Stadt ist Vorbild für andere



Frankfurt übertrifft Schwerbehinderten-Pflichtquote um das Doppelte

(pia) Als große sozialstarke Arbeitgeberin übernimmt die Stadt Frankfurt am Main eine Vorreiterrolle und ist auch weiterhin Vorbild für andere Unternehmen der Region. Schwerbehinderte Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen, ist eine ihrer ureigenen Aufgaben: „Auch 2014 haben wir die vorgeschriebene Schwerbehinderten-Pflichtquote von 5 Prozent mit 10,95 Prozent deutlich übertroffen. Mit diesem Erfolg liegt die Stadt Frankfurt am Main erneut weit über dem Durchschnitt der privatrechtlichen und öffentlichen Arbeitgeber“, berichtet Oberbürgermeister und Personaldezernent Peter Feldmann.

Mit großem Engagement erfüllt die Stadt ununterbrochen die Pflichtquote und überbietet sie bereits zum zehnten Mal um mehr als das Doppelte. „Dabei geht es nicht allein um eine herausragende Kennziffer“, so Oberbürgermeister Feldmann. „Diese Zahl steht vor allem für die 1.208 Menschen, denen es ihre Arbeit ermöglicht, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Auch weiterhin werden wir in gemeinsamer Verantwortung die Ziele der Inklusion konsequent verfolgen.“

Kontinuierliche Umsetzung und Weiterführung der Integrationsvereinbarung

Mit 10,95 Prozent wurde das Ziel der städtischen Integrationsvereinbarung, die Beschäftigungsquote dauerhaft über 10 Prozent zu halten, erneut erreicht. Die Integrationsvereinbarung schreibt darüber hinaus den Wandel von der Integration zur Inklusion fest. „Inklusion fängt in den Köpfen an und bereichert durch eine bunte Vielfallt im Arbeitsleben“, so Feldmann weiter. Menschen mit und ohne Behinderung sollen ganz selbstverständlich miteinander leben und arbeiten. Im Zuge der Inklusion wird zudem die Ausbildung junger Schwerbehinderter bei der Stadtverwaltung Frankfurt noch stärker in den Fokus gerückt.

Die Führungskräfte der Stadtverwaltung sind bei all diesen Aufgaben besonders gefordert. Um sie nachhaltig zu unterstützen, entwickelte das Personal- und Organisationsamt eine Informations-Broschüre zum Thema „Leistungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben“. Auch die Vereinbarung zur Integration und Teilhabe schwerbehinderter Beschäftigter wurde durch neue Zielsetzungen weiterentwickelt. „Vertrauen, Zutrauen und gegenseitiger Respekt statt Vorurteile bringen uns alle weiter“, so Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Bild: Oberbürgermeister Peter Feldmann, © Frank Widmann Fotodesign



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