Der Blickkontakt – mit Körpersprache wirkungsvoll kommunizieren – Folge 2



Emotionen und Energielevel einer Person verändern die Stimme, die Haltung, die Mimik, die Gestik, sowie die gesamte Dynamik des Körpers. Gleich, ob es sich bei diesen Gefühlen um Begeisterung, Freude oder Teilnahmslosigkeit, Zuneigung, Sympathie oder Antipathie, Sicherheit, Unsicherheit oder gar Angst handelt. Ein Teil der Emotionsübertragung von Mensch zu Mensch geschieht durch Bild und Ton die wir empfangen und die durch unsere Spiegelneuronen „mitfühlend“ verarbeitet werden.

Der Blickkontakt verstärkt die Übertragung von Emotionen zum Gegenüber. Dieser ist ein Aufmerksamkeitserreger, kann die Überzeugungskraft steigern und ist ein zentrales Element unseres Sozialverhaltens, spezieller der Körpersprache und hier der nonverbalen Kommunikation. Er ist ein Element der Rhetorik und kann, kulturabhängig und im „richtigen“ Maß eingesetzt, vertrauensbildend wirken und emotionale Wirkung von Botschaften verstärken. Auch ob wir mit bestimmten Inhalten assoziiert oder dissoziiert werden, können wir zu einem großen Teil über den Blickkontakt beeinflussen.

Das „richtige“ Maß
Zu wenig Augenkontakt kann desinteressiert, respektlos, unsicher, schüchtern, verlegen oder gar unehrlich wirken. Intensiver Augenkontakt signalisiert Interesse, Wertschätzung des Gegenübers und Wichtigkeit des Inhalts. Wir sollten dabei möglichst auf ein Auge oder die Nasenwurzel des anderen schauen, weil ein von Auge zu Auge springender Blickkontakt unstet, unsicher oder sogar leicht gehetzt wirken kann. Ein fokussierter Blick wirkt fester und klarer, signalisiert mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Verbunden mit einem Lächeln transportieren wir zusätzlich Sympathie. Nur bitte kein Dauerlächeln, damit werden wir weniger ernst genommen. Wir sind eher bereit, jemandem mit klarem, festen Blick und ohne Dauerrundumgrinsen zu vertrauen. Aber Achtung: Ab etwa 5 Sekunden ununterbrochenem, fixierendem Augenkontakt beginnt häufig das als unhöflich oder unangenehm empfundene Anstarren oder gar das als dominant und herausfordernd empfundene „Drohstarren“, welches dem Repertoire des aggressiven Verhaltens zuzurechnen ist (Was guckst du?!). Das bringt uns auch gleich zur nächsten Überschrift …
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