte der erstplatzierte Gewinner Sven Bock.Projektmanager Dr. Brink entwickelte das Konzept ICT2B – Information and Communication Technologies to Business –  im Konsortium mit vier hochrangigen Partnern aus Europa und Israel: Die Universitäten Sheffield (Großbritannien) und Twente (Niederlande), dem Technion (Israel) und dem SEERC (Griechenland). „In ganz Europa kümmern sich viel zu viele Mentoring- und Coaching-Initiativen um viel zu wenige unternehmerische Firmengründer. Deswegen setzt ICT2B früher an und verbindet unternehmerisch denkende junge Talente mit den besten national und europäisch geförderten Projekten“, erklärt Dr. Brink.Experten aus Wirtschaft und Forschung nominierten die besten Geschäftsideen
Es fanden zwei mehrtägigen Workshops in Deutschland und in Griechenland statt. Hier bekamen die jungen Wissenschafts-, Informatik- und Wirtschaftswissenschaftler die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Beim Entwickeln der Business-Pläne waren unkonventionelle Köpfe gefragt, die querdenken und vorgezeichnete „typische“ Karrierepfade verlassen wollen.Der erste Workshop „Innovation Runway Event“ diente der Teamfindung und dem Aufsetzen einer groben Geschäftsidee. Die hier entstandenen zehn besten Geschäftsideen wurden von Experten aus Wirtschaft und Forschung zur Teilnahme an der „Venture Academy“ in Griechenland nominiert. Zwischen den Events arbeiteten die Teams, unterstützt durch Webinars und internationalen Mentoren, an ihrem Businessplan. Im Rahmen des zweiten Workshops wurden die weiterentwickelten Projekte präsentiert und von der Jury bewertet.ICT2B schafft ein Forum zur Entwicklung innovativer Geschäftsideen
In der Jury waren europäische IT-Führungskräfte, Gründer und Venture Capitalists vertreten. Dazu gehörten unter anderem Andreas Chatzki (Amazon Web Services UK), Markus Deutsch (KPMG AG), Darko Jus (McKinsey & Company), Jérôme Lutz (Deal Scout at Seventure), Dimitris Tsingos (European Confederation of Young Etrepreneurs, CEO Starttech Ventures) und Raya Volinsky (Western Europe HQ, Microsoft).„Ich bin von dem spannenden, international angelegten Format sehr angetan. Durch das Zusammenspiel von technischem Expertenwissen und betriebswirtschaftlicher Kompetenz konnten exzellente Ergebnisse erzielt werden, die sicher in einige erfolgreiche Gründungen münden werden.Die EU sollte auf jeden Fall diese innovativen Konzepte zur Förderung von Unternehmertum weiterentwickeln“, so Markus Deutsch, Director Consulting, KPMG Deutschland.Das EU-Projekt ICT2B hat das Ziel, innovative Geschäftsideen zur Informations- und Kommunikationstechnologie der Zukunft zu entwickeln. Hierfür soll ein Forum geschaffen werden, das viele junge Forscher und Unternehmer aus ganz Europa erreicht und zusammenführt. „ICT2B gab mir die große Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, die meine Geschäftsidee effektiver voranbringen“, sagte die zweitplatzierte Magdalena Scheijgrond.



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