Generation Y und Z – Wie „tickt“ die Generation im Bewerbungsspräch und was heißt das für Unternehmen?

Über die Generation Y bzw. Z wurde und wird viel geschrieben. Nicht alles wird stimmen – aber auch nicht alles wird falsch sein.


Diese Woche habe ich einen meiner Kunden bei seinen ersten Bewerbungsgesprächen mit der „typischen Generation Y / Z“ erlebt. Die Gespräche sind einfach anders als „früher“ und Arbeitgeber sind immer wieder überrascht, was da so passiert …
Die Bewerber waren Bachelor-/Masterstudenten und es ging um eine technisch/vertriebliche Position, mit der klaren Aussicht auf Führungsverantwortung in den nächsten max. 5 Jahren

Was haben wir erlebt?
Sowohl das Erscheinungsbild der Bewerber war sehr unterschiedlich (von Anzug bis sehr leger – ohne Einzelheiten nennen zu wollen) als auch die Vorbereitung auf das Gespräch.
Zitat
In Zeiten des Internets mag man annehmen, dass sich die „junge Generation“ bestens vorbereiten kann, aber tatsächlich ist dies nicht immer der Fall.

Mit Schrecken haben wir auch feststellen müssen, dass die Anzeige, auf die sich beworben wurde, teilweise gar nicht richtig gelesen wurde:
  • Die Übernahme einer Führungsverantwortung in den nächsten Jahren wurde nicht – wie erwartet – enthusiastisch gesehen, sondern eher zweifelnd.
  • Verantwortung und aktive Steuerung – lieber nicht…
  • Gleiches galt für die mögliche variable Leistungskomponente, um dadurch das Gehalt selbst mitgestalten zu können, auch hier war das Bestreben und der Wunsch nach einem Fixgehalt sehr deutlich – Kontinuität durch einen festen Betrag auf dem Konto.

Die Arbeitgeber stellen nach solchen Erfahrungen fest, dass die eigene Annahme, dass man jungen Menschen einen interessanten Einstieg mit Zukunftsperspektive bietet und der Möglichkeit, das Gehalt durch Zielerreichung mitzugestalten, eher mit Skepsis betrachtet wird. Der Fokus ist mehr auf dem gesicherten, gleichmäßigen Einkommen und einem interessanten Arbeitsinhalt – aber weniger dem Wunsch, Verantwortung zu übernehmen.

Tja, was heißt das für die Arbeitgeber in der Zukunft?
  • Zum einen natürlich die Schwierigkeit, unverändert die richtigen Mitarbeiter zu finden, die auch in Unternehmen passen, die nicht alle Anforderungen der Generation Y und Z erfüllen können. (Die berühmte Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“.)
  • Und zum anderen im Unternehmen selbst mögliche flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen, die die Generation Y und Z motivieren und zu Leistung bringen können.

Zitat
Denn eines ist sicher: Generation Y und Z haben das Potential Leistung zu bringen – nur die Erwartungen an das Umfeld (privat wie beruflich) sind andere.


Es wird spannend bleiben…
 
(Petra Grund, IMB GmbH & Co. KG)
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