Leserbrief zu SZ v. 18.9.2016, S. 8 „Weltgericht jagt Öko-Verbrecher“

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
gestatten Sie einen kurzen Leserbrief zu dem Artikel von Stefan Ulrich:
 
„Es ist durchaus zu begrüßen, wenn das Haager Tribunal als „Weltgericht“ künftig auch  „schwerste Fälle von Umweltzerstörung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, -korrekt gegen die „mankind“ oder die Menschheit-, ahnden will. Die Umweltschützer, die dies als „Warnschuss für Ökosünder“ noch bejubeln, sollten aber nicht zu früh frohlocken.
 
Der größte Genozid, der die gesamte Menschheit, nicht die Menschlichkeit, bedroht, dass hat Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber als Direktor des Potsdamer-Instituts für Klimafolgenforschung in seinem Buch „Selbstverbrennung“ klar und unmissverständlich ausgedrückt, ist die erfolgreiche Bekämpfung des CO2 in der Luft zum Schutz des Globalklimas. Gelänge es, die 0,04 Prozent an CO2 aus der Luft zu entfernen, würde dies zum totalen „Genozid“ führen. Gelänge die Beseitigung dieses gefährlichen „Klimagases“, so würde sich an der Wettervielfalt auf der Erde mit der Temperaturvielfalt nichts ändern, aber ohne CO2 wäre den grünen Pflanzen die Existenzbasis entzogen. Die Fotosynthese würde nicht mehr funktionieren und es gäbe keine Pflanzen, die Nahrung und Sauerstoff für Tier und Mensch produzieren. Das wäre die Rückkehr vor den dritten Schöpfungstag, wo die Erde „öd und leer“ war.
 
Wer für „CO2-freie Städte“, für ein „CO2-freies Europa“, gar aus Angst vor der globalen Klimakatastrophe eine „CO2-freie Atmosphäre“ kämpft, sollte sich in Acht nehmen, dass er nicht vor dem „Weltgericht“ in Den Haag landet. Kluge Juristen werden sich genau die Definition von „Klima“ ansehen und feststellen, dass „Klima“ nichts als ein vom Wetter abgeleitetes abstraktes Konstrukt ist und als „Schutzobjekt“ gar nicht existiert. Die Umweltaktivisten werden schnell feststellen, dass sie die gejagten „Öko-Verbrecher“ sind. Der größte Feind des „Grüns“ auf der Erde sind die „Grünen“ ob ihrer eingebildeten Ängste. Sie sind das Problem und nicht das pflanzliche Grundnahrungsmittel CO2.“
 
Mit der Bitte um Veröffentlichung und
mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim
 



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