Ring frei – > zur nächsten Runde!


Die Amerikaner stehen vor der Wahl des 58. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Am 08. November 2016 werden aber nur die Wahlmänner des Electoral College bestimmt – > die ihre Stimmen für die Ämter des Präsidenten und des Vizepräsidenten abgeben. Die eigentliche Präsidentenwahl – > bei der die Wahlmänner ihre Stimmen für einen Kandidaten abgeben müssen – > findet erst 41 Tage später – > am 18. Dezember 2016 – > statt. Also:Ring frei – > zur nächsten Runde!
Derzeit haben 14 republikanische Bewerber für das Amt des US-Präsidenten ihren Hut in den Ring geworfen. In alphabetischer Reihenfolge: Jeb Bush, Ben Carson, Chris Christie, Ted Cruz, Carly Fiorina, Lindsey Graham, Mike Huckabee, Bobby Jindal, George Pataki, Rand Paul, Rick Perry, Marco Rubio, Rick Santorum und Donald Trump. Hillary Clinton scheint die Favoritin der Demokraten zu werden und Jeb Bush möchte sich gerne als Kandidat der Republikaner durchsetzen. Doch diesmal ist die Konkurrenz für die Familie Bush größer geworden.Heißt es am Ende dennoch wieder Clinton gegen Bush?
Der Milliardär Donald Trump wird von Parteienforschern und Politikwissenschaftlern als Außenseiter eingestuft. Doch der in den USA sogenannte – >THE DONALD – >
spricht plötzlich volksnahe Themen an und berührt damit die Gefühle der Massen. Und – > THE DONALD – > trumpft mit seiner wirtschaftlichen und politischen Unabhängigkeit auf:I´m really rich – > I can assure you that!
THE DONALD braucht tatsächlich keine Wahlkampfspender. Trump ist nicht auf fremde Geldgeber und deren Einflüsterungen angewiesen. THE DONALD betont immer wieder seinen Reichtum und seine Unabhängigkeit. THE DONALD gibt sein Vermögen mit 9 Milliarden US-Dollar an.Das dürfte für einen hart geführten Wahlkampf ausreichen.
THE DONALD punktet damit bei immer mehr republikanischen Wählern. Aber auch zunehmend im Lager der Demokraten stößt THE DONALD auf Aufmerksamkeit. Denn in den USA gilt selbst erarbeiteter Reichtum als Auszeichnung. Und in diesem Punkt muß THE DONALD nicht Tiefstapeln. THE DONALD möchte deshalb als neuer US-Präsident der beste Arbeitsplatzbeschaffer sein – > den die USA und Gott je gesehen haben. Die Familie Bush und einige Gegner bei den Republikanern bezweifeln jedoch immer stärker – > dass THE DONALD von Gott ins Rennen geschickt wurde.Trotzdem wächst die Angst im Clan der Bushs vor einer Kandidatur Trumps.
Denn THE DONALD spricht knallhart die tatsächlichen Ängste der Amerikaner an. Seit Jahren explodiert in den USA die Furcht vor Kinder-, Alters- und Flächenarmut sowie vor einem sozialen Abstieg. THE DONALD wählte aber nicht nur diese extrem hoch brisanten Themen für seine Kandidatur aus. Trump geht quasi aufs Ganze und thematisiert die gefährliche Armutszuwanderung in die USA. Als Kernbeispiel nennt THE DONALD die illegal in den USA lebenden mexikanischen Armutsflüchtlinge. Nach Ansicht von THE DONALD sind diese Armutsflüchtlinge – > die aus Mexiko kommen – > nicht die Besten. Trump geht sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnet mexikanische Armutsflüchtlinge als Kriminelle. Für diese immigrantenfeindlichen Sprüche setzen die US-Medien Donald Trump mächtig unter Druck. Nichtsdestowenigertrotz geben die aktuellen Umfragen THE DONALD absolut Recht! Trump liegt derzeit schon auf Platz zwei unter den republikanischen Kandidaten und setzt Jeb Bush enorm unter Druck. Denn die Familie Bush würde die Armutsflüchtlinge niemals als Drogen-Junkies, Vergewaltiger oder Schmarotzer bezeichnen. Stark polarisierende sozialpolitische Themenkreise meiden quasi alle Kandidaten der Republikaner und Demokraten. Man versucht, die wahren Probleme der USA zu verschleiern. So etwas könnte zur Trumpfkarte für Trump werden – > denn immer mehr US-Bürger haben von der hedonistisch geprägten Politik in Washington die Nase gestrichen voll. Im Internet wird immer häufiger gegen Armutsflüchtlinge gewettert. Es ist sogar schon ein wachsender Antisemitismus, eine exponentiell ansteigende Islamfeindlichkeit sowie ein aufflammender Rassismus in fast allen 50 Bundesstaaten der USA zu verzeichnen. Auch in den USA werden willfährige, gleichgeschaltete Medien als Feigenblatt- und Lügenpresse tituliert. Bedauerlicherweise wird der Kampf um die Kandidatur auch wieder unterhalb der Gürtellinie geführt. THE DONALD griff Jeb Bush auf Twitter massiv an. Nach Meinung von Trump muss Jeb Bush für die illegale Einwanderung sein – > denn er sei ja mit einer Mexikanerin verheiratet. Der miese Ausrutscher wurde jedoch auf Twitter wieder gelöscht. Denn Jeb Bush ist einer der wenigen republikanischen Kandidaten – > die sich für einen legalen Aufenthaltsstatus von Armutsflüchtlingen einsetzen.Wahrheit sollte Wahrheit bleiben:
Der Bruder von Jeb Bush – > George Walker Bush – > hatte 2007 vergeblich versucht – > eine Einwanderungsreform durch den Kongress zu bringen. Vor 8 Jahren aber war das Problem der Arbeitslosigkeit noch nicht so extrem brisant. Viele US-Unternehmen freuten sie über Armutsflüchtlinge – > denn sie waren willige und billige Arbeitskräfte und konnten somit nach allen Regeln ausgebeutet werden. Doch der soziale Wind in den USA hat sich gedreht – > obwohl die gemäßigten Kandidaten im republikanischen Lager befürchten – > dass THE DONALD mit seinen ausländerablehnenden Bemerkungen den Ruf der Republikaner in der Latino-Gemeinde beschädigen könnte. Es geht um wesentlich mehr als eine Reiberei zwischen Jeb Bush und THE DONALD. Man sucht die demografische Mehrheitsfähigkeit der Republikaner in allen 50 Bundesstaaten. Rund 73% der Latinos wählten bei der letzten Präsidentschaftswahl 2012 die Demokraten. Sie sind zurzeit die am schnellsten wachsende Wählergruppe in den USA. Jeder Armutsflüchtling aus Mexiko verschiebt also die demokratischen Verhältnisse in den USA. Deshalb schlägt sich auch schon die schwarze US-Bevölkerung auf die Seite der Zuwanderungsgegner. In immer mehr sozialen Medien kann man einen schnellen Zuwachs an ausländerfeindlichen Parolen registrieren. Die zunehmende Angst vor dem sozialen Abstieg könnte deshalb zum Wahlerfolg für die Republikaner führen und THE DONALD an die Spitze der Partei spülen. Denn die Demokraten sind mit ihrer Sozial- und Wirtschaftspolitik grandios gescheitert. Auch Außenpolitisch betrachtet isoliert Barack Obama in rasantem Tempo sein Land. Die exponentiell weltweit ansteigende Ablehnung der USA registrieren immer mehr US-Bürger. Der stetig wachsende ANTI-AMERIKANISMUS ist ihnen nicht verborgen geblieben. Möglicherweise kann – > THE DONALD – > diesen ablaufenden Prozess umkehren und sein Land aus Arbeitslosigkeit, Dollarschwäche, Kriegsabenteuer und Spionagehysterie herausführen.I´m really rich – > I can assure you that – >
klingt in den Ohren der Amerikaner womöglich besser und vertrauenswürdiger als der unsinnige Spruch von Barack Obama:YES WE CAN.
Denn Obama hat der Welt und seinem Land deutlich gezeigt – > dass er es nicht konnte. THE DONALD dagegen braucht mit 9 Milliarden US-Dollar keinen weiteren Beweis für seine Glaubwürdigkeit.Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V. drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.dehttp://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
zum Bild: Verteilung der Wahlmänner für die Präsidentschaftswahlen 2012 bis 2020 (Quelle: public domain, Wikimedia)



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