Christof Stölzel

Herr Christof Stölzel

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Gründer und Geschäftsführer der Fa. VARIOTEC GmbH & Co. KG Neumarkt/Opf.

● Jahrgang 1948
● Ausbildung im elterlichen Sägewerk, Mühle und Holzhandel
● Studium Holztechniker / Betriebswirt
● Tätigkeit in schwedischen und finnischen Holzwerken
● Verkaufsleiter Holzwerkstoffe, Pfleiderer-Werke, Neumarkt
● Geschäftsführer der „Thermopal Holzwerkstoff Industrie“ in Leutkirch
● Gründung VARIOTEC Sandwichelemente 1986
● Ausbau VARIOTEC zum Technologie- und Innovationsführer mit energieeffizienten
Komponenten für Passiv-, bzw. Nullenergiegebäude
● Entwicklung und Produktion von QASA-Vakuum-Isolationselementen und Bausystemen

● F+E – Schwerpunkte bzw. Forschungsprojekte mit div. Bundesministerien, internationalen
Universitäten,sowie zahlreichen Spitzeninstituten (Fraunhofer ISE, IBP, WKI usw.)
       - Null-Energiehäuser in VIP-Technologie
       - Feuer- und Rauchschutz-Systeme
       - Vakuum-Dämmtechnik in Neubau und Sanierung
- Passive Kühl- und Klimatechnik
- Holzvernetzung

● Exportaktivitäten 50 %
Schwerpunkte:       EU
              Süd- und Osteuropa
              Naher und mittlerer Osten

● Initiator des jährlichen VARIOTEC-Innovationstages mit namhaften Referenten aus Technik
und Wissenschaft zu den Themen: Energieeffizientes Bauen, Klimawandel, Zukunft der
Energiegesellschaft, Nachhaltigkeit usw.

● Vortragstätigkeit:                                          
- „Energieeffizientes Planen – Bauen – Sanieren“       
- Feuer-, Rauch-, Schall- und Sicherheitselemente              
- Vakuum-Isolations-Technologie                                    
- Warum wohnen wir noch in „neuen Altbauten“?                      
- Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit im Bauwesen
                                          
● Weitere Informationen unter
http://variotec.de/hp1856/BAU-2009.htm
http://variotec-innovation.de/hp657/Innovation-im-Bild.htm
http://variotec-presse.de/hp503/Presse.htm
www.klimaschutzinstitut.de


„Nachhaltigkeit als Markenwert“
„Energieeffizienz statt Depression“

Nach diesem VARIOTEC-Leitmotiv arbeiten wir seit mehr als 10 Jahren und haben durch konsequente Bearbeitung der elementaren Paradigmen: Klimawandel, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, weder Konjunkturschwankungen kennengelernt, noch Auswirkungen von Wirtschaftskrisen zu spüren bekommen.

WARUM?

2009, das Jahr der Negativ-Rekorde aus der Banken- und Finanz-, aber auch Automobilwelt, verfügt für viele auch über große Chancen. Mehr denn je beschäftigen sich Investoren mit Zukunfts-, bzw. Nachhaltigkeitsfragen. Vor allem die Generation 50+ will die Chancen ihrer Lebenssituation aktiv nutzen und sucht aufgrund der negativen Erfahrungen auf den Finanzmärkten nach neuen In-vestitionsmöglichkeiten und Lösungen.

Renovieren statt spekulieren – lieber jetzt das Geld für energieautarke Sanierungen und nachhaltige Neubauten ausgeben, bevor es langfristig doch noch durch eine Inflation an Wert verliert. 27 % der bundesdeutschen Bevölkerung kann sich fast alles leisten – und sie sucht vermehrt nach zukunftsfähigen Anlagen.

Die Mobilitätsbereitschaft, auch von 60-jährigen, so eine Umfrage, noch einmal in ein neues behagliches energieautarkes Haus umzuziehen, ist bei mehr als einem Drittel vorhanden. Diese Gebäude finanzieren die 2. Rente und sind auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner so abgestimmt, dass man darin barrierefrei, mit maximaler Behaglichkeit, sowie mit einer krisenunabhängigen Energiesituation, alt werden kann.

Die Auslegung z.B. als Passivhaus bedeutet auch, ohne unbehagliche und wartungs-intensive Klimatechnik stets warme Winter und kühle Sommer zu erleben. – Für ältere Menschen mit Kreislaufbeschwerden ein wahrer Segen. Vor allem bei Sanierungsmaßnahmen gilt es, die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit baulicher Investitionen im Auge zu behalten.

Wer nach dem Ohnehin-Prinzip handelt und investiert, kann auch schrittweise zu einer relativ geringen Energieabhängigkeit, bis hin zum Nullheizenergiestandard, gelangen. Gleichzeitig vermeidet der Planer mit einer bauphysikalisch gesicherten Vorgehens-weise, wie es das Passivhaus erfordert, jedes Folgerisiko und Bauschäden.

Am Anfang steht aber immer die Diagnose durch einen erfahrenen Architekten mit bau-physikalischem Wissen und Erfahrungen als Energieberater. Leider wird immer noch zu sehr auf einseitige Maßnahmen, wie Heizung austauschen, gesetzt. Bei einer energetischen Ertüchtigung kommt es jedoch auf die richtige Reihenfolge an.

Erst wenn die Gebäudehülle und die Fenster auf den neuesten Stand gebracht sind, dann kann man über den Heizwärmebedarf nachdenken, der dann vielleicht eine ganz andere Form der Restwärmedeckung benötigt. Vielleicht ist die teure Heizungsanlage auch gänzlich überflüssig!

Nachhaltigkeit muss aber messbar und vergleichbar sein – nur dann ist sie mehr als ein Schlagwort. Nachfolgend ein kurzer Überblick, wie Nachhaltigkeit im Bauwesen strukturiert angegangen wird und mit welchem langfristigen Erfolg die Beteiligten daraus hervorgehen:

Nach langen Bemühungen und intensiver Diskussion entstand das Deutsche Gütesiegel „Nachhaltiges Bauen“.

Als leistungsorientiertes Ratingsystem deckt es alle relevanten Felder des nachhaltigen Bauens ab: Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standort. Damit ist wirtschaftliche Effizienz und langfristiger Werterhalt ebenso gesichert, wie überschaubare Mehrkosten bei Planung und Bau, die sich meist innerhalb von wenigen Jahren amortisieren.

Da nichts mehr überzeugt als das gelebte Beispiel, hat VARIOTEC bereits vor 4 Jahren ein Nullenergiehaus konzipiert und mit wissenschaftlichen Begleitung über 3 Jahre evaluiert, sodass auch der letzte Zweifler mit harten Fakten überzeugt werden kann. Gleichzeitig erfüllt dieses Gebäude alle Anforderungen an einen optimalen nachhaltigen Stoffkreislauf, ist energieautark, barrierefrei, ermöglicht ein flexibles Wohnen, ist allergikergerecht und hat zudem auch einen eigenen Wasserkreislauf. Nachhaltigkeit ist gleich Zukunftssicherheit und Zukunftssicherheit heißt: „Heute die richtigen Entscheidungen“ treffen.


Tropenholz aus der Oberpfalz

ist ein weiteres Betätigungsfeld für das VARIOTEC-Nachhaltigkeitsmanagement. Als Ergebnis einer langjährigen Forschungsarbeit zwischen dem Institut für Holzbiologie und Holztechnologie an der Uni Göttingen und der Unterstützung durch die Deutsche Bundesumweltstiftung, entstand das Projekt „Holzvernetzung“.

Dabei werden inländische Nadelhölzer aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung, wie in Europa teilweise seit Jahrhunderten praktiziert, durch umweltfreundliche Vernetzungs-prozesse in Zellwand und Zellhohlräumen z. B. auf Teakholz-Qualität gebracht.

Damit können die in Europa am häufigsten zur Verfügung stehenden Holzarten Fichte und Kiefersplint, die sonst in der Resistenzklasse 5 (schlechteste Haltbarkeitsklasse) rangieren, auf die Resistenzklasse 1 – 2 veredelt werden, was gleichzusetzen ist mit Eiche, Sipo-Mahagoni oder dem erwähnten Teakholz.

Durch diese Nachhaltigkeitsstrategie hinsichtlich Verfügbarkeit und Einsatz von Holz im Bauwesen kann nunmehr eine technisch fundierte Alternative zu Tropenholz geboten werden. Deutschland ist ein Holzland und verbraucht von jährlich nachwachsenden ca. 86 Mio. Erntefestmetern nur ca. 49 Mio. m³.

Wer weiß schon, dass auf einem Drittel der Bundesrepublik pro Sekunde ein Holzwürfel mit 1,42 m Kantenlänge = 2,74 m³, an ökologisch wertvollem Holz nachwächst?

Holz der nachhaltige Bau- und Werkstoff

1 m³ Fichtenholz bindet 825 kg CO2. Durch die Produktion von VARIOTEC-Türen, Fenster und Passvhaus-Gebäudehüllen (Dach und Wand) werden jährlich über 1.300 t CO2 gebunden. Am Ende ihres Lebenszyklus werden bereits heute ca. 80 % der Holzprodukte stofflich verwertet z. B. Dämm- und Spanplatten und nur ca. 20 % thermisch entsorgt.

Dieses freie CO2 nimmt der Wald wieder auf und wandelt es in Sauerstoff um. Somit wird CO2 entweder im Stoffkreislauf gehalten oder durch den nachwachsenden Wald erneut gespeichert.
Nachhaltigkeit ist somit Energieeffizienz, Ressourcenschutz, Gesundheit im Wohn- und Arbeitsumfeld, Wertstabilität und Risikominimierung. Wer sie beherrscht, hat lang-fristige, vor allem auch internationale, Wettbewerbsvorteile.


Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter:
http://variotec-innovation.de/hp657/Innovation-im-Bild.htm

sowie unter:
www.klimachutzinstitut.de

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