Friedhelm Großekathöfer

Herr Friedhelm Großekathöfer

Hauptstraße 35
53518 Leimbach


Unternehmen:
schrankplaner.de GmbH & Co. KG, Geschäftsf. Gesellschafter

Branche:
Bauen und Wohnen (Hauptbranche)
Möbel, Objekt- und Inneneinrichtung

Statistiken

Anzahl Kontakte: 0
Anzahl Blogs: 0
Aktivität                 offline
 

Ich bin alleiniger Inhaber eines 25-Mann Unternehmens, das "Nahtoderfahrung" ohne Ende hat. Ohne Eigenkapital, aber mit Förderung durch öffentliche Gelder habe ich vor 12 Jahren das Unternehmen komplett gekauft. Damals lieferten wir Holzgestelle für Polstermöbel an einen (!) Kunden. Und der hat vor 4 Jahren Insolvenz angemeldet. Aber heute sind wir hervorragend aufgestellt: Wir fertigen Schränke nach Maß und vertreiben diese sehr erfolgreich via Internet. Für jedes der nächsten Jahre ist ein Wachstum von > 50 % geplant.
Es war klar, ein Unternehmen mit einem einzigen Kunden braucht schnellstens neue Kunden und neue Produkte. Allerdings muss man höllisch achtgeben, dass man sich nicht verzettelt. Es gilt, ein oder zwei Projekte wirklich anzupacken und klare Ziele vorab zu formulieren. Sonst laufen zehn Baustellen, aber keine wird fertig.
Im ersten Schritt haben wir weitere Kunden im Polstergestellbau (also neue Kunden für den angestammten Markt) gesucht und gefunden. Die neuen Kunden gehörten zum Luxussegment. Wenn man da sauber und mit Zusatznutzen liefert, ist man nicht mehr so leicht austauschbar und schafft sich eine gesunde Geschäftsgrundlage.
Vor 8 Jahren habe ich begonnen, das Produkt "schrankplaner.de" zu entwickeln. Seit 5 Jahren sind wir damit am Markt. Ich habe das Projekt fast allein durchgezogen - über drei Jahre nur entwickelt und programmiert ohne Freizeit zu kennen. In der Firma waren Mitarbeiter, die das Tagesgeschäft komplett selbstständig erledigten - aber das auch nur, weil ich sie vorher dahin gebracht hatte.
Für unsere kleine Firma war das schrankplaner-Projekt eigentlich zu groß. Aber ich vertraute auf meine Beharrlichkeit und es waren dann ja auch 3 Jahre im stillen Kämmerlein ohne aufzzugeben. Und ich kannte meine Kompetenzen: programmieren, Möbelkonstruktion und Maschinenansteuerung.
Aber als der schrankplaner marktreif war, mussten die Schränke auch verkauft werden. Ein Zulieferant mit 3 bis 4 Kunden besitzt keine wirkliche Verkaufskompetenz, auch nicht fürs Internet. Der ersten Strategien und der Internetauftritt wurden mit einer Werbeagentur erarbeitet. Aber zum Verkaufen braucht man mehr als eine ansprechende Website! Über eine Geschäftsbeziehung entwickelte sich die Zusammenarbeit mit einem 23jährigen Studenten. Der kennt sich aus mit Google, Linkaufbau, Affiliate Marketing, SEO und was es sonst so braucht für den Erfolg im Zwischennetz. Heute leitet er den kompletten Verkauf der Schränke und entwickelt Konzepte für artverwandte Produkte und Vertriebsformen.
Ich hab jetzt nur geschrieben, wie die Firma in erfolgreiches Fahrwasser gesteuert wurde. Was man da persönlich durchmacht, ist eine weitere Geschichte.

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