Generation X/Y versus Generation 40/50+

Wie können wir es schaffen, dass diese beiden Generationen gemeinsam erfolgreich für/in Unternehmen eine Rolle spielen?


Nach unserem letzten Blog bzgl. des „Verhaltens der Generation X/Y in Bewerbungsgesprächen“ haben wir verschiedene Rückmeldungen erhalten.

Eine Rückmeldung adressierte sehr deutlich, die Frage:

„Warum fokussieren sich die Arbeitgeber so auf die Generation X/Y (gem. Literatur mit den folgenden Merkmalen: nicht zu viel Verantwortung, maximale Sicherheit, anspruchsvolle aber nicht zu anspruchsvolle Arbeit, internationale Reisen aber bitte nicht zu viel) und warum wird die Generation 40/50 + dabei „vergessen“?

Klassische Charakteristika (gem. Literatur) der Generation 40/50 + sind: Zuverlässigkeit, Arbeitsethos, Leistungsorientierung und Bereitschaft, auch schwierige Phasen oder auch ggf. einmal weniger spannende Arbeit durchzuführen - nicht aus reiner Nächstenliebe sondern weil die berufliche Reife vorhanden ist.
Neben diesen Charakteristika gibt es aber natürlich auch das Vergütungspaket. Es ist einfach so, dass Berufseinsteiger ein anderes Vergütungspaket erhalten als berufserfahrene Kollegen. Jetzt kann man natürlich auch hier wieder gegenargumentieren, dass die Erfahrung auch bezahlt werden muss – wogegen der Kollege der Generation X/Y weniger „kann & weiß“ und dann nach ein paar Jahren Einarbeitung auch wieder das Unternehmen verlassen wird.

Aber ich denke, es geht hier gar nicht darum, ob die eine Generation günstiger, reifer, erfahrener, weniger interessiert, etc. ist – sondern:

Wie können wir es schaffen, dass wir von beiden Generationen das „Beste“ mischen und damit eine erfolgreiche Personalplanung gestalten?

Das heißt, das Thema „lebensphasenorientiere Arbeitsstrukturen“ sollte viel mehr fokussiert werden als die Charakteristika der einen oder anderen Generation.
Die Unternehmen sollten überlegen, wie sie die verschiedenen Aufgabengebiete so strukturieren können, dass für alle Parteien eine win-win-Situation entsteht.
Ich denke, das ist ein ganz elementares Thema für den HR-Bereich in den nächsten Jahren.
Herausfordernd ja, aber lösbar!

(Petra Grund)



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