Verkaufsoffener Sonntag abgesagt -Wie geht es weiter?

Ein verkaufsoffener Sonntag (http://www.verkaufsoffenesonntage.info/)steht bei Besuchern und Veranstalter hoch im Kurs und dient als Besuchermagnet. Doch ein verkaufsoffener Sonntag ist leider nicht immer rechtens und kann sogar vom Gericht aus untersagt werden. Denn ein Weinfest oder ein Trödelmarkt
kann unter Umständen kein Grund sein, um einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen. Es sollten schon Volksfeste oder besondere Veranstaltungen, wie eine Kirmes oder beispielsweise ein Weihnachtsmarkt stattfinden, um die Läden zu öffnen. "Viele Städte sollten nun für 2017 die alljährlich wiederkehrenden Termine auf den Prüfstand stellen", so Karsten Könning von Verkaufsoffenesonntage.info.

Uns ist schon öfter aufgefallen das an einem Sonntag bis zu 70 verkaufsoffene Termine in NRW stattfinden. Die Städte und Gemeinden sollten besser gemeinsam nach Region und Bezirk planen. Wem nützt es im Ruhrgebiet, wenn 20 offene Sonntage an einen Termin stattfinden? "Die Kunden besuchen in der Regel die attraktivste Stadt mit dem besten Rahmenprogramm", so Könning weiter.

Das Problem besteht weiterhin darin, das auf Gewerkschaften ein verkaufsoffener Sonntag ein "Dorn im Auge ist" sein kann. So wurden erfolgreich Termine vor Gericht eingeklagt, um verkaufsoffene Sonntage zu verhindern. So geschehen in Darmstadt (Hessen) oder in der Stuttgarter Innenstadt ( Baden-Württemberg (http://www.verkaufsoffenesonntage.info/verkaufsoffene-sonntage/baden-wuerttemberg.html)). Aber auch in NRW in Münster auf der Hammer Str. wurde der verkaufsoffene Sonntag zur diesjährigen Adventszeit im Eilverfahren gekippt. Bei der Stadt Herne oder Witten stellt Verdi die kommenden Sonderöffnungszeiten in Frage.

Für sämtliche Organisatoren, Städte - sowie dem Stadtmarketing ist es "fünf vor 12 Uhr". Denn die Entscheidungen der Verbote im Eilverfahren lassen die Diskussion in Deutschland neu aufflammen. Am 3. Mai 2013 wurde von der NRW-Landtag das neue Ladenöffnungsgesetz verabschiedet, das in NRW die Termine auf 13 verkaufsoffene Sonntage gekürzt hat. Davor waren es deutlich mehr Termine.

Gerade für den lokalen Einzelhandel sind die Termine wichtig, weil der Onlinehandel stark im Kommen ist und den Geschäften das Leben schwer macht. Es wäre ratsam, das die Städte sich nicht mit den Gewerkschaften streitet um schlimmeres zu verhindern. In den nächsten Monaten und Jahren werden noch viele Diskussionen und Änderung erwartet. Aktuelle Termine und Neuigkeiten erfahren Sie auf unsere Webseite.



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