Die Behandlung von Trinkgeldern im Steuerrecht

In fast allen Bereichen der Serviceindustrie werden Trinkgelder gewährt. Doch welchen Stellenwert haben sie im Steuerrecht? Autor Christian Beyer liefert in seinem Buch "Trinkgelder im Steuerrecht. Eine Betrachtung mit Schwerpunkt Ertragsteuer- und Abgabenrecht" (http://www.grin.com/de/e-book/318577/), das im GRIN Verlag erschienen ist, einen Überblick über die aktuelle Situation in Deutschland. Das Buch richtet sich an Steuerberater und Unternehmen, die ein Standardwerk zum Thema Trinkgelder suchen. Aber auch Studenten mit Schwerpunkt Steuern und Interessierten bietet es einen guten Überblick.

Für den Gesetzgeber spielen Trinkgelder eine Nebenrolle im Steuerrecht. Bisher liegen wenige rechtssichere Abgrenzungen vor, wann die Finanzverwaltung den Abzug von Steuergeldern gestatten oder verwehren kann. Das führt, so Christian Beyer, zu Unsicherheiten auf Seiten der Steuerpflichtigen und zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand seitens der Behörden. Er plädiert für eine differenzierte Betrachtung des Themas und dafür, verbindliche Richtlinien zu etablieren.

Erhöhter Verwaltungsaufwand durch fehlende Richtlinien

Trinkgelder entwickelten sich im Lauf der Zeit von einer für den Empfänger unentbehrlichen Zahlung zu einer Anerkennung, die vom Dienstleistungsnehmer zusätzlich und unabhängig zum Entgelt gezahlt werden kann. Solange sie diese Kriterien erfüllen, handelt es sich für den Arbeitnehmer um steuerfreie Einnahmen. Beyer legt in seinem Buch "Trinkgelder im Steuerrecht" (http://www.grin.com/de/e-book/318577/) detailliert und anhand von praktischen Beispielen dar, wie Trinkgelder im Schenkungssteuer-, Umsatzsteuer- und Einkommenssteuerrecht definiert sind, wann sie als steuerfrei gelten und wann sie im Rahmen der Einkommensteuer besteuert werden müssen.

Auch für Unternehmen gibt es Möglichkeiten, die gezahlten Trinkgelder steuerlich geltend zu machen. Gerade im Ertragsteuer- und Abgaberecht, so Beyer, führt das Fehlen verbindlicher Vorschriften zu Tatbeständen, die den Anschein der leichtfertigen Steuerverkürzung erwecken können. Eine klare Regelung hätte nicht nur Rechtssicherheit für Unternehmen und Arbeitgeber zur Folge, sondern auch eine Verringerung des Verwaltungsaufwands für den Staat.

Über den Autor

Christian Beyer (B.A.) ist als Steuerfachangestellter Bürovorsteher in der Steuerberaterkanzlei seines Vaters und befasst sich im Rahmen seiner täglichen Arbeit mit verschiedenen steuerlichen Themen. Auf Grundlage seiner Erfahrungen vertritt er die Auffassung, dass Trinkgelder momentan ein noch unterschätztes und wenig beachtetes Thema sind - in der steuerlichen Beratung sowie der Rechtsprechung.


Das Buch ist im April 2016 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-20704-2).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/318577/
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.



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